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26.03.2026
16:51 Uhr

Ehemaliger Wrestler und Gouverneur behauptet: Trump inszenierte Attentat mit „Blade Job"

Ehemaliger Wrestler und Gouverneur behauptet: Trump inszenierte Attentat mit „Blade Job"

Es gibt Momente, in denen man sich fragt, ob die politische Debatte in den Vereinigten Staaten endgültig den Boden der Realität verlassen hat. Jesse Ventura, ehemaliger Gouverneur von Minnesota und professioneller Wrestler, lieferte in einem Interview mit dem britischen Journalisten Piers Morgan einen solchen Moment – und zwar einen, der an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten ist.

Wrestling-Terminologie statt Fakten

Ventura behauptete allen Ernstes, der Mordanschlag auf Donald Trump vom 13. Juli 2024 in Butler, Pennsylvania, sei inszeniert gewesen. Trump habe sich demnach selbst eine Schnittwunde am Ohr zugefügt – im Wrestling-Jargon ein sogenannter „Blade Job", bei dem sich Performer heimlich selbst ritzen, um Blut fließen zu lassen und das Publikum zu beeindrucken. Eine Theorie, die nicht nur absurd klingt, sondern angesichts der Opfer dieses Tages geradezu zynisch ist.

Als Morgan den 74-Jährigen mit der unbequemen Tatsache konfrontierte, dass bei dem Anschlag der Feuerwehrmann Corey Comperatore getötet wurde – ein Familienvater, der seine Angehörigen mit dem eigenen Körper schützte –, wich Ventura aus. „Komm schon, Piers. Du willst mir doch nicht erzählen, dass dieser Typ jetzt ein großer Held ist?", entgegnete er. Morgan hielt dagegen: Man könne an einem Tag heldenhaft handeln und an anderen weniger. Doch die Frage, ob Trump in jenem Moment Mut bewies, beantwortete er klar mit Ja.

Ein Muster der Verleugnung

Venturas groteske Behauptung steht nicht im luftleeren Raum. Sie reiht sich ein in eine beunruhigende Kette von Versuchen, das Attentat von Butler umzudeuten oder gar zu leugnen. Bereits 2024 löste ein simples Foto von Trumps Ohr ohne Verband eine Welle linker Verschwörungstheorien aus, die behaupteten, die Verletzung sei übertrieben oder gar erfunden. Anfang 2025 bezeichnete der CNN-Kommentator Touré den Vorfall als einen, bei dem Trump „angeblich" angeschossen worden sei – und erntete dafür sofortigen Widerspruch.

Was hier geschieht, ist bemerkenswert: Dieselben politischen Kreise, die bei jeder Gelegenheit „Faktencheck" und „Wissenschaft" predigen, ignorieren bereitwillig die dokumentierten Beweise eines Mordanschlags, wenn es ihrem politischen Narrativ dient. Die Kugel war real. Die Wunde war real. Der Tod von Corey Comperatore war real. Und Trumps instinktive Reaktion – aufzustehen, die Faust zu recken und „Fight, fight, fight!" zu rufen – wurde zu einem der ikonischsten politischen Bilder des Jahrzehnts.

Vom Verschwörungstheoretiker zum Herausforderer

Als wäre die „Blade Job"-These nicht schon bizarr genug, steigerte sich Ventura im selben Interview noch weiter. Er forderte Trump zu einem Wrestling-Match heraus und verwies darauf, dass der Präsident zwar in der WWE Hall of Fame sei, aber „niemals einen einzigen Kampf bestritten" habe. Er, Ventura, sei ein Vietnam-Veteran, Trump hingegen ein „Wehrdienstverweigerer". Die Vorstellung eines fast 80-Jährigen, der den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten zum Ringkampf auffordert, sorgte in den sozialen Medien erwartungsgemäß für Spott und Kopfschütteln.

Darüber hinaus deutete Ventura an, er plane nach Washington zu reisen und dort „in die Offensive" zu gehen. Minnesota sei nun „gesichert", was auch immer das bedeuten mag. Konkrete Details blieb er schuldig.

Die Verzweiflung der Trump-Gegner

Was Venturas Auftritt letztlich offenbart, ist weniger eine glaubwürdige Theorie als vielmehr die schiere Verzweiflung jener Kräfte, die Trumps politische Wirkung um jeden Preis untergraben wollen. Der Moment in Butler – das Blut am Ohr, die erhobene Faust, die wehende amerikanische Flagge im Hintergrund – hat sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Es war ein Bild, das Millionen Menschen berührte und das die reale Gefahr politischer Gewalt in Amerika unterstrich.

Wer diesen Moment als Theater abtut, beleidigt nicht nur Trump, sondern vor allem die Opfer jenes Tages. Es ist bezeichnend, dass Ventura bei seinen wiederholten „Ich weiß es nicht"-Einschüben sichtlich unwohl wurde, sobald Morgan ihn mit den menschlichen Kosten und der sichtbaren Realität des Geschehens konfrontierte. Denn Verschwörungstheorien gedeihen bekanntlich nur dort, wo man die unbequemen Fakten erfolgreich ausblendet.

Trump überlebte den Anschlag dank Instinkt und glücklichem Timing – inmitten offenkundiger Versäumnisse des Secret Service, die später eingehend untersucht wurden. Sein ungekünstelter Mut in jenem Augenblick resonierte mit Millionen Amerikanern. Und je verzweifelter die Versuche werden, diesen Moment zu diskreditieren, desto deutlicher wird, wie sehr er seine politischen Gegner bis heute verfolgt.

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