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Kettner Edelmetalle
20.05.2026
06:01 Uhr

Goldpreis vor neuem Höhenflug: Banken bleiben bullish – trotz kurzfristiger Korrektur

Goldpreis vor neuem Höhenflug: Banken bleiben bullish – trotz kurzfristiger Korrektur

Während die etablierten Medien dem Goldpreis nach einer Korrekturphase bereits den Abgesang anstimmen, zeichnen die großen internationalen Investmentbanken ein gänzlich anderes Bild. Die Botschaft an die Anleger lautet unmissverständlich: Der langfristige Aufwärtstrend des gelben Edelmetalls bleibt intakt – auch wenn steigende Anleiherenditen, Inflationssorgen und ein erstarkender US-Dollar kurzfristig auf die Notierungen drücken.

JPMorgan senkt Prognose – und bleibt dennoch bullish

Die US-Großbank JPMorgan hat ihre durchschnittliche Goldpreisprognose für 2026 von 5.708 auf 5.243 US-Dollar pro Unze nach unten korrigiert. Doch wer nun glaubt, die Wall-Street-Profis hätten dem Gold den Rücken gekehrt, irrt gewaltig. Die Analysten erwarten weiterhin, dass die Notierungen bis zum Jahresende 2026 auf rund 6.000 US-Dollar je Unze klettern werden. Der Grund für die kurzfristige Schwäche: Das Investoreninteresse sei – wie es in einer Notiz vom Sonntag heißt – „auf ein Rinnsal versiegt". Die COMEX-Futures zeigten stagnierende Aktivität, die Netto-Positionen der Managed-Money-Akteure verharrten auf niedrigem Niveau, und die ETF-Zuflüsse fielen mager aus.

Doch genau diese Ruhephase könnte sich als Vorbote eines neuen Aufschwungs erweisen. JPMorgan formuliert es selbstbewusst: Sobald sich die enormen Unsicherheiten im Energie- und Inflationsbereich aufgelöst hätten, würde die Nachfrage von Investoren und Notenbanken in der zweiten Jahreshälfte 2026 wieder kräftig anziehen.

ANZ folgt dem gleichen Drehbuch

Auch die australische Großbank ANZ hat ihr Jahresendziel für Gold auf 5.600 US-Dollar gesenkt. Begründet wird der Schritt mit den klassischen Belastungsfaktoren: steigende Inflationserwartungen, höhere Renditen und ein robuster Greenback. Spot-Gold hat seit Beginn des US-Iran-Krieges am 28. Februar rund 14 Prozent eingebüßt, da steigende Ölpreise die Inflationssorgen anheizen und die Federal Reserve zu einer länger anhaltenden Hochzinsphase nötigen.

Geopolitik als Treibstoff für den nächsten Schub

Die Korrektur sollte niemanden verwundern. Nach dem fulminanten Anstieg der vergangenen Monate war eine Verschnaufpause überfällig. Doch die fundamentalen Treiber bleiben bestehen: Die Notenbanken weltweit – allen voran jene in China, Indien und der Türkei – kaufen weiterhin physisches Gold in historisch noch nie dagewesenen Mengen. Sie misstrauen dem westlichen Finanzsystem, dem ausufernden Schuldenwahnsinn und der Dollarhegemonie. Und sie haben gute Gründe dafür.

Hierzulande sollte man sich vor Augen führen, was passiert: Die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD hat ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen aufgelegt und die Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz geschrieben. Friedrich Merz, der im Wahlkampf noch wortgewaltig versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen, schiebt nun Generationenlasten in einer Größenordnung an, die jeden Vergleich sprengt. Die Folge ist absehbar: Inflation, Kaufkraftverlust und eine schleichende Enteignung der Sparer durch die Hintertür.

Was bedeutet das für Privatanleger?

Wer in dieser Gemengelage glaubt, sein Vermögen in Papierwerten, Staatsanleihen oder gar auf dem Girokonto sei sicher, dürfte sich gewaltig täuschen. Gold hat über Jahrtausende seine Funktion als Wertspeicher unter Beweis gestellt – durch Kriege, Währungsreformen und politische Umwälzungen hindurch. Die aktuelle Schwächephase ist aus dieser Perspektive nicht das Ende einer Rallye, sondern möglicherweise die letzte günstige Gelegenheit, sich zu vernünftigen Preisen einzudecken. Auch Silber zeigt mit deutlichen Kursgewinnen, dass die Edelmetalle insgesamt vor einem neuen Aufbruch stehen könnten.

Die großen Banken jedenfalls senden ein klares Signal: Wer langfristig denkt, bleibt im Edelmetall investiert. Eine Beimischung physischer Edelmetalle gehört in jedes breit gestreute und durchdachte Vermögensportfolio – als Versicherung gegen die finanzpolitischen Verirrungen unserer Zeit.

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