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04.08.2025
09:39 Uhr

Hamas knüpft Hilfe für Geiseln an israelische Zugeständnisse – während Gaza weiter hungert

Die Terrororganisation Hamas hat am Sonntag erklärt, sie sei bereit, mit dem Roten Kreuz bei der Versorgung der von ihr festgehaltenen Geiseln zu kooperieren – allerdings nur, wenn Israel bestimmte Bedingungen erfülle. Diese Ankündigung erfolgte, nachdem ein von der Hamas veröffentlichtes Video eines abgemagerten israelischen Gefangenen scharfe Kritik westlicher Mächte hervorgerufen hatte.

Zynisches Kalkül mit Menschenleben

Die Hamas fordert, dass Israel dauerhaft humanitäre Korridore öffne und Luftangriffe während der Verteilung von Hilfsgütern einstelle. Nach israelischen Angaben befänden sich noch 50 Geiseln in Gaza, von denen vermutlich nur 20 am Leben seien. Bislang habe die Terrororganisation humanitären Organisationen jeglichen Zugang zu den Geiseln verwehrt.

Das am Samstag veröffentlichte Video zeigt den israelischen Gefangenen Evyatar David in erschreckendem Zustand. Der skelettartig abgemagerte Mann gräbt in dem Video ein Loch, das er als sein eigenes Grab bezeichnet. Die Aufnahmen lösten Entsetzen in Israel aus und führten zu Verurteilungen durch Frankreich, Deutschland, Großbritannien und die USA.

Humanitäre Katastrophe verschärft sich

Während die Hamas ihre Geiseln als Druckmittel missbraucht, verschlechtert sich die humanitäre Lage in Gaza dramatisch. Das Gesundheitsministerium in Gaza meldete, dass in den vergangenen 24 Stunden sechs weitere Menschen an Hunger oder Mangelernährung gestorben seien. Damit steige die Zahl der Hungertoten seit Kriegsbeginn auf 175, darunter 93 Kinder.

"Jede Geisel, die stirbt, geht auf das Konto der Hamas", erklärte das Forum der Geisel-Familien in einer Stellungnahme.

Israel ließ nach eigenen Angaben vier UN-Tanklaster mit Treibstoff nach Gaza passieren, um den Betrieb von Krankenhäusern, Bäckereien und anderen wichtigen Einrichtungen zu unterstützen. Die israelische Koordinierungsstelle COGAT teilte mit, dass in der vergangenen Woche über 23.000 Tonnen humanitäre Hilfe in 1.200 Lastwagen nach Gaza gelangt seien.

Plünderungen und Chaos erschweren Hilfslieferungen

Die Verteilung der Hilfsgüter gestaltet sich jedoch äußerst schwierig. Zeugen und Hamas-Quellen berichten, dass viele Lastwagen von verzweifelten Vertriebenen und bewaffneten Banden geplündert würden. Die chaotischen Zustände verdeutlichen das Versagen der Hamas, für Ordnung und Sicherheit in dem von ihr kontrollierten Gebiet zu sorgen.

Belgien begann am Sonntag in einer gemeinsamen Operation mit Jordanien mit Luftabwürfen von Hilfsgütern. Auch Frankreich hatte am Freitag mit der Ablieferung von 40 Tonnen humanitärer Hilfe aus der Luft begonnen. UN-Organisationen kritisieren jedoch, dass Luftabwürfe unzureichend seien und Israel deutlich mehr Hilfe auf dem Landweg zulassen müsse.

Gewalt eskaliert weiter

Die palästinensischen Gesundheitsbehörden meldeten, dass am Sonntag mindestens 80 Menschen durch israelisches Feuer getötet worden seien. Unter den Opfern befänden sich auch Menschen, die versuchten, zu Hilfsgüterverteilungspunkten zu gelangen. Ein Mitarbeiter des Palästinensischen Roten Halbmonds kam bei einem israelischen Angriff auf das Hauptquartier der Organisation in Khan Younis ums Leben.

Der Gaza-Krieg begann mit dem brutalen Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem mehr als 1.200 Menschen getötet und 251 als Geiseln verschleppt wurden. Seitdem seien nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Gaza mehr als 60.000 Palästinenser getötet worden.

Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr, wie die Hamas das Leid der Zivilbevölkerung für ihre politischen Ziele instrumentalisiert. Während die Terrororganisation Bedingungen für die Versorgung der Geiseln stellt, verhungern Menschen in dem von ihr kontrollierten Gebiet. Diese zynische Strategie verdeutlicht, dass die Hamas keinerlei Interesse am Wohlergehen der palästinensischen Bevölkerung hat, sondern diese lediglich als Faustpfand in ihrem Kampf gegen Israel missbraucht.

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