
General Motors kapituliert vor der Realität: 6-Milliarden-Dollar-Abschreibung offenbart das Elektro-Desaster
Was passiert, wenn der Staat jahrelang Märkte verzerrt und Unternehmen in eine Richtung drängt, die der Kunde gar nicht will? Die Antwort liefert nun General Motors mit einer schmerzhaften Lektion in marktwirtschaftlicher Realität. Der amerikanische Automobilgigant muss satte 6 Milliarden Dollar abschreiben – das bittere Ergebnis einer Politik, die Elektromobilität mit aller Gewalt durchsetzen wollte, ohne die tatsächliche Nachfrage zu berücksichtigen.
Die Rechnung für staatliche Marktverzerrung
Der Löwenanteil der Abschreibung – 4,2 Milliarden Dollar in bar – entfällt auf die Kündigung von Verträgen und Entschädigungen für Zulieferer, die sich auf eine höhere Elektrofahrzeug-Produktion eingestellt hatten. Diese Summe wird als Sonderposten in den Quartalszahlen erscheinen. Weitere Kosten werden für 2026 erwartet, sollen jedoch geringer ausfallen als die diesjährigen Belastungen.
Die Kehrtwende bei GM ist kein Einzelfall. Ford hatte bereits im Dezember einen noch drastischeren Schritt vollzogen und 19,5 Milliarden Dollar abgeschrieben, nachdem mehrere Elektroprogramme eingestampft wurden. Ford-Chef Jim Farley brachte es auf den Punkt: Als sich der Markt in den letzten Monaten wirklich verändert habe, sei dies der Anstoß gewesen, die Entscheidung zu treffen.
Trumps Politikwende als Katalysator
Die Automobilbranche begann ihren Rückzug von der aggressiven Elektro-Expansion im vergangenen Sommer, nachdem ein umfassendes Steuer- und Ausgabenpaket unter Präsident Donald Trump verabschiedet wurde. Der entscheidende Wendepunkt kam am 30. September mit der Abschaffung der 7.500-Dollar-Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge. Die Folge war ein dramatischer Einbruch der Verkaufszahlen. GMs Elektrofahrzeug-Auslieferungen stürzten im vierten Quartal um 43 Prozent ab, nachdem Kunden ihre Käufe noch vor dem Auslaufen der Subvention vorgezogen hatten.
Das Ende einer Illusion
Während GM einst vollmundig versprochen hatte, bis 2035 keine Benzinfahrzeuge mehr zu verkaufen, haben Analysten ihre langfristigen Elektro-Prognosen inzwischen deutlich nach unten korrigiert. GM-Chefin Mary Barra erklärte, das Unternehmen werde sich an der tatsächlichen Kundennachfrage orientieren – eine bemerkenswerte Kehrtwende von der ideologiegetriebenen Strategie der Vergangenheit.
Die Maßnahmen sprechen Bände: Die Batterieproduktion in zwei Joint-Venture-Werken wurde gestoppt, Schichten in der Detroiter Elektrofabrik wurden gestrichen, und eine geplante Elektrofahrzeug-Anlage in Michigan wird nun für die Produktion von benzinbetriebenen Pickups und dem Cadillac Escalade umgerüstet. Zusätzlich belastet eine separate Abschreibung von 1,1 Milliarden Dollar für die Restrukturierung des China-Joint-Ventures die Bilanz.
Hybride als unterschätzte Alternative
Einige Analysten hinterfragen GMs starke Fokussierung auf rein elektrische Fahrzeuge. CFRA-Analyst Garrett Nelson warnte, dass GMs mangelnde Hybrid-Präsenz die jüngsten Marktanteilsgewinne teilweise wieder zunichtemachen könnte – angesichts der stark steigenden Hybrid-Nachfrage eine durchaus berechtigte Sorge.
Die Zahlen der gesamten Branche sind ernüchternd: Das Forschungsunternehmen Omdia berichtet, dass die US-Elektrofahrzeugverkäufe 2025 nur um 1,2 Prozent gestiegen sind. Edmunds prognostiziert, dass Elektrofahrzeuge 2026 etwa 6 Prozent der US-Fahrzeugverkäufe ausmachen werden – ein Rückgang von 7,4 Prozent im Vorjahr.
Diese Entwicklung zeigt eindrücklich, was geschieht, wenn Regierungen glauben, klüger als der Markt zu sein. Die milliardenschweren Fehlinvestitionen der Automobilindustrie sind das direkte Ergebnis politischer Eingriffe, die echte Nachfrage durch künstliche Anreize ersetzten.
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Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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