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Kettner Edelmetalle
03.02.2026
05:44 Uhr

Energiekrise verschärft sich: Droht Deutschland jetzt auch noch der Gas-Kollaps aus dem Westen?

Energiekrise verschärft sich: Droht Deutschland jetzt auch noch der Gas-Kollaps aus dem Westen?

Während die Bundesregierung nicht müde wird, die vermeintliche Stabilität der deutschen Energieversorgung zu betonen, zeichnet sich am westlichen Horizont ein bedrohliches Szenario ab. Die Niederlande, bislang ein verlässlicher Partner in der Gasversorgung, könnten schon bald zum Problemfall werden. Die Speicherstände unseres Nachbarlandes sind auf ein alarmierendes Niveau gesunken – deutlich unter 30 Prozent. Zum Vergleich: Die ohnehin schon besorgniserregend niedrigen deutschen Speicher lagen Ende Januar bei etwa 34 Prozent.

Die Niederlande: Vom Gaslieferanten zum Sorgenkind

Was viele Bürger nicht wissen: Die Niederlande sind für Deutschland weit mehr als nur ein Nachbarland. Sie fungieren als entscheidender Transitknoten und Lieferant zugleich. Ein Teil des Gases stammt aus eigener niederländischer Förderung, während ein anderer Teil über LNG-Terminals ins deutsche Netz fließt. Dort laufen Netze zusammen, die erhebliche Mengen Richtung Deutschland weiterleiten. Doch wenn der eigene Speicherpuffer schrumpft, steigt naturgemäß der Druck, das verfügbare Gas zunächst im Inland zu nutzen.

Die bittere Wahrheit lautet: Ein Lieferausfall wird realistischer – selbst ohne formale Ankündigung. Es braucht keine dramatischen politischen Erklärungen, um Deutschland in eine prekäre Lage zu bringen. Die schleichende Verknappung geschieht still und leise, während die Verantwortlichen in Berlin offenbar andere Prioritäten setzen.

Norwegens Lieferungen allein reichen nicht

Deutschland hängt am westlichen Korridor wie ein Patient am Tropf. Zwar bleibt Norwegen der wichtigste Gaslieferant, doch die Niederlande bilden das zweite tragende Fundament unserer Versorgungssicherheit. Wenn dieses Fundament ins Wanken gerät, steigen die Risiken für Industrie und Wärmeversorgung dramatisch an. Ein anhaltender Kälteblock genügt bereits, um aus einem theoretischen Risiko ein handfestes Lieferausfall-Szenario zu machen.

Niedrige Füllstände bedeuten, dass weniger Reserve für Lastspitzen bleibt. Die Entnahmegeschwindigkeit räumt den ohnehin knappen Puffer in kurzer Zeit weiter ab.

Der Teufelskreis der Verknappung

Wenn sich diese Dynamik verstärkt, verschiebt sich das Verhalten sämtlicher Marktteilnehmer. Versorger sichern sich früher ab, die Preise ziehen schneller an. Dadurch wird eine Drosselung der Liefermengen wahrscheinlicher, weil jeder Staat zuerst Stabilität im eigenen Netz sucht. Es ist ein klassischer Dominoeffekt, den man hätte voraussehen können – wenn man denn gewollt hätte.

Hinzu kommt die mittelfristige Lage in den Niederlanden selbst. Die heimische Förderung sinkt kontinuierlich, und eine Rückkehr zu früheren Fördermengen gilt politisch als ausgeschlossen. Damit wächst die Abhängigkeit von Importen und LNG-Anlandungen stetig. Je niedriger der Speicherstand, desto weniger lässt sich ein Ausfall externer Zuflüsse abfedern.

Mitteleuropa kann die Westachse nicht ersetzen

Einige Nachbarn stehen bei den Reserven tatsächlich besser da. Österreich hält deutlich höhere Füllstände und kann über den Speicher Haidach auch Bayern beliefern. Tschechien besitzt ebenfalls spürbare Reserven, und Polen liegt noch höher. Diese Puffer stabilisieren die Region, doch sie ersetzen keine großen Westflüsse. Wenn die Niederlande als Transit- und Lieferland schwächeln, entsteht für Deutschland trotzdem ein kritischer Engpass.

Belgien liefert zwar ebenfalls Gas Richtung Deutschland, verfügt aber kaum über nennenswerte Speicherkapazitäten. Der Puffer ist dort begrenzt, weshalb die laufende Versorgung umso stärker zählt. Sobald mehrere Faktoren gleichzeitig wirken – und genau das droht derzeit –, steigt die Anfälligkeit des gesamten Systems exponentiell an.

Die Warnsignale sind längst sichtbar

Ein Lieferausfall zeigt sich selten zuerst in politischen Statements. Er wird meist in den täglichen Flussdaten sichtbar, weil Grenzpunkte plötzlich weniger liefern. Parallel steigen dann die Entnahmen aus deutschen Speichern, weil kurzfristig ersetzt werden muss. Wenn zusätzlich die Temperaturen tief bleiben, verstärkt sich der Effekt dramatisch.

Die Fakten erlauben einen nüchternen, aber beunruhigenden Schluss: Niedrige niederländische Speicher, niedrige deutsche Speicher und anhaltende Kälte erhöhen die Wahrscheinlichkeit massiv, dass Gasströme nicht stabil bleiben. Ein Lieferausfall ist nicht bestätigt, aber er ist als Risiko klar erkennbar. Die Niederlande-Achse gehört aktuell zu den entscheidenden Stellschrauben der Versorgung – und diese Stellschraube lockert sich bedenklich.

Das Erbe einer verfehlten Energiepolitik

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass die aktuelle Situation das direkte Ergebnis jahrelanger energiepolitischer Fehlentscheidungen ist. Der überstürzte Atomausstieg, die ideologisch motivierte Abhängigkeit von erneuerbaren Energien und die naive Annahme, man könne fossile Brennstoffe einfach durch Wunschdenken ersetzen – all das rächt sich nun bitter. Die deutschen Bürger werden die Zeche zahlen müssen, während die politisch Verantwortlichen längst in andere Ressorts gewechselt sind oder sich in gut dotierten Positionen zur Ruhe gesetzt haben.

In Zeiten solcher Unsicherheit zeigt sich einmal mehr der Wert beständiger Wertanlagen. Während Energiepreise explodieren und die Versorgungssicherheit wankt, behalten physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihren inneren Wert. Sie sind nicht von politischen Fehlentscheidungen oder Lieferengpässen abhängig und bieten einen soliden Anker in stürmischen Zeiten.

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