Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
30.03.2026
09:38 Uhr

Immobilienbesitzer im Fadenkreuz: Wie der Staat den Traum vom Eigenheim systematisch zerstört

Drei Viertel der Deutschen träumen vom eigenen Haus. Doch was einst als Inbegriff bürgerlicher Freiheit und solider Altersvorsorge galt, wird zunehmend zum Albtraum – nicht wegen der Marktbedingungen, sondern wegen einer Politik, die den Immobilienbesitzer offenbar als melkbare Kuh betrachtet. Die Zahlen sprechen eine erschütternde Sprache: Mit einer Wohneigentumsquote von gerade einmal 44 Prozent bildet Deutschland eines der traurigen Schlusslichter in ganz Europa. Zum Vergleich: Der EU-Durchschnitt liegt bei 70 Prozent, in osteuropäischen Ländern wohnen bis zu 95 Prozent der Menschen in den eigenen vier Wänden.

Ein System, das Eigentum bestraft

Wer in Deutschland bauen oder kaufen will, sieht sich einem Dickicht aus Kosten und Regulierungen gegenüber, das seinesgleichen sucht. Allein die Nebenkosten – Makler, Notar, Grunderwerbsteuer, diverse Gebühren – schlagen mit mindestens zehn Prozent auf den Kaufpreis auf. Dazu kommen immer schärfere Bauauflagen für Dämmung, Brandschutz und Energieeffizienz, die jeden Quadratmeter Wohnfläche verteuern. Und als wäre das nicht genug, sorgt die extrem mieterfreundliche Gesetzgebung mit Mietpreisbremsen und praktischer Unkündbarkeit dafür, dass das Mieten im Vergleich zum Kaufen künstlich attraktiv erscheint – auf Kosten der Vermieter, versteht sich.

Je nach Zinssatz und Fremdfinanzierungsanteil zahlt ein deutscher Häuslebauer am Ende leicht das Anderthalbfache des eigentlichen Kaufpreises. Kein Wunder, dass der Traum vom Eigenheim für Millionen Familien genau das bleibt: ein Traum.

Die Grunderwerbsteuer: Eine Geschichte der Gier

Besonders eindrücklich lässt sich der staatliche Zugriff an der Entwicklung der Grunderwerbsteuer ablesen. Ursprünglich betrug sie bundeseinheitlich bescheidene zwei Prozent. 1998 wurde sie auf 3,5 Prozent angehoben. Als dann 2006 die Gestaltungskompetenz auf die Länder übertragen wurde, nutzten diese die Gelegenheit fast ausnahmslos zu weiteren Erhöhungen. In Nordrhein-Westfalen liegt der Satz mittlerweile bei satten 6,5 Prozent – mehr als das Dreifache des ursprünglichen Tarifs. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Eine Steuer, die den Erwerb von Wohneigentum begleitet, hat sich in wenigen Jahrzehnten mehr als verdreifacht.

Auch die Grundsteuerreform von 2025, die vollmundig als aufkommensneutral angekündigt worden war, entpuppte sich als das, was kritische Beobachter von Anfang an befürchtet hatten: eine massive Mehrbelastung. Im Durchschnitt habe sich die Grundsteuerbelastung seitdem mehr als verdoppelt. Aufkommensneutral? Eine Farce.

Fratzschers gefährliche Fantasien

Doch das Schlimmste könnte noch bevorstehen. Marcel Fratzscher, der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), fordert eine deutlich höhere Besteuerung von Immobilien. Sein zynisches Kernargument: Immobilien seien immobil. Sie könnten sich, anders als Geld- oder Produktivvermögen, einer noch so hohen Abgabenbelastung nicht durch Flucht ins Ausland entziehen. Selbst ein Verkauf nütze dem Eigentümer nichts, da jede angekündigte Steuer sofort den Marktwert drücke.

Was Fratzscher hier mit akademischer Nüchternheit beschreibt, ist nichts anderes als ein Enteignungsmechanismus – formal legal, aber in der Wirkung verheerend. Neben einer „angemessenen Grundsteuerbelastung" schwebt ihm auch die Besteuerung von Wertzuwächsen bei Grund und Boden vor. Dabei verschweigt er geflissentlich, dass diese vermeintlichen Wertzuwächse häufig nur das Spiegelbild der Geldentwertung sind – also gar keine echten Gewinne darstellen. Wer sein Haus nach zwanzig Jahren für den doppelten Preis verkauft, hat bei einer kumulierten Inflation von 50 oder 60 Prozent real kaum etwas gewonnen. Besteuert werden soll er trotzdem.

Immobilien sind immobil – und genau das macht sie zum perfekten Opfer staatlicher Begehrlichkeiten.

Ob dabei nur tatsächlich realisierte Verkaufserlöse oder auch rein auf dem Papier stehende Wertzuwächse herangezogen werden sollen, lässt Fratzscher wohlweislich offen. Angesichts des chronischen Finanzhungers des deutschen Staates dürfte die Antwort auf der Hand liegen. Und wie bei Aktiengewinnen ist zu befürchten, dass Wertverluste umgekehrt nicht entsprechend steuerlich geltend gemacht werden können. Gewinne werden sozialisiert, Verluste bleiben beim Bürger.

Das Gespenst des Lastenausgleichs

Als wäre all das nicht beunruhigend genug, wird in Teilen der SPD bereits mit einem „Lastenausgleich" nach dem Vorbild der Nachkriegszeit geliebäugelt. Dabei würde Immobilien eine Zwangshypothek zugunsten des Staates auferlegt, deren Zins und Tilgung die Eigentümer zu tragen hätten. Man stelle sich das vor: Ein Bürger, der jahrzehntelang geschuftet, gespart und seinen Kredit abbezahlt hat, soll plötzlich wieder Schulden bedienen – diesmal nicht gegenüber seiner Bank, sondern gegenüber dem Staat.

Fratzscher argumentiert zwar damit, dass andere Länder tatsächlich überwiegend höhere Immobiliensteuern als Deutschland erheben. Was er dabei unterschlägt: In diesen Ländern sind dafür andere Steuern deutlich niedriger. Dass eine Erhöhung der Immobilienbesteuerung in Deutschland mit einer Senkung anderer Abgaben einhergehen würde, glaubt wohl nicht einmal Fratzscher selbst. Am Ende droht eine konfiskatorische Gesamtbelastung, die international ihresgleichen sucht.

Wer schützt noch den deutschen Mittelstand?

Was hier geschieht, ist ein schleichender Angriff auf das Fundament bürgerlicher Existenz. Das Eigenheim war über Generationen hinweg der Anker des deutschen Mittelstands – ein Stück Sicherheit in unsicheren Zeiten, ein Vermögenswert, der Familien über Generationen trug. Doch statt den Erwerb von Wohneigentum zu fördern, wie es in fast allen anderen europäischen Ländern geschieht, wird er in Deutschland systematisch erschwert und bestraft.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat mit ihrem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen bereits die Weichen für eine weitere Schuldenexplosion gestellt. Irgendjemand wird diese Schulden bezahlen müssen. Und wer eignet sich dafür besser als der Immobilienbesitzer, dessen Vermögen – wie Fratzscher so treffend bemerkt – nicht weglaufen kann? Die Frage ist nicht mehr, ob der Zugriff kommt, sondern nur noch, wie brutal er ausfallen wird.

Für all jene, die angesichts dieser Entwicklungen nach Alternativen zur Vermögenssicherung suchen, dürften physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr an Attraktivität gewinnen. Anders als Immobilien sind sie mobil, fungibel und – zumindest bislang – deutlich schwerer vom Staat zu erfassen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wertvollen Beitrag zur Absicherung gegen die zunehmende Enteignungspolitik leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden. Im Zweifelsfall konsultieren Sie bitte einen qualifizierten Finanzberater.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen