Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
10.02.2026
19:50 Uhr

Epstein-Akten: Wie die New York Times einen demokratischen Großspender systematisch schützt

Epstein-Akten: Wie die New York Times einen demokratischen Großspender systematisch schützt

Die Veröffentlichung der Epstein-Dokumente durch das US-Justizministerium schlägt weiterhin hohe Wellen – und entlarvt dabei nicht nur die Verstrickungen mächtiger Eliten mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, sondern auch die erschreckende Doppelmoral der amerikanischen Leitmedien. Im Zentrum der jüngsten Kontroverse steht Reid Hoffman, Mitgründer des Karrierenetzwerks LinkedIn und einer der größten Geldgeber der Demokratischen Partei.

David Sacks rechnet mit der „Zeitung des Establishments" ab

Der Risikokapitalgeber und politische Kommentator David Sacks hat in einer bemerkenswerten Passage des populären „All-In Podcast" die New York Times frontal angegriffen. Sein Vorwurf wiegt schwer: Das Blatt betreibe eine gezielte Selektion bei der Berichterstattung über die Epstein-Verstrickungen und verschone dabei systematisch jene Persönlichkeiten, die dem linken politischen Lager nahestünden.

Hoffman werde in den Epstein-Akten sage und schreibe 2.600 Mal erwähnt. Er habe eine jahrelange Beziehung zu Epstein unterhalten, beide hätten sich gegenseitig als „sehr gute Freunde" bezeichnet und gemeinsam Geschäfte gemacht. Hoffman habe zudem die berüchtigte „Trifecta" besucht – also nicht nur Epsteins berüchtigte Privatinsel, sondern auch dessen Stadthaus in New York und die Ranch in New Mexico. Und dennoch werde er in der Berichterstattung der New York Times lediglich in einem einzigen Satz erwähnt, zusammen mit mehreren anderen Personen. Ein journalistischer Offenbarungseid.

Rechts codiert gleich Freiwild?

Was Sacks besonders erzürnt, ist die offensichtliche politische Schlagseite der Berichterstattung. Die New York Times verfüge offenkundig über eine Liste „genehmigter Ziele" – und diese seien ausnahmslos „rechts codierte" Persönlichkeiten wie Elon Musk oder Peter Thiel. Wer hingegen Hunderte Millionen Dollar an die Demokratische Partei gespendet und schmutzige Tricks gegen Donald Trump finanziert habe, der werde verschont. Sacks nannte dies „emblematisch für den gesamten institutionellen Verfall und das Misstrauen im Land".

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um hier ein Muster zu erkennen. Die selektive Empörung der etablierten Medien ist längst zu einem Werkzeug der politischen Einflussnahme verkommen. Wer die richtigen Schecks ausstellt, darf offenbar auf journalistische Nachsicht hoffen.

Neue Dokumente widerlegen Hoffmans Darstellung

Die jüngst entsiegelten E-Mails zeichnen ein vernichtendes Bild. Sie zeigen, wie Hoffman Besuche auf Epsteins Privatinsel, dessen Ranch und dessen New Yorker Apartment diskutierte. Eine Nachricht aus dem Jahr 2015 enthält Epsteins Prahlerei über ein „wildes Abendessen" mit Hoffman, Mark Zuckerberg und anderen Tech-Größen. In einer E-Mail von 2012 wurde Hoffman gar als „der Dicke von LinkedIn" bezeichnet – ein Hinweis auf die bemerkenswerte Vertraulichkeit zwischen den beiden.

Besonders brisant: Hoffman hatte 2019 gegenüber dem Nachrichtenportal Axios behauptet, sein letztes Treffen mit Epstein habe 2015 stattgefunden. Diese Darstellung musste er nun korrigieren. In einer Art Schuldeingeständnis räumte er ein, dass es laut Kalendereinträgen weitere Kontakte gegeben habe. Er habe Epstein lediglich wegen einer Spendenbeziehung zum Massachusetts Institute of Technology (MIT) gekannt – eine Erklärung, die angesichts von 2.600 Erwähnungen in den Akten geradezu grotesk dünn wirkt.

Elon Musk bestätigt Epsteins Methoden

Selbst Elon Musk meldete sich zu Wort und bestätigte, dass Epstein Hoffmans Anwesenheit auf seiner Insel gezielt eingesetzt habe, um weitere Tech-Milliardäre anzulocken. Bei Musk habe dies allerdings den gegenteiligen Effekt gehabt, wie er auf der Plattform X mitteilte. Die Enthüllungen legen nahe, dass Hoffman als eine Art Türöffner für Epsteins Zugang zum Silicon Valley fungierte – er soll Epstein unter anderem mit Zuckerberg, Thiel und Musk bekannt gemacht haben.

Institutioneller Verfall auf beiden Seiten des Atlantiks

Der Fall Epstein-Hoffman ist weit mehr als eine amerikanische Angelegenheit. Er offenbart ein systemisches Problem, das auch in Europa und insbesondere in Deutschland wohlbekannt ist: Die Verflechtung von Macht, Geld und medialer Deutungshoheit hat ein Ausmaß erreicht, das das Vertrauen der Bürger in ihre Institutionen nachhaltig zerstört. Wenn Medien, die sich als Hüter der Demokratie inszenieren, ihre Wächterfunktion nur noch selektiv ausüben, dann ist der institutionelle Verfall nicht mehr aufzuhalten.

Man kennt dieses Phänomen auch hierzulande zur Genüge. Die deutsche Medienlandschaft hat in den vergangenen Jahren ebenfalls bewiesen, dass sie bei der Berichterstattung über politisch genehme Akteure deutlich mildere Maßstäbe anlegt als bei jenen, die dem konservativen Spektrum zugerechnet werden. Die Parallelen sind frappierend – und beunruhigend.

Während der Ausschussvorsitzende James Comer im US-Repräsentantenhaus bereits darauf drängt, auch Bill Gates zu seinen Epstein-Verbindungen zu befragen, und Hillary Clinton versucht haben soll, ihre Aussage in ein öffentliches Spektakel zu verwandeln, statt sich einer privaten Befragung zu stellen, bleibt die zentrale Frage unbeantwortet: Wie viele mächtige Figuren werden noch durch das Netz der Medien geschützt, während die Öffentlichkeit mit Halbwahrheiten abgespeist wird?

Die Epstein-Akten sind ein Lackmustest für den Journalismus. Und die New York Times – einst das Flaggschiff des investigativen Journalismus – scheint diesen Test krachend zu versagen. David Sacks hat Recht: Was wir hier beobachten, ist nicht weniger als der Beweis dafür, dass Macht ihre eigenen Leute schützt. Immer. Überall. Und die Bürger sind es leid.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen