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07.04.2026
02:45 Uhr

Existenzvernichtung per Federstrich: Wie die EU einen deutschen Journalisten und seine Familie aushungert

Was nach einem dystopischen Roman klingt, ist bittere Realität im Europa des Jahres 2026. Ein deutscher Staatsbürger, der in Berlin lebt, wird von der Europäischen Union mit Sanktionen belegt – nicht weil er ein Verbrechen begangen hätte, nicht weil ein Gericht ihn verurteilt hätte, sondern weil er als Journalist unbequeme Wahrheiten ausgesprochen haben soll. Der Fall des Hüseyin Doğru wirft fundamentale Fragen über den Zustand unseres Rechtsstaats auf und offenbart ein erschreckendes Muster autoritärer Tendenzen, das sich mitten in Europa ausbreitet.

Ohne Prozess, ohne Anhörung, ohne Verteidigung

Doğru, ein deutscher Staatsbürger türkisch-kurdischer Herkunft mit ausschließlich deutschem Pass, wurde am 20. Mai 2025 im Rahmen des 17. EU-Sanktionspakets gegen Russland auf die Sanktionsliste gesetzt. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: 27 Außenminister entschieden hinter verschlossenen Türen über das Schicksal eines unbescholtenen Mannes und seiner Familie. Keine Vorwarnung. Keine Anhörung. Kein Prozess. Kein Zugang zu Beweisen. Keine Möglichkeit zur Verteidigung. Eine Vorgehensweise, die man sonst nur aus Berichten über totalitäre Regime kennt – und die nun offenbar zum Standardrepertoire der Europäischen Union gehört.

Die offizielle Begründung lautet auf „enge Verbindungen zu russischen Staatsakteuren und sogenannten Staatspropaganda-Betreibern". Doğru selbst gibt an, der eigentliche Auslöser sei seine journalistische Arbeit als Gründer der unabhängigen Plattform red.media gewesen. Seine Berichterstattung über Israels Vorgehen in Gaza, über die Unterdrückung pro-palästinensischer Demonstrationen in Europa und über die Rolle der deutschen Regierung bei diesen Vorgängen – all das habe ihm offenbar den Zorn der Mächtigen eingebracht.

Die kafkaeske Logik der Brüsseler Bürokratie

Die Argumentationskette der EU ist dabei so absurd, dass sie eines Franz Kafka würdig wäre: Doğrus Berichterstattung habe „Zwietracht" unter EU-Bürgern gesät und die Stabilität der Union untergraben. Da angeblich nur Russland von einer solchen Berichterstattung profitieren könne, mache ihn das automatisch zu einem „russischen Desinformations-Propagandisten". Mit dieser Logik ließe sich praktisch jeder kritische Journalist zum Staatsfeind erklären. Wer die Regierung kritisiert, säe Zwietracht. Wer Zwietracht sät, nütze dem Feind. Wer dem Feind nützt, sei ein Agent. Fertig ist die Begründung für die bürgerliche Existenzvernichtung.

Besonders entlarvend ist dabei ein Detail, das kaum Beachtung findet: Die EU beschreibt ihre Sanktionen selbst ausdrücklich als Instrument, um „nicht rechtswidriges Verhalten" einer Person zu ändern. Man lese diesen Satz zweimal. Die EU gibt offen zu, dass kein Verbrechen vorliegt – und bestraft trotzdem. Es geht einzig darum, die Ausrichtung an den außenpolitischen Interessen der Union zu erzwingen. Wer nicht spurt, wird vernichtet. So einfach ist das im Europa des 21. Jahrhunderts.

560 Euro für eine fünfköpfige Familie

Die Konsequenzen für Doğru und seine Familie sind verheerend. Über Nacht wurden sämtliche Bankkonten eingefroren. Was bleibt, ist eine sogenannte „humanitäre Mindestfreigabe" von rund 560 Euro im Monat – für eine fünfköpfige Familie mit zwei Neugeborenen. Selbst diesen kümmerlichen Betrag kann er nur bar über eine spezielle App in bestimmten Geschäften abheben. Keine Karte, kein Geldautomat, keine Überweisungen. Die Miete kann nicht bezahlt werden. Lebensmitteleinkäufe werden zum Überlebenskampf. Anwälte, Rechnungen, vor den Sanktionen abgeschlossene Verträge – alles unbezahlbar.

Die EU behauptet dabei mit zynischer Gelassenheit, die Menschenrechte seien gewahrt, weil der Betroffene ja beim Europäischen Gerichtshof Klage einreichen könne. Wie ein mittelloser Mann, dem man jeden Zugang zu Geld genommen hat, einen Anwalt bezahlen soll, der Verfahrenskosten von 150.000 bis 300.000 Euro stemmen müsste – diese Frage beantwortet in Brüssel offenbar niemand. Es ist die perfekte Falle: Man nimmt jemandem die Mittel, sich zu verteidigen, und verweist ihn dann auf den Rechtsweg.

Auch die Ehefrau wird bestraft

Als wäre das nicht genug, hat das deutsche Zentralamt für Sanktionsdurchsetzung inzwischen auch die Konten von Doğrus Ehefrau eingefroren – einer Frau, die selbst nicht sanktioniert ist und keinerlei Beteiligung an den vorgeworfenen Aktivitäten hat. Die Begründung ist an Absurdität kaum zu überbieten: Sie sei mit ihm verheiratet und sie hätten gemeinsame Kinder – das gelte als Beweis für „enge Verbindungen" und angebliche Umgehung der Sanktionen. Zudem zahle sie nun die Kfz-Versicherung für das Familienauto, was zuvor ihr Mann getan habe. Das sei „verdächtig".

Man stelle sich das vor: Eine Mutter von drei Kindern, darunter zwei Neugeborene, wird bestraft, weil sie mit ihrem Mann verheiratet ist und die Autoversicherung bezahlt. Zum Zeitpunkt des Einfrierens ihrer Konten waren laut Berichten nur noch etwa 104 Euro übrig. Kritiker bezeichnen die Entscheidung als sexistisch, da sie unterstelle, der Ehemann kontrolliere das Geld seiner Frau.

Babybrei als Straftat: Das neue Sanktionsumsetzungsgesetz

Doch Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn man nicht noch einen draufsetzen würde. Mitte Januar 2026 verabschiedete die Bundesregierung ein neues Sanktionsumsetzungsgesetz, das von Doğrus Anwalt als „extra für dich gemacht" bezeichnet wurde. Es gilt als das strengste in ganz Europa. Und sein Inhalt ist schlicht unfassbar: Jede Unterstützung für Doğrus Familie – sei es das Schenken von Windeln, von Babybrei oder das direkte Bezahlen der Miete – kann als „Umgehung" der Sanktionen gewertet und mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.

Zehn Jahre Gefängnis für eine Packung Windeln. Man muss sich das vergegenwärtigen. Das Gesetz ist bewusst so vage formuliert, dass praktisch jede Form der Hilfe darunter fallen kann. Doğru selbst warnt seine Unterstützer eindringlich: Schickt kein Geld, keine Geschenke, keine direkte Hilfe – es werde gegen Geber und Empfänger gleichermaßen verwendet. In welchem Land leben wir eigentlich, wenn Nächstenliebe zur Straftat wird?

Die Drohung, die Kinder zu verlieren

Die vielleicht perfideste Dimension dieses Falls ist die latente Drohung des Kindesentzugs. Das deutsche Recht erlaubt die Wegnahme von Kindern, wenn Eltern nicht für deren Sicherheit und Gesundheit sorgen können. Genau in diese Lage hat der Staat die Familie Doğru gebracht. Erst nimmt man den Eltern jede Möglichkeit, ihre Kinder zu versorgen, und dann könnte man ihnen die Kinder wegnehmen, weil sie nicht versorgt werden. Ein teuflischer Kreislauf, der an die dunkelsten Kapitel europäischer Geschichte erinnert.

Wer öffentlich über diese humanitäre Krise spricht, liefert den Behörden zudem weitere „Beweise", um noch härter vorzugehen. Eine klassische Selbstbelastungsfalle, wie man sie aus autoritären Systemen kennt.

Ein Testfall für die Unterdrückung von Dissens

Doğru selbst bezeichnet seinen Fall als bewusst gewählten Testfall für „interne" EU-Sanktionen gegen Bürger innerhalb Europas. Bisherige Fälle hätten meist Personen außerhalb der EU betroffen. Deutschland und Frankreich gelten als treibende Kräfte hinter dieser neuen Strategie. Das Ziel sei klar: einen Präzedenzfall schaffen, um Journalisten, Aktivisten und Kritiker einzuschüchtern, und rechtliche sowie institutionelle Strukturen in der gesamten EU für die Unterdrückung von Dissens vorzubereiten.

Die Journalisten-Gewerkschaften, denen Doğru angehört, verweigern ihm jede Unterstützung. Sie hätten sich bereits vor den Sanktionen an Rufmordkampagnen beteiligt und schlössen sich nun der Linie des Auswärtigen Amts an. Die Mainstream-Medien schweigen weitgehend. Nur wenige unabhängige Journalisten berichten überhaupt über den Fall. Ein Schweigekartell, das an den berühmten Ausspruch Martin Niemöllers erinnert: „Als sie die Journalisten holten, habe ich geschwiegen..."

Unterstützung über ideologische Grenzen hinweg

Immerhin gibt es vereinzelt Stimmen, die sich über politische Lagergrenzen hinweg erheben. So soll der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, die Maßnahmen als politische Repression kritisiert haben, die nur politisch gelöst werden könne. Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet ein konservativer Jurist hier Alarm schlägt, während sich die selbsternannten Verteidiger der Demokratie in ohrenbetäubendes Schweigen hüllen.

Das rechtliche Schwarze Loch

Die juristische Situation gleicht einem Labyrinth ohne Ausgang. Deutsche Behörden verweisen Betroffene auf die EU-Ebene, die EU verweist zurück nach Deutschland. Ein deutsches Gericht urteilte kürzlich, dass selbst grundlegende Zahlungen für Miete, Essen und Telekommunikation nicht den „Grundbedürfnissen" dienten. Jegliche negativen finanziellen oder rechtlichen Folgen seien schlicht „Teil der Sanktionen". Das Gericht räumte den Schaden ausdrücklich ein – erklärte aber, er spiele keine Rolle. Ein Urteil, das zeigt, wie EU-Sanktionen deutsche Verfassungsrechte faktisch außer Kraft setzen.

Selbst ein Gutachten eines ehemaligen EuGH-Richters komme zu dem Schluss, die Sanktionen verletzten jedes grundlegende Recht in den EU-Mitgliedstaaten und entzögen sich jeglicher gerichtlicher Kontrolle. Doğrus Verfahren sei derzeit beim Europäischen Gericht anhängig, ein Urteil werde in zwei bis drei Monaten erwartet. Er selbst rechne mit einer Niederlage aus „verfahrensrechtlichen" Gründen. Weitere Instanzen – der Europäische Gerichtshof, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, UN-Mechanismen – könnten Jahre dauern. Und selbst wenn er gewinnen sollte: Der EU-Rat könne die Begründung einfach umschreiben und das Verfahren neu starten.

Der neue Autoritarismus braucht keine Panzer

Was wir hier erleben, ist nichts weniger als die Etablierung eines neuen autoritären Mechanismus in Europa. Er kommt nicht mit Panzern und Diktatoren daher, sondern mit Sanktionslisten und bürokratischem Schweigen. Wirtschaftskrise, politische Repression und institutionelle Gleichschaltung – all das funktioniert auch ohne klassische Diktatur. Es genügt, einem Menschen die wirtschaftliche Existenz zu nehmen, um ihn zum Schweigen zu bringen. Und es genügt, ein Exempel zu statuieren, um Tausende andere einzuschüchtern.

Dieser Fall sollte jedem Bürger in Deutschland und Europa zu denken geben. Heute trifft es einen Journalisten, der unbequeme Fragen stellt. Morgen kann es jeden treffen, der seine Meinung öffentlich äußert. Die Werkzeuge sind geschaffen, die Präzedenzfälle werden gerade etabliert. Wer glaubt, das gehe ihn nichts an, der irrt. In einer Zeit, in der die Große Koalition unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Sondervermögen durchdrückt und die Militarisierung vorantreibt, während gleichzeitig die Meinungsfreiheit mit Füßen getreten wird, muss die Frage erlaubt sein: In welche Richtung steuert dieses Land?

Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Dieser alte Grundsatz hat nichts von seiner Aktualität verloren – im Gegenteil, er ist drängender denn je.

Die Verteidigung der Meinungsfreiheit – auch und gerade für unbequeme Stimmen – ist keine Frage der politischen Gesinnung. Sie ist die Grundlage jeder freien Gesellschaft. Wer wartet, bis es die Hälfte der Bevölkerung trifft, wird zu spät kommen. Die Zeit zu handeln ist jetzt.

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