Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
04.02.2026
07:04 Uhr

Illegale Biolabore in den USA: Chinesischer Staatsbürger mit Verbindungen zum Militär im Visier der Ermittler

Illegale Biolabore in den USA: Chinesischer Staatsbürger mit Verbindungen zum Militär im Visier der Ermittler

Was sich derzeit in den Vereinigten Staaten abspielt, liest sich wie das Drehbuch eines Spionagethrillers – nur dass es bittere Realität ist. Bundesbehörden und lokale Polizeikräfte haben am vergangenen Wochenende in Las Vegas zwei Wohnhäuser durchsucht, die mit einem chinesischen Staatsbürger in Verbindung stehen, der bereits wegen des Betriebs eines illegalen Biolabors in Kalifornien angeklagt ist. Die Funde sind erschreckend und werfen fundamentale Fragen über die Sicherheit westlicher Nationen auf.

Über 1.000 biologische Proben sichergestellt

Der Sheriff von Las Vegas Metro, Kevin McMahill, bestätigte am Montag, dass Ermittler mehr als 1.000 Proben biologischen Materials sichergestellt hätten, die in ihrer Beschaffenheit den Funden aus einer Einrichtung im kalifornischen Reedley entsprächen. Dort hatte man bereits zuvor ein illegales Labor entdeckt, das von demselben Betreiber geführt wurde – dem 62-jährigen Jiabei "Jesse" Zhu.

Die Dimensionen dieses Falls sind schwindelerregend. Im Reedley-Labor fanden Ermittler gekennzeichnete Proben von mindestens 20 potenziell infektiösen Erregern, darunter HIV, Tuberkulose und – man höre und staune – die tödlichste bekannte Form der Malaria. Hinzu kamen fast 1.000 gentechnisch veränderte Labormäuse, die speziell dafür gezüchtet worden waren, das COVID-19-Virus aufzunehmen und zu übertragen. Chemikalien, medizinischer Abfall, Blut, Gewebe und Körperflüssigkeiten vervollständigten das Gruselkabinett.

Ein Netzwerk des systematischen Betrugs

Doch wer ist dieser Jiabei Zhu, der unter dem Alias "David He" in den USA operierte? Die Antwort führt uns auf eine Reise durch ein Jahrzehnt systematischer Täuschung, die sich über mehrere Kontinente erstreckt. Kanadische Gerichte haben bereits dokumentiert, was der zuständige Richter als "Betrug epischen Ausmaßes" bezeichnete – ein Urteil, das in einem Schadensersatzanspruch von 330 Millionen kanadischen Dollar gipfelte.

In den frühen 2000er Jahren fungierte Zhu als Vizevorsitzender der Henan Pioneer Aide Biological Engineering Company Limited, einem staatlich kontrollierten chinesischen Unternehmen. Der Sonderausschuss des US-Repräsentantenhauses zur Kommunistischen Partei Chinas hat die Eigentümerstruktur dieses Unternehmens kartiert und dabei Verflechtungen mit staatlich verbundenen Finanzierungskanälen aufgedeckt, die über die China Development Bank, den Nationalen Rat für den Sozialversicherungsfonds und die Kommission zur Überwachung und Verwaltung staatlicher Vermögenswerte verlaufen.

Militärisch-zivile Fusion als strategisches Ziel

Besonders brisant: Der Ausschuss weist explizit auf militärische Verbindungen hin. Wirtschaftliche Eigentümer operierten demnach über Durchgangs-Joint-Ventures, darunter die Henan Investment Group Company Limited, die der Ausschuss als "in militärisch-zivile Fusion involviert" beschreibt. Diese Strategie der Volksrepublik China zielt darauf ab, zivile Technologien systematisch für militärische Zwecke nutzbar zu machen.

Von Vancouver aus, während er gleichzeitig die direkte Kontrolle über ein in Peking ansässiges Biotech-Unternehmen behielt, baute Zhu ein Netzwerk auf, das sich über vier Länder erstreckte. Es umfasste die genetische Manipulation von Rinderembryonen, das Reverse-Engineering amerikanischer proprietärer Technologie, die Fälschung von Produktionsunterlagen und – wie ein Zeuge aussagte – die Führung "zweier Bücher": eines für den amerikanischen Lizenzgeber, eines für die tatsächlichen Operationen.

Das Versagen der Behörden

Was mindestens ebenso beunruhigend ist wie die Aktivitäten Zhus selbst, ist die Reaktion – oder vielmehr das Ausbleiben einer angemessenen Reaktion – der zuständigen amerikanischen Behörden. Die CDC, die amerikanische Seuchenschutzbehörde, weigerte sich zunächst, Anrufe von lokalen Beamten entgegenzunehmen, und lehnte es ab, Proben mit unbekanntem Inhalt zu testen.

"Anfangs weigerte sich die CDC zu ermitteln und legte sogar auf, als lokale Beamte um Hilfe baten"

So beschreibt es Kongressabgeordneter Kevin Kiley. Erst nachdem sich sein Kollege Jim Costa einschaltete, führte die CDC eine Inspektion durch. Doch selbst dann wurden keine Proben getestet – nicht einmal jene mit unbekanntem Inhalt. Der Sonderausschuss bezeichnete dieses Verhalten als "verblüffend".

Die Frage nach weiteren Laboren

Die vielleicht beunruhigendste Erkenntnis aus diesem Fall: Es gibt kein Überwachungssystem, das solche illegalen Einrichtungen aufspüren könnte. Der Bericht des Sonderausschusses kam zu dem Schluss, dass "niemand weiß, ob es weitere unbekannte Biolabore gibt, weil kein Überwachungssystem existiert." Die Razzia in Las Vegas hat nun bewiesen, dass es mindestens ein weiteres gab. Wie viele noch unentdeckt bleiben, kann niemand sagen.

Kongressabgeordneter Kiley fordert nun dringend Anhörungen zu einem überparteilichen Gesetzentwurf, den er gemeinsam mit seinen Kollegen Costa und Valadao eingebracht hat. "Das kann nicht so weitergehen", erklärte er nach der Razzia in Las Vegas.

Ungeklärte Geldflüsse aus China

Während der angebliche Geschäftszweck des Labors der Verkauf von Testkits war, bestand die tatsächliche Tätigkeit lediglich darin, gefälschte Kits aus China zu importieren und in den USA weiterzuverkaufen. Gleichzeitig erhielt Zhu unerklärliche Überweisungen von chinesischen Banken. Der Ausschuss stellte fest, dass es einen "Mangel an offensichtlich legitimen (oder auch nur profitmotivierten kriminellen) Motiven beim Betrieb der illegalen Einrichtung" gab.

Dieser Fall sollte auch in Deutschland als Weckruf verstanden werden. Die systematische Unterwanderung westlicher Gesellschaften durch staatlich gelenkte Akteure aus autoritären Regimen ist keine Verschwörungstheorie, sondern dokumentierte Realität. Während sich hierzulande die Politik mit Gendersternchen und Klimakleber beschäftigt, bauen andere Mächte ihre Netzwerke aus – mit potenziell verheerenden Konsequenzen für unsere Sicherheit.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen