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Kettner Edelmetalle
20.03.2026
10:13 Uhr

Eskalation am Persischen Golf: USA kämpfen mit Kampfjets um die Straße von Hormus

Eskalation am Persischen Golf: USA kämpfen mit Kampfjets um die Straße von Hormus

Was sich seit Wochen wie ein düsteres Szenario aus einem Geopolitik-Thriller liest, ist bittere Realität geworden: Die Vereinigten Staaten haben eine großangelegte Militäroperation zur Wiederöffnung der Straße von Hormus eingeleitet. Mit tief fliegenden A-10-Kampfflugzeugen – den berüchtigten „Warthogs" – und Apache-Kampfhubschraubern greifen amerikanische Streitkräfte iranische Marineschiffe und Drohnen an. Die Welt steht am Rande eines Flächenbrandes, dessen wirtschaftliche Schockwellen längst auch Deutschland erreichen.

Die Meerenge, die über Europas Wohlstand entscheidet

Man muss sich die Dimension vor Augen führen: Durch die Straße von Hormus fließt rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports. Wer diese Meerenge kontrolliert, hält den Finger am Pulsschlag der globalen Energieversorgung. Dass der Iran diese strategische Lebensader nun blockiert, ist nicht weniger als ein ökonomischer Kriegsakt gegen die gesamte westliche Welt – und insbesondere gegen energieabhängige Nationen wie Deutschland.

US-Generalstabschef Dan Caine machte die Operation auf einer Pressekonferenz im Pentagon öffentlich. Die Botschaft war unmissverständlich: Amerika werde die Blockade nicht hinnehmen. Schwer bewaffnete A-10-Kampfflugzeuge greifen iranische Schnellboote an, während Apache-Hubschrauber die gefürchteten iranischen Einweg-Angriffsdrohnen bekämpfen – jene Waffen, die sich als besonders effektiv gegen die Energieinfrastruktur der arabischen Golfstaaten erwiesen haben.

F-35 getroffen – Irans Luftabwehr zeigt Zähne

Dass dieser Konflikt kein einseitiges Manöver ist, bewies ein Vorfall, der aufhorchen lässt: Ein hochmoderner F-35-Tarnkappenjet der US-Luftwaffe wurde offenbar von iranischem Beschuss getroffen und musste auf einem Stützpunkt im Nahen Osten notlanden. Der Pilot überlebte, befindet sich laut Centcom-Sprecher Tim Hawkins in stabilem Zustand. Doch die symbolische Wirkung ist enorm. Ein Flugzeug, das als nahezu unsichtbar gilt, wurde verwundet. Der Iran ist militärisch keineswegs so zahnlos, wie manche westliche Strategen gehofft haben mögen.

Die iranischen Revolutionsgarden unterstrichen dies mit trotziger Rhetorik. Ihr Sprecher, General Ali Mohammed Naeini, wies Behauptungen des israelischen Premierministers Netanjahu zurück, Teheran könne nach drei Wochen Krieg keine ballistischen Raketen mehr bauen. „Unsere Raketenindustrie erreicht eine Punktzahl von 20", erklärte er mit Bezug auf das iranische Notensystem – die Bestnote. Wenige Stunden später war Naeini tot, getötet bei einem Luftangriff am Freitagmorgen. Die Ironie könnte grausamer kaum sein.

Golfstaaten unter Beschuss – Dubai, Bahrain, Saudi-Arabien

Der Iran beschränkt seine Vergeltung längst nicht mehr auf Israel. Die Golfstaaten erleben eine Angriffswelle, die in ihrer Intensität beispiellos ist. In Dubai erschütterten heftige Explosionen den frühen Freitagmorgen, als die Luftabwehr iranische Geschosse über der Glitzermetropole abfing. Bahrain meldete Brände nach Splittereinschlägen auf ein Lagergebäude. Saudi-Arabien schoss mehrere Drohnen ab, die auf die ölreiche Ostprovinz zielten.

Man stelle sich das vor: Dubai, jene Stadt, die als Symbol für wirtschaftlichen Aufstieg und globalen Handel steht, wird zum Schlachtfeld. Die Energieinfrastruktur der gesamten Golfregion – Gasfelder, Ölförderanlagen, Exportterminals – steht unter Beschuss. Experten vergleichen die Situation bereits mit der Nord-Stream-Sprengung, nur in weitaus größerem Maßstab.

Ölpreis auf dem Weg zu 180 Dollar?

Die wirtschaftlichen Konsequenzen sind verheerend. Laut dem „Wall Street Journal" könnte der Ölpreis auf über 180 Dollar pro Barrel steigen, sollten die Störungen durch den Iran-Krieg bis Ende April anhalten. Zum Vergleich: Vor Beginn der Eskalation lag der Preis bei rund 70 Dollar. Eine Verdreifachung des Ölpreises würde die ohnehin fragile europäische Wirtschaft in eine schwere Rezession stürzen – mit Deutschland als größtem Verlierer.

Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich nach dem EU-Gipfel betont zurückhaltend und sprach von einem „leichten Anstieg der Inflation". Mit Verlaub – das klingt nach der üblichen Berliner Beschwichtigungspolitik. Ein Ölpreis von 180 Dollar bedeutet nicht einen „leichten Anstieg", sondern eine Explosion der Energiekosten, die jeden deutschen Haushalt, jedes mittelständische Unternehmen und jeden Pendler brutal treffen würde. Merz verwies auf eine Einschätzung der EZB und fügte hinzu, bei einem schnellen Ende des Konflikts ließen sich die Auswirkungen „relativ schnell abschließend beurteilen". Doch was, wenn der Konflikt eben nicht schnell endet?

Deutschlands fatale Energieabhängigkeit rächt sich erneut

Hier zeigt sich einmal mehr die katastrophale Kurzsichtigkeit deutscher Energiepolitik der vergangenen Jahre. Ein Land, das seine Kernkraftwerke abschaltet, seine Gasversorgung von einem einzigen Lieferanten abhängig macht und dann auch noch die Diversifizierung verschläft, steht bei jeder geopolitischen Krise nackt da. Die ideologiegetriebene Energiewende der Vorgängerregierung hat Deutschland in eine Verwundbarkeit manövriert, die nun – wieder einmal – schmerzhaft spürbar wird.

Während die USA mit ihrer militärischen Macht zumindest versuchen, die Handelsrouten offenzuhalten, bleibt Europa weitgehend Zuschauer. Die Frage drängt sich auf: Was genau ist eigentlich Europas Strategie? Außer diplomatischen Floskeln und dem Verweis auf die EZB scheint Berlin wenig in der Hinterhand zu haben.

Hisbollah-Netzwerk in den Emiraten zerschlagen

Ein bemerkenswertes Detail am Rande: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ein von der libanesischen Hisbollah und dem Iran finanziertes Terrornetzwerk zerschlagen. Die Zelle operierte unter dem Deckmantel einer Scheinfirma und versuchte, die Volkswirtschaft der Emirate zu unterwandern. Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Bedrohung der nationalen Sicherheit – die Vorwürfe wiegen schwer. Es zeigt, wie tief die Tentakel des iranischen Regimes in die Region reichen und wie ernst die Bedrohungslage tatsächlich ist.

Gold und Edelmetalle als Fels in der Brandung

In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Krisen die Märkte erschüttern und der Ölpreis in schwindelerregende Höhen zu klettern droht, erweist sich einmal mehr die zeitlose Weisheit einer Absicherung durch physische Edelmetalle. Während Aktienmärkte in den „Risk-off"-Modus wechseln und selbst digitale Vermögenswerte unter Druck geraten, bleibt Gold seit Jahrtausenden der ultimative Krisenschutz. Wer sein Vermögen breit streut und physisches Gold sowie Silber als festen Bestandteil seines Portfolios betrachtet, dürfte auch diese Krise deutlich gelassener überstehen als jene, die ausschließlich auf volatile Papierwerte setzen.

Die Lage am Persischen Golf ist brandgefährlich. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die amerikanische Militäroperation die Straße von Hormus tatsächlich wieder öffnen kann – oder ob die Welt in eine Energiekrise schlittert, gegen die der Ölpreisschock der 1970er Jahre wie ein laues Lüftchen wirken könnte.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jeder Leser ist angehalten, eigene Recherchen durchzuführen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Handlungen auf Grundlage dieses Artikels entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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