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Kettner Edelmetalle
02.03.2026
07:27 Uhr

Eskalation im Nahen Osten: Iran dementiert Verhandlungsbereitschaft – US-Soldaten fallen bei „Operation Epic Fury"

Was sich in den vergangenen Stunden im Nahen Osten abspielt, liest sich wie das Drehbuch eines Albtraums, den die Welt seit Jahrzehnten zu verhindern suchte. Die militärische Konfrontation zwischen den USA, Israel und dem Iran hat eine neue, erschreckende Dimension erreicht – mit ersten amerikanischen Gefallenen, hypersonischen Raketeneinschlägen auf Jerusalem und einem iranischen Sicherheitschef, der jegliche Verhandlungsbereitschaft kategorisch zurückweist.

Larijani: „Wir werden nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln"

Zunächst hatte das Wall Street Journal berichtet, Irans Sicherheitschef Ali Larijani habe über omanische Vermittler den Kontakt zu Washington gesucht, um die Atomgespräche wiederaufzunehmen. Die Nachricht ließ den Ölpreis, der zwischenzeitlich um 13 Prozent nach oben geschossen war, wieder etwas zurückkommen. Doch die Hoffnung währte nur kurz. Larijani dementierte den Bericht umgehend und unmissverständlich: „Wir werden nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln." Eine Aussage, die wie ein Donnerschlag durch die ohnehin angespannten Märkte hallte.

Die Rolle Larijanis ist dabei alles andere als nebensächlich. Nach der Tötung des Obersten Führers Ali Khamenei am Wochenende – ein Ereignis von historischer Tragweite – hat der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats die Koordination der iranischen Sicherheits- und Militäranstrengungen übernommen. Er gehöre allerdings nicht dem Triumvirat an, das die Staatsgeschäfte nach Khameneis Tod interimistisch führe, wie das Journal berichtete. Ein Interimskomitee solle das Land regieren, bis ein Nachfolger des Obersten Führers bestimmt sei.

Trump: „Vier Wochen – oder weniger"

Präsident Donald Trump zeigte sich derweil in mehreren Interviews erstaunlich gelassen – oder, je nach Perspektive, beunruhigend sorglos. Gegenüber der Daily Mail erklärte er, der Konflikt mit dem Iran könne etwa vier Wochen dauern. „Es war immer ein Vier-Wochen-Prozess. So stark es auch ist, es ist ein großes Land, es wird vier Wochen dauern – oder weniger", so der Präsident wörtlich. Man reibt sich die Augen. Vier Wochen für einen Regimewechsel in einem 85-Millionen-Einwohner-Staat? Die Geschichte lehrt uns, dass solche optimistischen Zeitpläne selten aufgehen – man denke nur an Afghanistan oder den Irak.

In einem bemerkenswerten Interview mit The Atlantic – ausgerechnet jenem Magazin, das ihn jahrelang erbittert bekämpft hatte – erklärte Trump, der Iran wolle reden und er habe zugestimmt. „Sie hätten es früher tun sollen. Sie haben zu lange gewartet", sagte er. Besonders makaber: Trump hatte zunächst erklärt, er habe „drei oder vier potenzielle Kandidaten" für die Führung des Iran im Auge gehabt. Am Sonntagabend musste er dann einräumen, dass diese allesamt beim Erstschlag getötet worden seien.

Erste amerikanische Gefallene – und keine Kriegsermächtigung des Kongresses

Das Pentagon bestätigte unterdessen die ersten amerikanischen Opfer der von Trump angeordneten „Operation Epic Fury": Drei US-Soldaten wurden getötet, fünf weitere schwer verwundet. Die Gefallenen gehörten einer Versorgungseinheit der Armee an, die in Kuwait stationiert war. Es ist davon auszugehen, dass iranische ballistische Raketenangriffe auf US-Stützpunkte in der Golfregion die Ursache waren. Teheran hat weitere Vergeltungsschläge angekündigt – insbesondere als Rache für den Tod Khameneis.

Trumps Bemerkung, dass „das Leben tapferer amerikanischer Helden verloren gehen könnte", wirkt angesichts der realen Verluste fast zynisch. Besonders brisant: Es liegt keine formelle Kriegsermächtigung des Kongresses vor, wie sie die US-Verfassung in Artikel 1 vorschreibt. Lediglich die sogenannte „Gang of Eight" – die parteiübergreifende Gruppe der wichtigsten Kongressführer – wurde von Außenminister Marco Rubio kurz vor Beginn der Angriffe informiert. Das ist, gelinde gesagt, verfassungsrechtlich höchst fragwürdig.

Massive Zerstörung: Hunderte Ziele getroffen

Die Dimension der militärischen Operation ist gewaltig. Trump verkündete, man habe „Hunderte von Zielen getroffen, darunter Einrichtungen der Revolutionsgarden, Luftabwehrsysteme, neun Schiffe und Marineanlagen". Neun iranische Marineschiffe seien versenkt worden, das Marinehauptquartier „weitgehend zerstört". Die israelische Luftwaffe veröffentlichte Aufnahmen massiver Sättigungsangriffe über Teheran, bei denen unter anderem das Generalhauptquartier der inneren Sicherheitskräfte attackiert wurde – ein Kommando- und Kontrollzentrum, das laut israelischen Angaben auch für die brutale Unterdrückung der iranischen Bevölkerung verantwortlich gewesen sei.

Gleichzeitig meldete der Iran Treffer auf das Gebäude des staatlichen Rundfunks in Teheran. Berichte über hypersonische Raketeneinschläge auf Jerusalem verdeutlichen, dass auch die Gegenseite über erhebliche Schlagkraft verfügt. Und dann ist da noch die Meldung, dass Israel erstmals sein laserbasiertes Abwehrsystem „Iron Beam" gegen Hisbollah-Raketen eingesetzt haben soll – ein technologischer Meilenstein, sollte er sich bestätigen.

Der Konflikt weitet sich aus – droht ein Flächenbrand?

Die Sorge vor einer regionalen oder gar globalen Eskalation wächst stündlich. Berichten zufolge wurde eine französische Militärbasis in Abu Dhabi getroffen. In Karachi durchbrachen Randalierer mehrere Sicherheitsperimeter des US-Konsulats, die Opferzahlen steigen. US-Marines hätten möglicherweise das direkte Feuer eröffnet. Großbritannien droht laut Telegraph damit, in den Krieg gegen den Iran einzutreten. Die Lage ist, um es diplomatisch auszudrücken, außer Kontrolle.

Der Kommentator Glenn Greenwald brachte es auf den Punkt: Seit Jahrzehnten hätten der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu und amerikanische Neokonservative nur ein außenpolitisches Ziel verfolgt – die Vereinigten Staaten dazu zu bringen, einen Regimewechsel-Krieg gegen den Iran zu führen. Ausgerechnet unter Trump, der ein Jahrzehnt lang versprochen hatte, Regimewechsel-Kriege zu beenden, sei dieses Ziel nun verwirklicht worden. Netanjahu selbst bestätigte dies indirekt, als er erklärte, Israel habe nun „die Unterstützung der Vereinigten Staaten, meines Freundes, US-Präsident Donald Trump, und des US-Militärs".

Was bedeutet das für Europa – und für Deutschland?

Für Deutschland und Europa sind die Konsequenzen dieser Eskalation kaum zu überschätzen. Der Ölpreis schoss zwischenzeitlich um 13 Prozent in die Höhe – ein Vorbote dessen, was auf die ohnehin gebeutelte deutsche Wirtschaft zukommen könnte. Eine anhaltende Destabilisierung der Golfregion würde die Energiepreise weiter in die Höhe treiben und die Inflation, die durch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung ohnehin befeuert wird, zusätzlich anheizen.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz steht vor einer gewaltigen außenpolitischen Bewährungsprobe. Wird sich Deutschland an einer möglichen Ausweitung des Konflikts beteiligen? Wird man dem britischen Beispiel folgen? Oder wird man – was zu hoffen wäre – endlich eine eigenständige, an deutschen Interessen orientierte Außenpolitik verfolgen? Die Erfahrungen der letzten zwei Jahrzehnte, von Afghanistan über Libyen bis Syrien, sollten eigentlich Warnung genug sein, dass westliche Militärinterventionen im Nahen Osten selten die versprochenen Ergebnisse liefern.

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Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater.

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