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Kettner Edelmetalle
05.02.2026
15:57 Uhr

Hamburger U-Bahn-Tragödie: Behördenversagen mit tödlichen Folgen

Eine Woche ist vergangen seit jenem schicksalhaften Abend am U-Bahnhof Wandsbek Markt, als ein 25-jähriger Südsudanese eine 18-jährige Iranerin mit sich in den Tod riss. Doch was nun über die Vorgeschichte des Täters ans Licht kommt, lässt jeden vernünftig denkenden Bürger fassungslos zurück: Der Mann war den Behörden längst bekannt – und zwar nicht etwa als unbescholtener Flüchtling, sondern als notorischer Unruhestifter.

Eine erschreckende Chronologie des Versagens

Die Bilanz der Vorfälle, die sich Ariop A. seit Mitte 2025 geleistet hatte, liest sich wie ein Lehrstück über die Hilflosigkeit des deutschen Rechtsstaates. Bereits am 16. Mai 2025 weigerte sich der Mann, das Gelände seiner ehemaligen Wohnunterkunft zu verlassen, obwohl er von dort verwiesen worden war. Als die Polizei erschien, setzte er seinen Widerstand unbeirrt fort. Nur zehn Tage später war er in eine Schlägerei verwickelt.

Doch damit nicht genug. Am 5. Januar 2026 trat er gegen die Zimmertür eines Mitbewohners in seiner Flüchtlingsunterkunft, schlug diesen und beschädigte Mobiliar. Weitere zehn Tage später kam es erneut zu einer wechselseitigen Körperverletzung in derselben Unterkunft. Der vorläufige Höhepunkt seiner Eskapaden ereignete sich am 27. Januar: Randale in einem Bordell auf der Reeperbahn, Angriff auf einen Mitarbeiter, und als die Polizei eintraf, attackierte er einen Beamten und schlug ihm sein Diensthandy auf den Kopf.

Verurteilt wurde niemand – außer das Opfer zum Tode

Was geschah mit all diesen Straftaten? Man mag es kaum glauben: Der Südsudanese wurde nie verurteilt. Ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde am 2. Januar 2026 schlicht eingestellt. Zum Vorfall vom 26. Mai 2025 wurde nicht einmal ein Strafantrag gestellt. Die einzige Konsequenz, die der Mann zu spüren bekam, war der Rauswurf aus zwei Unterkünften – wegen Verstößen gegen die Hausordnung und nächtlicher Ruhestörung. Welch drakonische Maßnahme!

„Zwei Tage nach dem bis dato letzten Vorfall ereignete sich dann die Tat in Hamburg-Wandsbek."

Um kurz vor 22 Uhr betrat Ariop A. den Bahnsteig, trank dort Bier, und um 22:05 Uhr ergriff er die 18-jährige Iranerin und stürzte sich mit ihr vor einen einfahrenden Zug. Ein junges Leben ausgelöscht – von einem Mann, den das System hätte stoppen können, ja stoppen müssen.

Eingeflogen auf Kosten der Steuerzahler

Besonders bitter schmeckt die Erkenntnis, wie Ariop A. überhaupt nach Deutschland kam. Der 2001 im Südsudan geborene Vollwaise wurde vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR für ein sogenanntes „humanitäres Aufnahmeprogramm" ausgewählt. Am 20. Juni 2024 reiste er per Charterflug nach Deutschland ein – auf Kosten der deutschen Steuerzahler, versteht sich.

Man fragt sich unweigerlich: Welche Überprüfungen fanden statt, bevor dieser Mann ins Land geholt wurde? Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um für ein solches Programm ausgewählt zu werden? Und vor allem: Wer trägt die Verantwortung dafür, dass ein offensichtlich gewaltbereiter Mensch trotz zahlreicher Vorfälle frei herumlaufen konnte?

Ein System, das seine Bürger nicht schützt

Dieser Fall ist kein Einzelfall. Er reiht sich ein in eine erschreckende Serie von Gewalttaten, die Deutschland in den letzten Jahren erschüttert haben. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache, und immer mehr Bürger fragen sich zu Recht, ob der Staat noch in der Lage ist, seine grundlegendste Aufgabe zu erfüllen: den Schutz seiner Bevölkerung.

Die Trauernden am U-Bahnhof Wandsbek Markt legen Blumen nieder für ein junges Mädchen, das sein ganzes Leben noch vor sich hatte. Eine Iranerin, die vermutlich selbst vor Gewalt und Unterdrückung geflohen war – nur um in Deutschland von einem anderen Flüchtling ermordet zu werden. Die Ironie könnte nicht bitterer sein.

Es ist höchste Zeit, dass die Politik aufwacht und die Sicherheit der deutschen Bevölkerung wieder zur obersten Priorität macht. Denn eines steht fest: So kann es nicht weitergehen. Das ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern entspricht dem Empfinden eines Großteils der deutschen Bevölkerung, die sich von ihrer Regierung im Stich gelassen fühlt.

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