
Goldpreis auf Rekordkurs: Wie Trumps Politik den sicheren Hafen befeuert

Ein Jahr nach Donald Trumps zweiter Amtseinführung gleicht der Kapitalmarkt einer Achterbahnfahrt, die selbst hartgesottene Börsianer an ihre Grenzen bringt. Die Edelmetalle jedoch strahlen heller denn je – Gold und Silber eilen von einem Allzeithoch zum nächsten, während das Vertrauen in das traditionelle Finanzsystem weiter erodiert.
Der Debasement Trade: Flucht aus dem Papiergeld
Was sich derzeit an den Märkten abspielt, hat einen Namen bekommen: Debasement Trade. Anleger misstrauen zunehmend dem herkömmlichen Finanzsystem und suchen verzweifelt nach Alternativen. Die Gründe liegen auf der Hand: explodierende Staatsschulden, politische Konflikte und eine Geldpolitik, die das Vertrauen in Fiat-Währungen systematisch untergräbt.
Die jüngsten Entwicklungen rund um Grönland haben diese Tendenz noch verstärkt. Trumps Zolldrohungen gegen acht europäische Staaten, die Soldaten auf die Arktisinsel entsandt haben, trieben den Goldpreis am Montag auf einen neuen Höchststand von 4.689,39 US-Dollar je Unze. Silber folgte mit einem Rekord von 94,08 US-Dollar.
Eine Rallye historischen Ausmaßes
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Allein im Jahr 2025 legte der Goldpreis um rund zwei Drittel zu – mit sage und schreibe 50 neuen Allzeithochs. Ein wahrer Goldrausch an den Finanzplätzen! Doch Silber stellte den großen Bruder noch in den Schatten: Ein Plus von 147,31 Prozent katapultierte den Preis auf 71,30 US-Dollar je Feinunze zum Jahresende. Auch Platin und Palladium erlebten ein bemerkenswertes Comeback.
Ein steigender Goldpreis ist immer auch ein starkes Indiz für den Kaufkraftverlust von Fiat-Währungen.
Kryptowährungen enttäuschen als sicherer Hafen
Interessanterweise zeigen die Kryptowährungen trotz politischer Aufwertung durch Trump eine negative Korrelation. Der Bitcoin-Kurs fällt nach Zolldrohungen aus Washington regelmäßig massiv ein. Die digitalen Währungen scheinen als sicherer Hafen nicht zu taugen – ein ernüchterndes Fazit für alle, die auf das digitale Gold gesetzt haben.
Volatilität wie seit 40 Jahren nicht mehr
Die Weltlage präsentiert sich so unberechenbar wie selten zuvor. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA, geopolitische Krisen, Kriege und der erbitterte Kampf um Rohstoffe halten die Märkte in Atem. Wir befinden uns in einer Ära des Interventionismus, in der traditionelle Anlagestrategien auf den Prüfstand gestellt werden.
Die Aktienmärkte zeigen deutlich mehr Nervosität. Der S&P-500 verzeichnete zwar ein Jahresplus von rund 17 Prozent, doch die Abhängigkeit von wenigen Tech-Giganten birgt erhebliche Risiken. Nvidia etwa bringt es auf eine Marktkapitalisierung von 4,5 Billionen US-Dollar – mehr als das doppelte Bruttoinlandsprodukt Italiens. Die Fallhöhe ist gigantisch.
Physische Edelmetalle als Anker der Stabilität
In diesen turbulenten Zeiten erweist sich die Flucht in physische Sachwerte als bewährte Strategie. Breite Diversifikation, weg von Papierversprechen und hinein in echtes Eigentum – das ist der Weg, den immer mehr Anleger einschlagen. Gold und Silber bieten dabei nicht nur Schutz vor Inflation, sondern auch vor den Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Weltordnung.
Die Prognose für 2026 bleibt gemischt. Weitblick ist gefragt, denn die Volatilität wird hoch bleiben. Der sichere Hafen der Edelmetalle dürfte weiterhin Hochkonjunktur haben.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
Silber-Explosion 2026:Das unterschätzte Edelmetall
Keine Kreditkarte erforderlich • Keine versteckten Kosten
Ihre Experten im Webinar:

Dominik Kettner
CEO Kettner Edelmetalle

Ernst Wolff
Der Systemkritiker

Jochen Staiger
Der Rohstoff-Realist
Top-Experten
Dominik Kettner & Star-Gäste
Live Q&A
Ihre Fragen
15.000€ Gold
zu gewinnen
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik














