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Kettner Edelmetalle
25.04.2026
21:49 Uhr

Hunger als Weltpolitikum: 266 Millionen Menschen in akuter Not – während Berlin Milliarden ins Klimasondervermögen pumpt

Die Zahlen, die der jüngste „Global Report on Food Crises“ aus Rom liefert, sind ein Schlag ins Gesicht aller, die noch glauben, die westliche Entwicklungspolitik der vergangenen Jahre habe irgendetwas Substanzielles bewirkt. Rund 266 Millionen Menschen in 47 Ländern litten im vergangenen Jahr unter massiver Nahrungsmittelknappheit. Eine Verdopplung gegenüber 2016. Wer hätte gedacht, dass nach Jahrzehnten internationaler Hilfsmilliarden die Bilanz derart ernüchternd ausfallen würde?

Zehn Staaten, in denen das Elend kulminiert

Besonders dramatisch sei die Lage laut Bericht in Afghanistan, Bangladesch, der Demokratischen Republik Kongo, im Jemen, in Myanmar, Nigeria, Pakistan, im Sudan, im Südsudan und in Syrien. Zwei Drittel aller weltweit von akuter Nahrungsmittelknappheit Betroffenen lebten allein in diesen zehn Staaten. Offiziell ausgerufene Hungersnöte herrschten demnach in Teilen des Sudan und im Gazastreifen. Eine geographische Karte des Versagens, die geopolitisch keinen Zufall abbildet: Wo Krieg, gescheiterte Staatlichkeit und korrupte Eliten herrschen, hungern die Menschen.

Klimawandel, Kriege, sinkende Hilfen – und die ehrliche Frage nach den Ursachen

Die Verfasser des Berichts machen einen Mix aus Faktoren verantwortlich. Der Klimawandel verschärfe die Bedingungen, internationale Hilfen gingen zurück, der Iran-Krieg treibe Migrationsbewegungen an und lasse die Düngemittelpreise explodieren. Die Aussichten für 2026 seien „düster“, heißt es lapidar.

Doch hier lohnt sich ein kritischer Blick: Während internationale Organisationen reflexartig den Klimawandel als Hauptschuldigen ausmachen, werden die wahren strukturellen Ursachen gerne übergangen. Bewaffnete Konflikte, dysfunktionale Regierungen, Korruption und ideologisch verbohrte Agrarpolitik – etwa der Druck aus Brüssel und Berlin, den Einsatz moderner Düngemittel und effizienter Pflanzenschutzmittel weltweit zurückzudrängen – sind mindestens ebenso entscheidend. Wer Bauern in Entwicklungsländern dazu drängt, auf vermeintlich „nachhaltige“ Methoden umzusteigen, ohne ihnen die Mittel zur Produktivitätssteigerung zu geben, produziert Hunger im Namen der Moral.

Forderungen der Hilfsorganisationen

Der Leiter des UN-Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (Ifad), Alvaro Lario, forderte mehr Unterstützung für Kleinbauern, etwa für hitzeresistente Pflanzen und die lokale Produktion von Düngemitteln. Die Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger verlangte „verlässliche finanzielle Zusagen“; ihr Geschäftsführer Jan Sebastian Friedrich-Rust nannte den Rückgang humanitärer Mittel „unverständlich“. Verständlich ist er allerdings durchaus: Die westlichen Geberstaaten haben ihre Haushalte selbst ruiniert.

Deutschland zwischen Klimasondervermögen und Welthungerverantwortung

Während Millionen Menschen weltweit nicht wissen, wie sie ihre Familien ernähren sollen, beschließt die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD in Berlin ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen und verankert die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz. Friedrich Merz, der vor der Wahl noch versprach, keine neuen Schulden zu machen, türmt jetzt Verbindlichkeiten auf, die kommende Generationen über Steuern und Abgaben abzustottern haben. Gleichzeitig sinken die Mittel für humanitäre Hilfe – ein Treppenwitz der politischen Prioritätensetzung.

Wer eigentlich profitiert von dieser Politik? Die Hungernden in Afrika und Asien jedenfalls nicht. Die deutschen Steuerzahler ebenso wenig. Profitieren werden Beraterfirmen, NGO-Apparate und eine globale Klimabürokratie, die sich seit Jahren selbst speist, ohne nachweisbar Hunger oder Armut zu reduzieren.

Inflation, Lebensmittelpreise und die deutsche Realität

Die Wechselwirkungen sind dabei keineswegs auf ferne Krisengebiete beschränkt. Steigende Düngemittelpreise, geopolitische Verwerfungen im Nahen Osten und gestörte Lieferketten treffen am Ende auch deutsche Verbraucher an der Supermarktkasse. Die Lebensmittelpreise hierzulande haben sich seit 2020 dramatisch erhöht. Wer noch glaubt, der Euro auf dem Sparbuch sei eine sichere Bank, der hat die Inflationsdynamik der vergangenen Jahre verschlafen.

In Zeiten, in denen geopolitische Krisen, Rohstoffknappheit und ausufernde Staatsverschuldung zusammenfallen, gewinnt die Frage der Vermögenssicherung eine ganz neue Dimension. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende ihre Funktion als Werterhalter bewiesen – unabhängig von politischen Konjunkturen, Währungsreformen und Staatspleiten. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie genau die Stabilität, die Sparbücher und Staatsanleihen längst nicht mehr liefern.

Ein nüchternes Fazit

Der Welthunger-Bericht 2026 ist ein Mahnmal des politischen Versagens – global wie national. Während die Eliten in Berlin, Brüssel und New York über Klimaagenden und Genderkonferenzen debattieren, hungern Hunderte Millionen Menschen. Es wäre an der Zeit, Politik wieder vom Ergebnis her zu denken, nicht von der ideologischen Wunschvorstellung. Doch davon ist die aktuelle Bundesregierung leider weit entfernt.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die enthaltenen Informationen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wieder und dienen der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Grundlage eigener Recherchen und gegebenenfalls nach Konsultation eines unabhängigen Finanzberaters getroffen werden. Eine Haftung für Verluste, die aus der Nutzung der hier dargestellten Informationen entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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