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Kettner Edelmetalle
23.07.2026
19:19 Uhr

Gute Opfer, schlechte Opfer: Wie ein trauernder Vater die eiskalte Fassade der Berliner Politik entlarvt

Es gibt Sätze, die brennen sich ins Gedächtnis. „Es scheint wohl gute und es scheint schlechte Opfer zu geben. Das liegt wohl daran, welcher Täter es war.“ Diese Worte stammen nicht von einem Politologen, nicht von einem Talkshow-Strategen, sondern von einem Vater, der das Schlimmste durchlebt hat, was einem Menschen widerfahren kann: den gewaltsamen Tod des eigenen Kindes.

Michael Kyrath, seines Zeichens Handwerker, verlor seine Tochter Ann-Marie im Jahr 2023. Ein Migrant tötete sie bei einer Messerattacke in einem Regionalzug bei Brokstedt. Ein Verbrechen, das Deutschland kurz aufschreckte – und das dann, wie so vieles, in der medialen Vergessensmaschine verschwand. Doch Kyrath schweigt nicht. Er kämpft.

Die „Trauerwache Deutschland“ – und das große Schweigen der Mächtigen

Für den 19. September plant Kyrath auf dem Frankfurter Römerberg eine Veranstaltung, die eigentlich das Selbstverständlichste der Welt sein müsste: eine „Trauerwache Deutschland“ für die Opfer migrantischer Gewalt. Ein Ort des Gedenkens. Ein Ort für Familien, die durch die Fehlpolitik der vergangenen Jahre Angehörige verloren haben. Und die Zahl dieser Familien ist erschütternd. Kyrath berichtet, mit über tausend Familien in Kontakt zu stehen. Tausend zerbrochene Leben. Tausend leere Kinderzimmer.

Man sollte meinen, ein Bundeskanzler, der einst mit markigen Worten zur Migrationspolitik antrat, würde an einem solchen Tag Präsenz zeigen. Weit gefehlt. Friedrich Merz ließ laut Kyrath aus dem Kanzleramt absagen – „aus Gründen der Gleichbehandlung“. Nicht einmal einen Vertreter mochte man entsenden.

„Kinder werden auf dem Altar politischer Eitelkeiten geopfert.“

Ein Standardschreiben also. Dieselbe Floskel, die – wie ein Reporter treffend anmerkte – auch der Schützen- oder Hasenzüchterverein bekäme. Ist das die Wertschätzung, die ein Staat seinen ermordeten Bürgern entgegenbringt?

Eine Reihe von Absagen, die für sich spricht

Kyrath ist nicht allein abgewiesen worden. Die Liste der Politiker, die absagten, liest sich wie ein Who's who der deutschen Landesfürsten: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer verwies auf eine Jugendzukunftskonferenz. Auch aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt kamen Absagen. Man frage sich: Was ist einer Regierung eigentlich wichtiger, als sich vor die Angehörigen der Opfer einer verfehlten Grenzpolitik zu stellen?

Wenn das politische Weltbild über das Mitgefühl entscheidet

Kyrath legt den Finger in die eiternde Wunde: Passe ein Täter ins gewünschte Narrativ, drängten sich Politiker vor die Kameras. Passe er nicht, herrsche eisiges Schweigen. Diese Zweiklassengesellschaft der Trauer ist an Zynismus kaum zu überbieten. Es ist eine moralische Bankrotterklärung, die viele Bürger in diesem Land längst durchschaut haben.

Der Handwerker engagiert sich mittlerweile auch für Betroffene schwerster Gewalt- und Sexualstraftaten. Er erzählt von einem zehnjährigen Mädchen, das von drei syrischen Männern vergewaltigt worden sei. Von einer 14-Jährigen, die seit zwei Jahren aus Angst in einem verdunkelten Zimmer lebe. Und von Eltern, die nicht einmal die Beerdigung ihres getöteten Kindes bezahlen können – während für allerlei ideologische Prestigeprojekte Millionen fließen.

„Aufgeben ist keine Option“

Trotz aller Kaltschnäuzigkeit aus den Amtsstuben gibt Kyrath nicht auf. Das Lebensmotto seiner getöteten Tochter Ann-Marie ist zum Leitmotiv seiner Bewegung geworden: „Aufgeben ist keine Option.“ Er fordert keine weiteren Sonntagsreden, keine Betroffenheitsfloskeln, sondern endlich Konsequenzen. Vorhandene Gesetze müssten angewendet werden. Die Sicherheit unserer Kinder müsse wieder zum politischen Maßstab werden.

Es ist eine Forderung, die längst nicht nur die Meinung eines Vaters oder unserer Redaktion widerspiegelt, sondern die eines großen Teils des deutschen Volkes. Die Kriminalität in Deutschland hat Rekordniveau erreicht. Die Messerattacken häufen sich. Und die Politik? Sie flüchtet sich in Standardbriefe und Gleichbehandlungsformeln. Deutschland braucht endlich wieder Politiker, die für dieses Land regieren – und nicht gegen die Menschen, die hier leben.

Am 19. September sind alle Bürger nach Frankfurt eingeladen. Damit die Opfer endlich eine Stimme bekommen – gerade dann, wenn ihnen die Mächtigen sie verweigern.

In unsicheren Zeiten zählt echte Substanz

Wenn ein Staat nicht einmal mehr den Grundauftrag erfüllt, seine Bürger zu schützen, dann wächst das Misstrauen – gegenüber Institutionen, gegenüber Versprechen, gegenüber Papierwerten. In genau solchen Phasen der Verunsicherung besinnen sich viele Menschen wieder auf das Beständige. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie Krisen überdauern, ganz gleich, wie chaotisch die politische Lage sein mag. Als solide Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen bieten sie eine Sicherheit, die kein Standardbrief aus dem Kanzleramt je geben könnte.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben ausdrücklich keine Rechts- oder Steuerberatung. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig zu recherchieren und seine Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen.

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