
Dresden: Schon wieder eine Weltkriegsbombe – 18.000 Menschen müssen ihre Wohnungen räumen
Es ist ein Bild, das sich in deutschen Städten mit erschreckender Regelmäßigkeit wiederholt: Tausende Bürger werden aus ihren Häusern getrieben, Straßen gesperrt, Hubschrauber kreisen über den Dächern – und das alles wegen eines Erbes, das nun seit achtzig Jahren im Erdreich schlummert. In Dresden wurde erneut eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, diesmal an der Baustelle der ehemaligen Carolabrücke. Rund 18.000 Menschen mussten am Morgen des 11. März ihre Wohnungen verlassen.
Großeinsatz im Herzen der sächsischen Landeshauptstadt
Die Vorbereitungen für die Entschärfung liefen bereits seit den frühen Morgenstunden auf Hochtouren. Gegen 9 Uhr sei das Sperrgebiet vollständig eingerichtet worden, teilte die Dresdner Polizei mit. Einsatzkräfte durchkämmten anschließend den Evakuierungsbereich, um sicherzustellen, dass sich keine Menschen mehr in der Gefahrenzone aufhielten. Erst nach dieser peniblen Kontrolle – unterstützt durch eine Drohne und einen Hubschrauber – konnten die Sprengstoffspezialisten mit ihrer heiklen Arbeit beginnen.
Der logistische Aufwand war enorm. Etwa 410 Polizisten waren im Einsatz, flankiert von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet, Autofahrer aufgefordert, den Bereich weiträumig zu meiden. Von der Evakuierung betroffen waren große Teile der Dresdner Innenstadt – darunter weltbekannte Wahrzeichen wie der Zwinger, die Frauenkirche und das Terrassenufer, aber auch zahlreiche Hotels, Wohnhäuser sowie Behörden wie das Landgericht und die sächsische Staatskanzlei.
Dritte Bombe seit dem Brückeneinsturz
Es handelt sich bereits um den dritten Bombenfund an der Carolabrücke innerhalb weniger Monate. Schon im Januar und August 2025 waren bei den Räumungsarbeiten Weltkriegsbomben entdeckt und entschärft worden. Jedes Mal mussten tausende Dresdner ihre Wohnungen verlassen. Die jetzt gefundene Bombe britischer Bauart wurde am Dienstag bei den fortlaufenden Arbeiten an der Einsturzstelle freigelegt.
Zur Erinnerung: Die Carolabrücke war im September 2024 teilweise eingestürzt – ein Ereignis, das bundesweit für Schlagzeilen sorgte. Korrosionsschäden hatten die Tragfähigkeit der Brücke derart untergraben, dass ein kompletter Abriss und Neubau unumgänglich wurden. Dass bei diesen Arbeiten nun immer wieder Blindgänger zum Vorschein kommen, überrascht Experten kaum – wirft aber ein grelles Licht auf den Zustand der deutschen Infrastruktur insgesamt.
80 Jahre danach: Die Narben des Krieges sind noch immer spürbar
Dresden wurde am 13. und 14. Februar 1945 durch alliierte Bombenangriffe verheerend zerstört. Große Teile der historischen Altstadt versanken in Schutt und Asche. Zehntausende Menschen verloren ihr Leben in jenen Februarnächten. Acht Jahrzehnte später erinnern die regelmäßigen Bombenfunde daran, dass die Wunden des Krieges noch längst nicht verheilt sind – buchstäblich nicht. In ganz Deutschland werden Jahr für Jahr hunderte Blindgänger entdeckt, die entschärft oder kontrolliert gesprengt werden müssen.
Man darf sich durchaus die Frage stellen, warum ein Land, das Milliarden für ideologische Großprojekte und fragwürdige Sondervermögen ausgibt, es in achtzig Jahren nicht geschafft hat, sein eigenes Erdreich systematisch von den tödlichen Hinterlassenschaften des Krieges zu befreien. Stattdessen werden Bürger immer wieder aus ihren Wohnungen gerissen, Innenstädte lahmgelegt und Polizeikräfte gebunden, die an anderer Stelle – etwa bei der Bekämpfung der explodierenden Kriminalität – dringend gebraucht würden.
Dresden hat sich nach dem Krieg mit bewundernswerter Kraft wieder aufgebaut. Die Frauenkirche, einst Symbol der Zerstörung, steht heute als Mahnmal der Versöhnung. Doch solange unter den Straßen dieser Stadt noch immer Bomben lauern, bleibt die Vergangenheit eine sehr gegenwärtige Bedrohung. Es wäre an der Zeit, dass die Politik hier endlich Prioritäten setzt – für die Sicherheit der eigenen Bürger, nicht für das nächste ideologische Prestigeprojekt.
- Themen:
- #Immobilien

Enteignungswelle 2026
Kostenloses Live-Webinar: Dominik Kettner und 6 hochkarätige Gäste enthüllen, wie digitaler Euro, verpflichtende digitale ID und das geplante EU-Vermögensregister Ihr Erspartes bedrohen – und welche konkreten Schritte Sie jetzt unternehmen müssen, um Ihr Vermögen zu schützen.
Die Experten

Ernst
Wolff
Bestseller-Autor

Peter
Hahne
Ex-ZDF, Bestseller-Autor

Tom-Oliver
Regenauer
Autor & Systemanalyst

Philip
Hopf
Finanzanalyst

Thilo
Sarrazin
Bundesbank-Vorstand a.D.

Thurn
und Taxis
Fürstin & Finanzexpertin
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











