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Kettner Edelmetalle
11.03.2026
19:28 Uhr

Drohnen-Chaos am BER: Hauptstadtflughafen erneut lahmgelegt

Drohnen-Chaos am BER: Hauptstadtflughafen erneut lahmgelegt

Es ist ein Bild, das sich in Deutschland mittlerweile mit beunruhigender Regelmäßigkeit wiederholt: Ein unbekanntes Flugobjekt taucht im Luftraum eines Flughafens auf – und der gesamte Betrieb steht still. Am Mittwochabend traf es erneut den Berliner Flughafen BER, jenes milliardenschwere Prestigeprojekt, das schon vor seiner Eröffnung zum Sinnbild deutscher Planungsinkompetenz wurde. Rund eine halbe Stunde lang gab es weder Starts noch Landungen auf beiden Pisten. Eine Drohne hatte den Betrieb zum Erliegen gebracht.

Drohne nahe Bundeswehr-Hangar gesichtet

Besonders brisant: Das unbekannte Flugobjekt wurde nach Angaben eines Flughafensprechers in unmittelbarer Nähe des Hubschrauberhangars der Bundeswehr gesichtet. Ein Detail, das aufhorchen lässt. Denn wer steuert eine Drohne ausgerechnet in die Nähe militärischer Infrastruktur? Ein harmloser Hobby-Pilot, der die Gesetze nicht kennt? Oder steckt mehr dahinter?

Die Unterbrechung des Flugbetriebs sei eine „Standardprozedur" gewesen, um mögliche Kollisionen mit Flugzeugen zu vermeiden, hieß es vonseiten des Flughafens. Gemeinsam mit Landes- und Bundespolizei sei das weitere Vorgehen beraten worden. Nachdem keine weiteren Sichtungen mehr gemeldet worden seien, habe man den Betrieb wieder aufgenommen. Die Passagierabfertigung sei während der Sperrung immerhin weitergegangen.

Ein Muster, das sich verfestigt

Was am BER geschah, ist längst kein Einzelfall mehr. An deutschen und europäischen Flughäfen häufen sich die Drohnensichtungen in alarmierendem Tempo. Erst kürzlich mussten am Münchner Flughafen 17 Flüge gestrichen werden, weil Drohnen im Anflugbereich gesichtet wurden – rund 3.000 Passagiere waren betroffen. In Großbritannien legte eine einzige Drohne den Flughafen Gatwick im Jahr 2018 tagelang lahm. Die wirtschaftlichen Schäden gingen in die Millionen.

Und was tut Deutschland? Man spricht von „Standardprozeduren" und „Beratungen". Während andere Länder längst in hochmoderne Drohnenabwehrsysteme investieren, scheint die Bundesrepublik einmal mehr hinterherzuhinken. Die Frage drängt sich auf: Wie lange wollen wir uns noch von einem ferngesteuerten Spielzeug den Flugverkehr diktieren lassen?

Sicherheitslücken, die niemand schließt

Die Bedrohung durch Drohnen im zivilen Luftraum ist keine Zukunftsvision – sie ist bittere Gegenwart. Eine Kollision zwischen einer Drohne und einem Passagierflugzeug könnte katastrophale Folgen haben. Experten warnen seit Jahren, dass die bestehenden Regulierungen und technischen Abwehrmaßnahmen bei Weitem nicht ausreichen. Doch statt entschlossen zu handeln, verliert sich die Politik in bürokratischen Abstimmungsschleifen.

Es ist bezeichnend für den Zustand dieses Landes, dass man Milliarden für ideologische Großprojekte mobilisieren kann, aber offenbar nicht in der Lage ist, die kritische Infrastruktur der eigenen Flughäfen wirksam zu schützen. Der BER, der einst als Symbol für einen modernen Aufbruch gedacht war, steht nun sinnbildlich für ein Deutschland, das selbst bei grundlegenden Sicherheitsfragen ins Straucheln gerät. Wann endlich wird aus „Standardprozeduren" echte Prävention? Die Bürger dieses Landes hätten eine Antwort verdient – und zwar nicht erst nach der nächsten Sperrung.

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