
Dollar im freien Fall: Trumps Wirtschaftspolitik kostet die US-Währung ein Fünftel ihres Wertes

Was für ein Absturz! Die einst so stolze amerikanische Leitwährung taumelt unter der Last der Trump'schen Wirtschaftspolitik wie ein angeschlagener Boxer in der letzten Runde. Seit der Amtsübernahme des 47. Präsidenten hat der US-Dollar sage und schreibe 20 Prozent seines Wertes eingebüßt – ein Verlust, der nicht nur die Finanzmärkte in Aufruhr versetzt, sondern auch ganz normale Bürger empfindlich trifft.
Die Zollpolitik als Sargnagel für den Greenback
Die aggressive Handelspolitik der Trump-Administration erweist sich zunehmend als zweischneidiges Schwert. Mit Zöllen von 20 Prozent auf EU-Importe, 34 Prozent auf chinesische Waren und 25 Prozent auf Produkte aus Mexiko und Kanada wollte Washington die heimische Wirtschaft schützen. Doch die Märkte reagieren mit wachsender Skepsis auf diesen protektionistischen Kurs. Anleger weltweit beobachten die Entwicklung mit Argusaugen und ziehen ihre Konsequenzen – oft zu Ungunsten des Dollars.
Die Ironie der Geschichte könnte kaum größer sein: Ausgerechnet jene Politik, die Amerika wieder groß machen sollte, untergräbt nun das Fundament amerikanischer Wirtschaftsmacht – die globale Dominanz des Dollars. Internationale Investoren beginnen, ihre Portfolios umzuschichten, und die Nachfrage nach der US-Währung sinkt spürbar.
Urlauber und Verbraucher zahlen die Zeche
Die Folgen des schwachen Dollars sind längst im Alltag angekommen. Amerikanische Touristen, die Europa oder andere Destinationen besuchen möchten, müssen tiefer in die Tasche greifen als noch vor einem Jahr. Umgekehrt profitieren europäische Reisende von günstigeren Preisen in den USA – ein schwacher Trost für die amerikanische Wirtschaft, die auf starke Konsumausgaben angewiesen ist.
Auch die internationalen Rohstoffmärkte spüren die Auswirkungen. Da viele Rohstoffe traditionell in Dollar gehandelt werden, führt ein schwacher Greenback zu Preisverschiebungen, die sich durch die gesamte Weltwirtschaft ziehen. Öl, Gold und andere Commodities werden für Käufer außerhalb des Dollarraums attraktiver – während amerikanische Importeure mehr bezahlen müssen.
Weltleitwährung unter Druck – aber noch nicht am Ende
Trotz des dramatischen Wertverlusts bleibt der Dollar vorerst die unangefochtene Weltleitwährung. Doch die Risse im Fundament werden sichtbarer. Länder wie China und Russland arbeiten seit Jahren daran, alternative Zahlungssysteme zu etablieren und ihre Abhängigkeit vom Dollar zu reduzieren. Die aktuelle Schwäche der US-Währung könnte diesen Bestrebungen zusätzlichen Auftrieb verleihen.
Für deutsche Anleger stellt sich angesichts dieser Entwicklung einmal mehr die Frage nach der richtigen Vermögenssicherung. Während Papierwährungen – ob Dollar oder Euro – den Launen der Politik ausgeliefert sind, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber einen zeitlosen Schutz vor Währungsturbulenzen. In Zeiten, in denen selbst die mächtigste Währung der Welt innerhalb weniger Monate ein Fünftel ihres Wertes verlieren kann, erscheint eine Beimischung von Edelmetallen zum Portfolio als kluge Strategie zur Vermögenssicherung.
Hinweis zur Geldanlage
Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, sich umfassend zu informieren und seine Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle Beratung durch einen qualifizierten Finanzberater.

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