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23.02.2026
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Epstein-Skandal erschüttert London: Ex-Botschafter Mandelson in Handschellen abgeführt

Epstein-Skandal erschüttert London: Ex-Botschafter Mandelson in Handschellen abgeführt

Die Schockwellen des Epstein-Skandals reichen offenbar bis in die höchsten Etagen der britischen Politik. Peter Mandelson, einst mächtiger Wirtschaftsminister unter Gordon Brown und zuletzt britischer Botschafter in Washington, ist in seinem Londoner Domizil im Stadtteil Camden festgenommen worden. Beamte in Zivil hätten den 72-Jährigen aus seinem Haus geführt und in ein nicht gekennzeichnetes Polizeifahrzeug verfrachtet, wie die Polizei mitteilte.

Schwere Vorwürfe: Regierungsdokumente an Sexualstraftäter weitergegeben?

Der Verdacht wiegt schwer – und er ist von einer Dimension, die selbst für britische Verhältnisse außergewöhnlich ist. Mandelson soll während seiner Amtszeit als Wirtschaftsminister vertrauliche Regierungsdokumente an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergeleitet haben. Die Metropolitan Police bestätigte, dass gegen den Labour-Veteranen wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch ermittelt werde. Grundlage der Ermittlungen seien E-Mails, die das US-Justizministerium veröffentlicht habe und die eine erschreckend enge Verbindung zwischen dem Politiker und dem inzwischen verstorbenen Epstein nahelegen würden.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein Mann, der jahrzehntelang zum innersten Machtzirkel der britischen Labour-Partei gehörte, der unter Tony Blair und Gordon Brown die Geschicke des Vereinigten Königreichs mitbestimmte, soll einem der berüchtigtsten Sexualverbrecher der jüngeren Geschichte zugearbeitet haben. Wer angesichts solcher Enthüllungen noch an Zufälle glaubt, dem ist kaum noch zu helfen.

Starmers fatale Fehlentscheidung

Besonders pikant ist der Umstand, dass Premierminister Keir Starmer den umstrittenen Mandelson noch im Dezember 2024 zum Botschafter in den Vereinigten Staaten ernannt hatte – wohlwissend, dass dessen Freundschaft mit Epstein längst öffentlich bekannt war. Was trieb Starmer zu dieser Personalentscheidung? Welche Kräfte wirkten im Hintergrund? Diese Fragen drängen sich geradezu auf, und die britische Öffentlichkeit hat ein Recht auf Antworten.

Im vergangenen September wurde Mandelson schließlich von seinem Botschafterposten entlassen, nachdem neue, offenbar belastende Informationen über die Tiefe seiner Beziehung zu Epstein ans Licht gekommen waren. Er trat daraufhin auch aus dem House of Lords zurück, durfte seinen Adelstitel aufgrund parlamentarischer Verfahrensregeln jedoch behalten. Ein Lord ohne Lordschaft – aber mit einer Akte, die es in sich hat.

Das Netzwerk der Mächtigen bröckelt

Der Fall Mandelson ist weit mehr als eine britische Innenpolitik-Affäre. Er offenbart einmal mehr, wie tief die Tentakel des Epstein-Netzwerks in die westlichen Machteliten reichten. Jeffrey Epstein, der sich 2019 in seiner Gefängniszelle das Leben genommen haben soll – auch hier bleiben bekanntlich Zweifel –, unterhielt Beziehungen zu Politikern, Wirtschaftsführern und Prominenten auf beiden Seiten des Atlantiks. Dass nun ein ehemaliger britischer Minister und Botschafter in Handschellen abgeführt wird, zeigt: Die juristische Aufarbeitung dieses Skandals ist noch lange nicht abgeschlossen.

Es ist ein Muster, das sich durch die gesamte westliche Politik zieht: Eliten, die sich für unantastbar halten, deren Netzwerke jahrzehntelang von Medien und Justiz unbehelligt blieben, werden nun Stück für Stück enttarnt. Dass ausgerechnet unter der Trump-Administration in den USA die entscheidenden E-Mails freigegeben wurden, die Mandelsons Verstrickung belegen sollen, dürfte in London für zusätzliche Nervosität sorgen. Wer kommt als Nächstes?

Für den deutschen Beobachter bleibt die bittere Erkenntnis, dass auch hierzulande die politische Klasse gut daran täte, sich kritischen Fragen zu stellen, statt sie unter den Teppich zu kehren. Transparenz und Rechenschaftspflicht sind keine Luxusgüter der Demokratie – sie sind ihr Fundament. Und dieses Fundament bröckelt, wenn Politiker glauben, über dem Gesetz zu stehen.

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