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Kettner Edelmetalle
30.01.2026
09:07 Uhr

Dollar im freien Fall: Trumps Politik erschüttert das Fundament der Weltwirtschaft

Was sich derzeit an den internationalen Devisenmärkten abspielt, gleicht einem Erdbeben mit tektonischen Verschiebungen. Der US-Dollar, jene Währung, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs als unangefochtener Fels in der Brandung des globalen Finanzsystems galt, befindet sich im rasanten Sinkflug. Binnen zwölf Monaten hat die amerikanische Leitwährung mehr als zehn Prozent an Wert eingebüßt – ein Absturz, der nicht nur Währungshüter nervös macht, sondern das gesamte Gefüge der internationalen Finanzarchitektur ins Wanken bringt.

Trumps verhängnisvolle Selbstgefälligkeit

Während der Greenback auf den tiefsten Stand seit vier Jahren abstürzte, kommentierte US-Präsident Donald Trump die Entwicklung mit entwaffnender Nonchalance: „Dem Dollar geht es großartig." Eine Aussage, die an Realitätsverweigerung kaum zu überbieten ist und den Euro-Dollar-Kurs prompt über die psychologisch wichtige Marke von 1,20 Dollar katapultierte. Es ist diese Mischung aus Unberechenbarkeit und Ignoranz, die Devisenexperten weltweit die Haare raufen lässt.

Die Liste der Trumpschen Verfehlungen, die den Dollar unter Druck setzen, liest sich wie ein Handbuch zur Währungszerstörung: aggressive Zollpolitik, die bereits im April vergangenen Jahres einen weltweiten Ausverkauf auslöste, wiederholte Attacken auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve und eine Schuldenpolitik, die jedes Maß verloren hat. Mit über 38 Billionen Dollar Staatsschulden – das entspricht mehr als 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – gehören die USA mittlerweile zu den am höchsten verschuldeten Nationen der Welt.

Die Weltreservewährung auf der Kippe

Was diesen Verfall so brandgefährlich macht, ist die einzigartige Stellung des Dollars im globalen Finanzsystem. Knapp 58 Prozent aller weltweiten Devisenreserven werden in der amerikanischen Währung gehalten – Zentralbanken, Staaten und internationale Institutionen haben ihr Vermögen auf dieses Fundament gebaut. Zum Vergleich: Der Euro als zweitwichtigste Reservewährung kommt gerade einmal auf 20 Prozent.

„Es besteht das Risiko, dass die Märkte die Rolle des US-Dollars als globale Reservewährung infrage stellen."

Diese Warnung stammt nicht etwa von einem notorischen Schwarzseher, sondern von Mark Branson, dem Chef der deutschen Börsenaufsicht BaFin. Wenn selbst die obersten Finanzaufseher derart alarmiert sind, sollten die Alarmglocken schrillen. Ein Ende des Dollars als Weltreservewährung hätte für die USA selbst katastrophale Folgen: Die bislang so bequeme Refinanzierung der gigantischen Staatsschulden an den Finanzmärkten stünde vor dem Aus.

Deutschland zwischen Hammer und Amboss

Für die deutsche Wirtschaft erweist sich der schwache Dollar als zweischneidiges Schwert – wobei die scharfe Klinge eindeutig nach innen zeigt. Ein starker Euro verteuert deutsche Produkte im Ausland und drückt damit die ohnehin angeschlagene Exportwirtschaft weiter in die Knie. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die Entwicklung treffend als „erhebliche zusätzliche Last" für die deutsche Exportwirtschaft.

Mit einer Exportquote von über 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gehört Deutschland zu den offensten Volkswirtschaften der Welt – und damit zu den verwundbarsten. Die deutschen Ausfuhren in die USA sind bereits massiv eingebrochen, besonders im Automobilsektor. Trumps Zollpolitik und der schwache Dollar wirken hier wie ein doppelter Würgegriff.

Kleine Lichtblicke für Verbraucher

Immerhin: Für deutsche Verbraucher gibt es einen Silberstreif am Horizont. Importierte Waren aus dem Dollar-Raum werden tendenziell günstiger, und auch an der Tankstelle macht sich der starke Euro positiv bemerkbar. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, sinken die Spritpreise in Euro gerechnet. Der nachlassende Inflationsdruck könnte der Europäischen Zentralbank zudem Spielraum für weitere Zinssenkungen eröffnen – eine gute Nachricht für Kreditnehmer und Immobilienkäufer.

Gold und Silber: Die wahren Gewinner der Krise

Während das Vertrauen in den Dollar schwindet, erleben die Edelmetalle einen beispiellosen Höhenflug. Gold durchbrach in dieser Woche erstmals die magische Marke von 5.000 Dollar, Silber notiert bei über 100 Dollar – historische Rekordstände, die noch vor wenigen Jahren als undenkbar galten. Allein in den vergangenen fünf Handelstagen legte Gold um mehr als zehn Prozent zu. Seit Trumps zweiter Amtseinführung hat sich der Goldpreis mehr als verdoppelt.

Diese Entwicklung ist kein Zufall. In Zeiten, in denen das Vertrauen in Papiergeld erodiert und politische Unberechenbarkeit zur Normalität wird, besinnen sich Anleger auf das, was seit Jahrtausenden als sicherer Hafen gilt: physische Edelmetalle. Gold und Silber kennen keine Staatsschulden, keine politischen Launen und keine Zentralbanken, die auf Knopfdruck neues Geld erschaffen können.

Ein beunruhigendes Signal

Der extreme Anstieg bei den Edelmetallen ist mehr als nur eine Fluchtbewegung nervöser Anleger – er ist ein Fingerzeig auf ein tieferliegendes Problem. Erste Experten warnen bereits, dass Trumps Politik und der damit einhergehende Dollar-Verfall das Vertrauen in Papiergeld generell untergraben könnten. Vertrauen, so die bittere Wahrheit der Finanzmärkte, ist schnell verspielt, aber nur mühsam wieder aufzubauen.

Wer in diesen turbulenten Zeiten sein Vermögen schützen möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios zu betrachten. Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als Wertaufbewahrungsmittel bewährt – gerade dann, wenn politische Entscheidungsträger das Vertrauen in ihre Währungen verspielen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener Recherchen und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keine Haftung.

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