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09.07.2025
13:10 Uhr

Italienischer Bankengigant greift nach deutscher Traditionsbank – Berlin zeigt sich machtlos

Die italienische UniCredit hat sich in einem überraschenden Schachzug zum größten Aktionär der Commerzbank aufgeschwungen und damit die Bundesregierung düpiert. Mit nun 20 Prozent der Stimmrechte überholt die Mailänder Großbank sogar den deutschen Staat, der nur noch zwölf Prozent hält. Was sich hier abspielt, ist nichts weniger als ein Lehrstück über die Schwäche deutscher Politik und die schleichende Übernahme heimischer Schlüsselindustrien durch ausländische Konzerne.

Ein "unfreundlicher" Akt mit System

Die Commerzbank selbst spricht von einem "erneut nicht abgestimmten" Vorgehen – diplomatischer Jargon für das, was die Gewerkschaft ver.di deutlicher beim Namen nennt: "feindliche Übernahmeaktivitäten". UniCredit-Chef Andrea Orcel, der noch kürzlich behauptete, man sei "weit entfernt" von einem Übernahmeangebot, hat die deutsche Seite offenbar bewusst getäuscht. Ein Musterbeispiel italienischer Geschäftstaktik, könnte man meinen.

Besonders brisant: Die UniCredit wandelte über Nacht die Hälfte ihrer Finanzinstrumente in echte Aktien um. Die restlichen neun Prozent, auf die sie über Derivate Zugriff hat, sollen "zu gegebener Zeit" folgen. Dann wäre man bei knapp 30 Prozent – der magischen Schwelle, ab der ein offizielles Übernahmeangebot gesetzlich verpflichtend wird.

Berlin protestiert zahnlos

Die Reaktion der Bundesregierung offenbart einmal mehr die Hilflosigkeit deutscher Politik gegenüber internationalen Finanzakteuren. Eine Sprecherin des Finanzministeriums teilte mit, man lehne das "erneut unabgestimmte und unfreundliche Vorgehen" ab. Der Bund werde seine Beteiligung "nicht veräußern". Starke Worte – doch was sind sie wert, wenn die Italiener bereits Fakten schaffen?

"Die Position der Bundesregierung ist unverändert: Sie lehnt das erneut unabgestimmte und unfreundliche Vorgehen der UniCredit ab."

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte sich zwar in einem Brief für eine "starke und unabhängige Commerzbank" ausgesprochen. Doch während Berlin Briefe schreibt, handelt Mailand. Die Genehmigungen der Europäischen Zentralbank, der deutschen BaFin und sogar des Bundeskartellamts liegen bereits vor. Kartellamtschef Andreas Mundt sieht "in wettbewerblicher Hinsicht keine Probleme" – ein erstaunliches Statement angesichts der strategischen Bedeutung der Commerzbank für den deutschen Finanzplatz.

Was auf dem Spiel steht

Die Commerzbank ist nicht irgendeine Bank. Als zweitgrößtes deutsches Geldhaus spielt sie eine zentrale Rolle bei der Finanzierung des deutschen Mittelstands. Ihre Übernahme durch eine ausländische Großbank würde die Kreditvergabe-Entscheidungen künftig in Mailand treffen lassen – mit unabsehbaren Folgen für deutsche Unternehmen.

Orcel verspricht zwar, das Filialnetz zu erhalten und "lokale Entscheidungs-Kompetenz" zu sichern. Doch wer glaubt schon den Versprechungen eines Managers, der bereits durch sein "unabgestimmtes" Vorgehen gezeigt hat, wie wenig er von deutscher Konsenskultur hält? Die Erfahrung lehrt: Nach Übernahmen folgen Stellenabbau, Filialschließungen und die Verlagerung von Entscheidungskompetenzen ins Ausland.

Ein Symptom deutscher Schwäche

Der Fall Commerzbank ist symptomatisch für ein größeres Problem: Deutschland verkauft sein Tafelsilber. Während andere Länder ihre Schlüsselindustrien schützen, öffnet Berlin Tür und Tor für ausländische Übernahmen. Die Folge: Immer mehr strategisch wichtige Unternehmen wandern in ausländische Hände.

Besonders bitter: Der Bund ist seit der Finanzkrise 2008/09 an der Commerzbank beteiligt – mit Steuergeldern wurde die Bank gerettet. Nun könnte sie an italienische Investoren fallen, die von den gestiegenen Aktienkursen profitieren. Die Commerzbank-Aktie erreichte zwischenzeitlich den höchsten Stand seit 2011 – ein Erfolg, den nun andere ernten könnten.

Die Bundesregierung hätte durchaus Möglichkeiten, die Übernahme zu erschweren. Doch statt entschlossen zu handeln, beschränkt man sich auf verbale Proteste. Ein Armutszeugnis für eine Regierung, die vorgibt, deutsche Interessen zu vertreten.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

Während die Politik versagt und deutsche Unternehmen reihenweise in ausländische Hände fallen, suchen kluge Anleger nach Alternativen. In Zeiten, in denen selbst Traditionsbanken nicht mehr sicher vor Übernahmen sind, gewinnen physische Edelmetalle als krisensichere Anlage an Bedeutung. Gold und Silber unterliegen keinen Übernahmerisiken und sind unabhängig von Managemententscheidungen in Mailand oder anderswo. Sie bleiben ein stabiler Wertspeicher – gerade wenn die Unsicherheit an den Finanzmärkten zunimmt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.

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