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26.08.2025
15:44 Uhr

EU knickt vor Trump ein: Das Ende der "regelbasierten Weltordnung"?

Die Europäische Union hat sich selbst demaskiert. Das jüngste Handelsabkommen mit den USA offenbart die ganze Heuchelei Brüssels, wenn es um die vielgepriesene "regelbasierte Weltordnung" geht. Was jahrelang als heiliger Gral der internationalen Beziehungen verkauft wurde, entpuppt sich als hohle Phrase, die bei der ersten ernsthaften Herausforderung über Bord geworfen wird.

Der Deal, der alle Prinzipien über den Haufen wirft

Bei einem Treffen zwischen Donald Trump und Ursula von der Leyen Ende Juli wurde ein Abkommen geschlossen, das sämtliche WTO-Prinzipien mit Füßen tritt. Zölle auf europäische Autos und US-Industriegüter werden gesenkt, Abgaben auf Pharmazeutika und Halbleiter aufgehoben, und europäische Flugzeugexporte erhalten eine vollständige Ausnahme. Klingt nach einem guten Deal? Nur auf den ersten Blick.

Das fundamentale Problem: Diese Vereinbarung verstößt eklatant gegen das Nichtdiskriminierungsprinzip der Welthandelsorganisation. Pascal Lamy, ehemaliger WTO-Generaldirektor und EU-Handelskommissar, bringt es auf den Punkt: "Wir haben komplett auf jene Regeln gespuckt, die wir gemeinsam mit den Amerikanern geschaffen haben." Deutlicher kann man das Versagen der EU-Führung kaum formulieren.

Die Verzweiflung hat einen Namen: Ukraine

Warum wirft Brüssel alle Prinzipien über Bord? Die Antwort ist so simpel wie erschreckend: pure Angst. Trump hat wiederholt mit einem Rückzug der amerikanischen Unterstützung für die Ukraine gedroht. Und plötzlich ist von der stolzen, unabhängigen EU nichts mehr übrig. Stattdessen sehen wir eine Kommission, die zu jedem Kuhhandel bereit ist, nur um Washington bei Laune zu halten.

"Wir sind militärisch und strategisch weiter von den USA abhängig – vor allem, was die Ukraine betrifft", gibt Lamy unumwunden zu.

Diese Abhängigkeit offenbart das komplette Versagen europäischer Sicherheitspolitik. Jahrzehntelang hat man sich unter dem amerikanischen Schutzschirm eingerichtet, anstatt eigene Verteidigungskapazitäten aufzubauen. Jetzt zahlt Europa den Preis für diese Naivität.

Die Glaubwürdigkeit ist dahin

Marco Molina, früherer WTO-Diplomat, sieht schwarz für die Zukunft der EU als Verfechter des Multilateralismus: "Es wird sehr schwierig für die EU sein, zu behaupten, sie verteidige das multilaterale Handelssystem, wenn sie parallel bilaterale Sonderabkommen mit den USA schließt." Die Kommission versucht zwar, das Abkommen schönzureden und verspricht, es werde "schrittweise ausgebaut" und künftig WTO-konform sein. Doch Ignacio García Bercero, langjähriger WTO-Chefverhandler der Kommission, lässt keinen Zweifel: "Null Glaubwürdigkeit hinter der Behauptung, dass dieses Abkommen WTO-konform wird."

Die neue Realität: Jeder für sich

Was bedeutet das für die Zukunft des Welthandels? Die Regeln sind faktisch außer Kraft gesetzt. Wenn selbst die EU, die sich jahrelang als Hüterin des Multilateralismus inszeniert hat, bei der ersten Gelegenheit alle Prinzipien über Bord wirft, dann ist das Signal klar: Es gilt das Recht des Stärkeren.

Immerhin scheint man in Berlin langsam aufzuwachen. Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßt die Idee eines neuen Handelsbündnisses mit Staaten des pazifischen Raums, darunter Japan, Kanada und Australien. "Wenn die WTO so dysfunktional bleibt, müssen wir uns etwas anderes einfallen lassen", so Merz. Ob das allerdings mehr ist als ein weiterer verzweifelter Versuch, die eigene Bedeutungslosigkeit zu kaschieren, bleibt abzuwarten.

Das Ende einer Illusion

Die "regelbasierte Weltordnung" war schon immer mehr Wunschdenken als Realität. Doch jetzt ist die Maske endgültig gefallen. Die EU hat gezeigt, dass ihre hochgehaltenen Werte und Prinzipien nichts wert sind, wenn es hart auf hart kommt. Statt für eine faire, multilaterale Handelsordnung einzustehen, kriecht man vor Trump zu Kreuze.

Vielleicht ist es an der Zeit, diese Illusionen endgültig zu begraben. Die Welt funktioniert nach dem Prinzip der Macht, nicht nach abstrakten Regeln. Je früher Europa das akzeptiert und entsprechend handelt, desto besser. Denn eines ist sicher: Mit moralischen Appellen und leeren Phrasen wird man weder Trump noch andere Großmächte beeindrucken. Was zählt, sind harte Fakten – militärische Stärke, wirtschaftliche Macht und der Wille, die eigenen Interessen durchzusetzen.

In dieser neuen Weltordnung des Stärkeren könnte Gold als ultimative Währung und Wertspeicher eine Renaissance erleben. Denn wenn internationale Abkommen nichts mehr wert sind und jeder nur noch auf sich selbst schaut, dann ist physisches Edelmetall einer der wenigen verlässlichen Anker in stürmischen Zeiten.

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