
Die neue Weltordnung: Warum Neutralität das Gebot der Stunde ist

Wir erleben gerade einen tektonischen Wandel der geopolitischen Verhältnisse, wie ihn die Welt seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr gesehen hat. Die alten Spielregeln, auf die sich der Westen so gerne beruft, werden von den Großmächten selbst mit Füßen getreten. Und während sich die politischen Eliten in Europa noch an ihre moralischen Gewissheiten klammern, hat die Realität sie längst überholt.
Das Völkerrecht als Spielball der Mächtigen
Die Wahrheit ist so unbequem wie unausweichlich: Das Völkerrecht ist nur so viel wert, wie die Großmächte bereit sind, es zu respektieren. Donald Trump hat es mit entwaffnender Offenheit ausgesprochen, als er de facto verkündete: „Das Völkerrecht bin ich." Während westliche Medien jahrelang Russland als den großen Rechtsbrecher dämonisierten, zeigt sich nun, dass auch die vermeintlichen Hüter der internationalen Ordnung keine Skrupel kennen, wenn es um ihre eigenen Interessen geht.
Die amerikanische Intervention in Venezuela, die Drohungen gegenüber Grönland – all das sind sonnenklar Verstöße gegen jene Prinzipien, die man Putin so vehement vorwirft. Die Verlegenheit der politischen Kommentatoren ist mit Händen zu greifen. Wie erklärt man dem Publikum, dass der vermeintliche Verbündete nach denselben Regeln spielt wie der erklärte Feind?
Bündnisse als trügerische Sicherheit
Besonders aufschlussreich ist der Fall Grönland. Die eisbedeckte Arktisinsel, strategisch von unschätzbarem Wert, steht im Fadenkreuz amerikanischer Begehrlichkeiten. Doch hier offenbart sich das ganze Dilemma der Bündnispolitik: Dänemark, treuer NATO-Partner, will seine Souveränität nicht kampflos aufgeben. Die absurde Vorstellung, dass sich zwei NATO-Staaten auf dem Schlachtfeld gegenüberstehen könnten, ist plötzlich gar nicht mehr so abwegig.
Was bedeutet das für jene Schweizer Politiker, die ausgerechnet jetzt den Beitritt zur NATO propagieren? Man kann es kaum anders formulieren: Blinder und dümmer kann man nicht sein. Militärische Bündnisse sind keine Lebensversicherung – sie sind Fesseln, die im Ernstfall zur tödlichen Falle werden können.
Die Schweiz als Vorbild der Selbstbehauptung
Die Eidgenossenschaft ist die älteste und erfolgreichste Selbsthilfeorganisation der Welt. Nur ihrer konsequenten Neutralität verdankt sie ihr Überleben durch Jahrhunderte voller Kriege und Konflikte. Diese historische Erfahrung sollte gerade jetzt, da die Welt in eine neue Ära der Unsicherheit eintritt, als Kompass dienen.
Die Überlebensregeln für kleine Staaten in einer Welt der Raubtiere sind dabei denkbar einfach:
Erstens: Keine Feinde machen. Gute Beziehungen zu allen Großmächten pflegen, ohne sich einer Seite anzudienen. Zweitens: Beweglich bleiben und sich von Blöcken fernhalten. Wer irgendwo andockt, riskiert, zwischen den Fronten zerrieben zu werden. Drittens: Unabhängigkeit bewahren. Im Notfall hilft niemand – nur die eigene Stärke zählt. Viertens: Vorsorge treffen. Sichere Energieversorgung, Ernährungssouveränität – das sind keine abstrakten Größen mehr, sondern existenzielle Notwendigkeiten.
Die Bundesräte müssen aufwachen
Doch was tun die Verantwortlichen in Bern? Sie träumen von „flexibler Neutralität", von EU-Anbindung und transatlantischer Einbettung. Sie bilden sich ein, die Schweiz neu erfinden zu können. Dabei verkennen sie, dass gerade die Prinzipientreue der Neutralität das internationale Ansehen und den Respekt begründet hat, den die Schweiz genießt.
Neutralität heißt: Die Schweiz regiert sich selbst. Nicht Brüssel, nicht Washington, nicht Peking. Es ist höchste Zeit, dass unsere politischen Eliten dies begreifen – bevor es zu spät ist.
Gold als Anker in stürmischen Zeiten
In einer Welt, in der geopolitische Gewissheiten zerbröseln und Bündnisse sich als brüchig erweisen, gewinnt die persönliche Vorsorge an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als krisenfester Wertspeicher bewährt. Sie sind unabhängig von politischen Systemen, können nicht per Knopfdruck entwertet werden und bieten einen Schutz, den keine Regierung und kein Bündnis garantieren kann. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wertvollen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.
„Nationale Interessen brechen Völkerrecht. Sie brechen auch Bündnisse."
Die Zeiten, in denen man sich in der Politik mit Klimafragen und Gender-Debatten die Zeit vertreiben konnte, sind vorbei. Jetzt kehren die existenziellen Schwarzbrot-Themen zurück. Es schadet nicht, die Lebenserfahrung früherer, weniger wohlstandsverwahrloster Generationen anzuzapfen. Denn eines ist gewiss: Die neue Weltordnung, die gerade entsteht, ist unsicher und unberechenbar. Jederzeit kann es stürmen und krachen.
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