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Kettner Edelmetalle
19.03.2026
13:36 Uhr

Eskalation im Persischen Golf: Iran-Krieg bedroht Europas Energieversorgung – und Deutschland zahlt die Zeche

Was sich derzeit im Persischen Golf abspielt, ist nichts weniger als ein energiepolitischer Albtraum – und er trifft Europa mit voller Wucht. Israel hat den iranischen Teil des weltgrößten Gasfelds „South Pars" angegriffen. Die Mullahs schlagen zurück, indem sie katarische Gasanlagen ins Visier nehmen. Und mittendrin steht ein Deutschland, das sich durch jahrelange ideologiegetriebene Energiepolitik in eine Abhängigkeit manövriert hat, die nun zum Bumerang wird.

Das größte Gasfeld der Welt wird zum Schlachtfeld

Das Gasfeld, um das es geht, ist ein geologisches Ungetüm: 9.700 Quadratkilometer, viermal so groß wie das Saarland, tief unter dem Meeresboden des Persischen Golfs gelegen. Der iranische Teil – South Pars – dient vornehmlich der inländischen Versorgung des Mullah-Regimes. Deutschland bezieht von dort kein Gas. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Denn der weitaus größere Teil des Vorkommens – mehr als zwei Drittel – gehört Katar und wird als sogenanntes Nordfeld ausgebeutet. Von hier aus fließt Flüssigerdgas nach Japan, Indien, China und eben auch nach Europa. Ausgerechnet der damalige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hatte 2022 einen 15-Jahres-Vertrag über LNG-Lieferungen ab 2026 mit Katar geschlossen. Man könnte sagen: Der Vertrag war kaum unterschrieben, da brannten bereits die Anlagen.

Irans Vergeltungsschlag trifft den Nerv der Weltwirtschaft

Die Industrieansiedlung Ras Laffan, rund 80 Kilometer nordöstlich von Doha gelegen, ist das Nadelöhr für katarische Gasexporte in die Welt. Genau diese Anlage wurde vom Iran als Vergeltung für die israelischen Angriffe attackiert. Der Betreiber Qatar Energy meldete „bedeutende Brände und weitere schwere Schäden". Dabei war die katarische Gasproduktion und der Export über die Straße von Hormus seit Ausbruch des Iran-Krieges ohnehin bereits unterbrochen. Die Lage verschärft sich also von Tag zu Tag.

Das Mullah-Regime hatte zuvor Gasfelder und Raffinerien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar zu „direkten und legitimen Zielen" erklärt – und sogar mit einem „umfassenden Wirtschaftskrieg" gedroht. Wer geglaubt hatte, dies seien leere Worte, wurde eines Besseren belehrt. Am Morgen danach meldete Saudi-Arabien einen Drohnenangriff, Kuwait sogar Brände in zwei Raffinerien. Die gesamte Golfregion steht in Flammen – im wortwörtlichen Sinne.

Trump zwischen Distanzierung und Drohgebärde

US-Präsident Donald Trump reagierte in der Nacht mit einer bemerkenswerten Doppelstrategie. Einerseits distanzierte er sich von den israelischen Angriffen auf South Pars – die USA hätten „von diesem konkreten Angriff" nichts gewusst. Andererseits richtete er eine unmissverständliche Warnung an Teheran: Sollte der Iran weiterhin Katars Gasindustrie angreifen, würden die Vereinigten Staaten „das gesamte South-Pars-Gasfeld mit einer Stärke und Kraft in die Luft sprengen, wie sie der Iran noch nie zuvor gesehen oder erlebt hat".

Trumps Reaktion verdeutlicht die ungeheure Brisanz dieser Eskalationsspirale. Hier geht es längst nicht mehr nur um einen regionalen Konflikt. Hier geht es um die globale Energieversorgung – und damit um den Wohlstand von Milliarden Menschen.

Preisexplosion an den Energiemärkten

Die Märkte reagierten, wie sie es in solchen Momenten immer tun: mit Panik. Der niederländische TTF-Kontrakt, Europas wichtigster Referenzwert für Erdgas, schoss zunächst um 35 Prozent auf 74 Euro pro Megawattstunde in die Höhe. Zwar schwächte er sich danach etwas ab, notierte aber immer noch bei über 66 Euro – ein Plus von 22 Prozent an einem einzigen Handelstag. Wer sich an die Gaspreisschocks der Jahre 2022 und 2023 erinnert, dem dürfte bei diesen Zahlen ein kalter Schauer über den Rücken laufen.

Auch die Ölpreise explodierten förmlich. Die Nordseesorte Brent kletterte um 6,39 Prozent auf rund 114 Dollar pro Barrel. Die US-Referenzsorte WTI stieg auf 97,17 Dollar. Und das Mullah-Regime droht bereits mit einem Anstieg auf bis zu 200 Dollar pro Barrel. Sollte dieses Szenario eintreten, wären die Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft – von der Industrie über den Mittelstand bis hin zum Verbraucher an der Tankstelle – verheerend.

Deutschlands Energiepolitik: Ein Trümmerfeld eigener Schuld

Man muss an dieser Stelle die unbequeme Frage stellen: Wie konnte es so weit kommen? Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren systematisch seiner energiepolitischen Souveränität beraubt. Erst die fatale Abhängigkeit von russischem Gas, dann der überstürzte Ausstieg aus der Kernenergie, und nun die Hoffnung auf katarisches LNG, das aus einer der instabilsten Regionen der Welt geliefert werden soll. Jede einzelne dieser Entscheidungen war ein Fehler – und zusammen ergeben sie ein Desaster.

Die grüne Energiewende, die uns als Heilsversprechen verkauft wurde, entpuppt sich in Krisenzeiten als das, was sie immer war: ein ideologisches Experiment auf Kosten der Bürger. Windräder und Solarpanels mögen an sonnigen Tagen ihren Dienst tun, aber sie ersetzen keine grundlastfähige Energieversorgung. Und sie schützen schon gar nicht vor geopolitischen Schocks wie dem, den wir gerade erleben.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht nun vor der gewaltigen Aufgabe, die Scherben zusammenzukehren, die seine Vorgänger hinterlassen haben. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird die Inflation weiter anheizen – und die Energiepreiskrise könnte diesen Effekt noch dramatisch verstärken. Die Leidtragenden sind, wie immer, die deutschen Bürger und Steuerzahler.

Edelmetalle als Krisenschutz

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Absicherung gegen geopolitische Verwerfungen und Inflation. Wenn Energiepreise explodieren, Währungen unter Druck geraten und die Unsicherheit an den Märkten zunimmt, erweist sich Gold traditionell als sicherer Hafen. Wer sein Vermögen breit streuen und gegen solche Schocks absichern möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil seines Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus der Nutzung der in diesem Artikel enthaltenen Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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