
Europa am Katzentisch: Wie sich der alte Kontinent selbst ins Abseits manövriert hat
Die europäischen Politiker gebärden sich wie aufgescheuchte Hühner. Während Donald Trump und Wladimir Putin sich in Alaska treffen, um über die Zukunft des Ukraine-Konflikts zu verhandeln, sitzen die EU-Granden in London zusammen und basteln hastig an Alternativvorschlägen. Ein geradezu erbärmliches Schauspiel, das die ganze Misere der europäischen Außenpolitik offenlegt.
Der Kontinent der verpassten Chancen
Wie konnte es soweit kommen? Europa, einst die Wiege der Zivilisation und Herrscher über weite Teile der Welt, ist heute nur noch ein zahnloser Tiger. Die Antwort liegt in der katastrophalen Fehleinschätzung der eigenen Position und der bedingungslosen Unterwerfung unter die Biden-Administration. Seit Beginn des Ukraine-Krieges haben die europäischen Politiker keine einzige eigenständige Initiative entwickelt. Stattdessen segelten sie brav im Windschatten Washingtons, applaudierten zu jeder Eskalation und verbrannten dabei Milliarden an Steuergeldern.
Jetzt, wo sich mit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus der Wind gedreht hat, stehen sie da wie begossene Pudel. Der neue US-Präsident macht keinen Hehl daraus, was er von der EU hält: nichts. Mit seinen massiven Zollerhöhungen – 20 Prozent auf EU-Importe – hat er Europa unmissverständlich seinen Platz zugewiesen. Und dieser Platz ist nicht am Verhandlungstisch, sondern bestenfalls am Katzentisch.
Die Quittung für jahrelange Arroganz
Besonders pikant ist die Empörung über das Treffen zwischen Trump und Putin ohne europäische Beteiligung. Haben die EU-Politiker etwa vergessen, wie sie selbst beim Bürgenstock-Treffen Russland demonstrativ ausgeschlossen haben? Wer Wind sät, wird Sturm ernten – diese alte Weisheit bewahrheitet sich nun auf schmerzhafte Weise.
„Die EU wurde nicht als Macht und Konkurrent Amerikas geschaffen, sondern um Amerika zu dienen, bis es sie nicht mehr braucht."
Diese bittere Erkenntnis trifft den Nagel auf den Kopf. Die europäischen Eliten haben sich in ihrer transatlantischen Hörigkeit so sehr verloren, dass sie vergessen haben, eigene Interessen zu definieren und zu vertreten. Stattdessen ergingen sie sich in moralischen Überlegenheitsgefühlen und glaubten tatsächlich, mit ihrer „wertebasierten Außenpolitik" die Welt belehren zu können.
Von der Leyen und die Kunst des Scheiterns
An der Spitze dieses Trauerspiels steht Ursula von der Leyen, eine Politikerin, die es geschafft hat, auf allen Ebenen zu versagen und trotzdem – oder gerade deswegen – an die Spitze der EU-Kommission gespült zu werden. Unter ihrer Führung hat sich die EU endgültig zur Lachnummer degradiert. Der jüngste Zoll-Deal mit Trump, den sie als großen Erfolg verkaufte, ist in Wahrheit nichts anderes als eine bedingungslose Kapitulation.
Die Folgen dieser Politik sind verheerend. Im Nahen Osten hört schon lange niemand mehr auf Europa. Im Kaukasus waren es die USA, die ein Abkommen zwischen Armenien und Aserbaidschan vermittelt haben. In Asien, Afrika und Lateinamerika wird Europa bestenfalls noch als Touristenziel wahrgenommen – politisch ist der Kontinent irrelevant geworden.
Die Schweiz als warnendes Beispiel
Besonders tragisch ist, dass auch die einst stolze und neutrale Schweiz sich diesem Wahnsinn angeschlossen hat. Die Aufgabe der Neutralität zugunsten einer einseitigen Parteinahme im Ukraine-Konflikt war ein historischer Fehler, der das Land seiner wichtigsten außenpolitischen Trumpfkarte beraubt hat. Jetzt steht die Eidgenossenschaft genauso dumm da wie der Rest Europas – außen vor und ohne Einfluss.
Die Schweizer Politiker täten gut daran, sich auf ihre traditionellen Werte zu besinnen: Neutralität, Eigenständigkeit und die Vertretung schweizerischer Interessen. Stattdessen liebäugeln sie mit einem EU-Beitritt, der nichts anderes bedeuten würde als die endgültige Unterwerfung unter Brüsseler Diktat.
Was bleibt vom alten Kontinent?
Europa hat sich selbst entmachtet. Durch die bedingungslose Unterstützung der Ukraine gegen Russland, durch die Verhängung selbstschädigender Sanktionen und durch die Weigerung, diplomatische Lösungen auch nur in Erwägung zu ziehen, haben sich die europäischen Politiker ins Abseits manövriert. Jetzt müssen sie hilflos zusehen, wie andere über ihre Köpfe hinweg entscheiden.
Die bittere Ironie dabei: Hätten die Europäer zwischen 2010 und 2014 die Füße stillgehalten und nicht den demokratisch gewählten Präsidenten Janukowitsch gestürzt, sähe die Lage heute völlig anders aus. Aber Gier frisst bekanntlich Hirn – und die Gier nach den ukrainischen Bodenschätzen hat die EU-Politiker blind gemacht für die geopolitischen Realitäten.
Jetzt bleibt nur noch die Hoffnung, dass die europäischen Völker endlich aufwachen und diese unfähige Politikerkaste zum Teufel jagen. Europa braucht Politiker, die wieder für ihre eigenen Länder und Bürger arbeiten, statt sich als Erfüllungsgehilfen fremder Mächte zu prostituieren. Nur so kann der Kontinent vielleicht noch einmal zu alter Stärke zurückfinden – auch wenn die Chancen dafür mit jedem Tag schwinden.
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