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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
06:13 Uhr

DIW-Chef prophezeit Mehrwertsteuer-Hammer: 21 Prozent als „bequemer Weg" der Koalition

Es ist eine Nachricht, die jedem Bürger den Atem stocken lassen sollte: Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), rechnet fest damit, dass die schwarz-rote Koalition die Mehrwertsteuer um zwei Prozentpunkte auf 21 Prozent anheben wird. Damit würde ausgerechnet jene Steuer erhöht, die jeden einzelnen Deutschen bei jedem Einkauf trifft – vom Brot bis zum Benzin, vom Kinderschuh bis zur Waschmaschine. Willkommen in der fiskalischen Realität der Großen Koalition.

Über 130 Milliarden Euro Haushaltsloch – und keine Idee in Sicht

Der Hintergrund ist so ernüchternd wie vorhersehbar. In den Jahren 2027 bis 2029 klafft im Bundeshaushalt ein Loch von über 130 Milliarden Euro. Eine Summe, die selbst hartgesottene Finanzexperten schlucken lässt. Und wie reagiert die Politik? Fratzscher bringt es auf den Punkt: Die Union lehne Steuererhöhungen ab, die SPD wolle nicht beim Sozialstaat sparen, und Subventionsabbau wolle ohnehin niemand anfassen. Ein klassisches Patt der Mutlosigkeit.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Friedrich Merz, der im Wahlkampf noch vollmundig versprach, keine neuen Schulden zu machen und die Steuerlast nicht zu erhöhen, steht nun einer Koalition vor, die offenbar keinen anderen Ausweg sieht, als dem Bürger noch tiefer in die Tasche zu greifen. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur, das bereits beschlossen wurde, dürfte die Haushaltslage zusätzlich verschärfen. Generationen von Steuerzahlern werden die Zeche zahlen – und nun soll auch noch die Mehrwertsteuer steigen.

„Sozial fatal" – aber politisch bequem

Selbst Fratzscher, der wahrlich nicht als Kritiker staatlicher Umverteilung bekannt ist, nennt eine solche Anhebung „sozial fatal". Und er hat Recht. Die Mehrwertsteuer ist die unsozialste aller Steuern. Sie trifft den Geringverdiener, der jeden Euro zweimal umdrehen muss, prozentual weitaus härter als den Gutverdiener. Wer ohnehin kaum über die Runden kommt, für den bedeuten zwei Prozentpunkte mehr beim täglichen Einkauf eine spürbare Verschlechterung der Lebensqualität. Doch was kümmert das eine Koalition, die es sich – so Fratzscher – „am Ende leicht machen" werde?

Rund 30 Milliarden Euro zusätzlich würde eine solche Erhöhung in die Staatskasse spülen. Klingt nach viel. Ist aber angesichts des 130-Milliarden-Lochs nicht einmal ein Viertel der benötigten Summe. Die Frage drängt sich auf: Was kommt danach? Noch höhere Steuern? Noch mehr Schulden?

Fratzschers Wunschliste: Grundsteuer hoch, Pendlerpauschale weg, Ehegattensplitting abschaffen

Der DIW-Präsident belässt es freilich nicht bei der Mehrwertsteuer-Prognose. Seine Vorschläge lesen sich wie ein Frontalangriff auf die arbeitende Mitte der Gesellschaft. Er fordert eine deutliche Erhöhung der Grundsteuer – mit dem zynischen Argument, „Grund und Boden können schließlich nicht weglaufen". Für Millionen von Eigenheimbesitzern, die sich ihr bescheidenes Häuschen über Jahrzehnte mühsam zusammengespart haben, klingt das wie blanker Hohn.

Doch damit nicht genug. Fratzscher plädiert für die Streichung des sogenannten Diesel-Privilegs, der Steuerbefreiung von Kerosin und – besonders brisant – der Pendlerpauschale. Letztere sei „völlig unsinnig", weil sie Anreize schaffe, weit vom Arbeitsplatz entfernt zu wohnen. Hat der Herr Professor jemals darüber nachgedacht, dass sich Millionen Deutsche das Wohnen in der Nähe ihres Arbeitsplatzes schlicht nicht leisten können? Dass explodierende Mieten in den Ballungsräumen Menschen geradezu in die Peripherie zwingen? Die Pendlerpauschale abzuschaffen hieße, genau jene zu bestrafen, die jeden Morgen um fünf Uhr aufstehen und stundenlang zur Arbeit fahren.

Auch das Ehegattensplitting, das den Staat rund 22 Milliarden Euro koste, möchte Fratzscher am liebsten abschaffen. Ein Instrument, das seit Jahrzehnten die klassische Familie steuerlich entlastet und das Fundament einer funktionierenden Gesellschaft stärkt – soll nun auf dem Altar der Haushaltssanierung geopfert werden. Wer traditionelle Familienmodelle schätzt, dem muss bei solchen Vorschlägen angst und bange werden.

Der Wachstumsmotor ist abgewürgt – und die Politik trägt die Schuld

Besonders alarmierend ist Fratzschers düstere Prognose für die deutsche Wirtschaft insgesamt. Der Wachstumsmotor werde „schon allein wegen der Demografie nie mehr anspringen", so der Ökonom. Es fehlten schlicht die Arbeitskräfte, um die Wachstumsraten der Vergangenheit zu erreichen. Eine Diagnose, die zwar korrekt ist, aber die eigentliche Frage umschifft: Warum hat die Politik über Jahre hinweg versäumt, die richtigen Weichen zu stellen?

Statt die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern, Bürokratie abzubauen und Leistung zu belohnen, wurde Deutschland mit immer neuen Regulierungen, Energiewendekosten und ideologiegetriebenen Projekten belastet. Die Deindustrialisierung schreitet voran, Unternehmen wandern ab, und die Antwort der Politik lautet: höhere Steuern. Ein Teufelskreis, der sich mit jeder Steuererhöhung weiter beschleunigt.

Fratzscher fordert überdies die Abschaffung von Minijobs, die er als „Riesenhürde auf dem Weg zu mehr Beschäftigung" bezeichnet. Auch hier zeigt sich die typische Elfenbeinturm-Perspektive: Für Millionen von Rentnern, Studenten und Geringverdienern sind Minijobs ein unverzichtbarer Baustein ihrer Existenzsicherung. Sie einfach abzuschaffen, ohne eine praktikable Alternative zu bieten, wäre ein weiterer Schlag gegen die kleinen Leute.

Edelmetalle als Schutzschild gegen die Steuer-Spirale

In Zeiten, in denen der Staat immer gieriger nach dem Geld seiner Bürger greift, gewinnt die Frage der Vermögenssicherung eine ganz neue Dringlichkeit. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Entscheidungen, Steuererhöhungen oder Währungskrisen. Wer sein Vermögen vor der schleichenden Enteignung durch Inflation und steigende Abgaben schützen möchte, sollte eine Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Portfolio ernsthaft in Betracht ziehen.

„Der Wachstumsmotor in Deutschland wird schon allein wegen der Demografie nie mehr anspringen." – Marcel Fratzscher, DIW-Präsident

Diese Worte sollten jeden Bürger wachrütteln. Wenn selbst einer der einflussreichsten Ökonomen des Landes das Wachstum für tot erklärt und gleichzeitig massive Steuererhöhungen prognostiziert, dann ist es höchste Zeit, die eigene finanzielle Vorsorge in die eigenen Hände zu nehmen – bevor der Staat es tut.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen könnten, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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