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30.11.2025
11:30 Uhr

Deutschland auf dem Weg in die Bevormundungs-Republik: Broder schlägt Alarm

Der renommierte Publizist Henryk M. Broder hat in einem bemerkenswerten Interview mit der NZZ eine düstere Diagnose für Deutschland gestellt. Seine Warnung könnte deutlicher kaum ausfallen: Die Bundesrepublik befinde sich auf einem gefährlichen Pfad in Richtung einer "neuen Diktatur". Während diese Wortwahl zunächst überspitzt erscheinen mag, offenbaren Broders Ausführungen beunruhigende Entwicklungen, die jeden freiheitsliebenden Bürger alarmieren sollten.

Der schleichende Verlust der Meinungsfreiheit

Was Broder beschreibt, ist kein plumper Totalitarismus nach DDR-Muster, sondern eine subtilere Form der Freiheitsbeschränkung. Der Staat maße sich zunehmend an, seinen Bürgern vorzuschreiben, was sie essen und wie sie reisen sollen. Die EU verstärke diese Tendenz mit "immer kurioseren Regelungen". Besonders brisant: Die systematische Einengung des Sagbaren durch staatliche Repression.

Ein erschreckendes Beispiel liefert der Fall eines Pensionärs, dessen Wohnung durchsucht wurde, weil er Wirtschaftsminister Robert Habeck als "Schwachkopf" bezeichnet hatte. Broder verteidigt solche Äußerungen vehement: "Es ist vollkommen legitim, Robert Habeck einen Schwachkopf zu nennen." Dass der Staat wegen derartiger Meinungsäußerungen mit Hausdurchsuchungen reagiert, zeigt, wie weit die Erosion der Grundrechte bereits fortgeschritten ist.

Nancy Faesers gefährliches Erbe

Besonders scharf kritisiert Broder die Politik der ehemaligen Innenministerin Nancy Faeser. Mit der Einführung des nebulösen Begriffs "verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates" habe sie gefährliche Grauzonen geschaffen. Diese Kategorie bewege sich "unterhalb der Strafbarkeitsgrenze", werde aber dennoch protokolliert. Broder sieht darin einen direkten Angriff auf ein fundamentales Grundrecht: "Es ist mein Recht, den Staat zu delegitimieren."

Die Parallelen zu autoritären Systemen sind unübersehbar. Wenn Bürger wieder das Gefühl haben, zu Hause etwas anderes sagen zu müssen als in der Öffentlichkeit, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht mehr in unserem Gemeinwesen. Broders prägnante Diagnose: "Ich rieche diktatorische Muster."

Die neue deutsche Angst vor der eigenen Meinung

Was Broder beschreibt, bestätigen Millionen Deutsche aus eigener Erfahrung. Die soziale Ächtung bei "falschen" Meinungen ist zur alltäglichen Realität geworden. Wer heute noch offen seine Kritik an der Migrationspolitik, am Gendern oder an der Klimahysterie äußert, riskiert nicht nur gesellschaftliche Ausgrenzung, sondern zunehmend auch staatliche Repression.

Die Kommentare unter dem Interview sprechen Bände. Ein Leser aus Ostdeutschland merkt treffend an, dass sich viele ehemalige DDR-Bürger "den Riecher für diktatorische Tendenzen bewahrt" hätten. Der Umgang mit der AfD sei nicht nur skandalös, sondern "grundgesetzwidrig und in Teilen kriminell". Ein anderer Kommentator sieht gar ein "totalitäres Gen im deutschen Volk", das sich mal braun, mal rot-grün färbe.

Die Rolle der Medien und die Bedeutung mutiger Stimmen

In diesem Klima der Einschüchterung gewinnen Publizisten wie Broder eine besondere Bedeutung. Er versteht seine Texte als "kollektive Psychohygiene" - viele Leser seien dankbar, dass er ausspreche, was andere nicht zu sagen wagten. Diese Funktion als Ventil für unterdrückte Meinungen zeigt, wie weit die Meinungsfreiheit bereits erodiert ist.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat bisher wenig getan, um diese besorgniserregenden Entwicklungen umzukehren. Im Gegenteil: Mit dem geplanten 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen und der Verankerung der Klimaneutralität im Grundgesetz setzt sie den Kurs der Bevormundung fort. Die Bürger werden auf Generationen hinaus verpflichtet, für ideologische Projekte zu zahlen - trotz Merz' Versprechen, keine neuen Schulden zu machen.

Zeit für eine Kurskorrektur

Broders Warnung sollte als Weckruf verstanden werden. Wenn ein liberaler Publizist jüdischer Herkunft vor einer "neuen Diktatur" in Deutschland warnt, dann ist das kein billiger Alarmismus, sondern eine ernsthafte Mahnung. Die schleichende Aushöhlung der Meinungsfreiheit, die zunehmende staatliche Bevormundung und die Etablierung von Gesinnungskontrollen sind Entwicklungen, die jeden Demokraten beunruhigen müssen.

Es braucht dringend eine politische Kraft, die sich dieser Entwicklung entgegenstellt. Eine Kraft, die für echte Meinungsfreiheit eintritt, die staatliche Übergriffe zurückdrängt und die den Bürgern wieder vertraut, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen. Ob die aktuelle Regierung dazu in der Lage ist, darf bezweifelt werden. Umso wichtiger sind mutige Stimmen wie die Broders, die den Finger in die Wunde legen und aussprechen, was viele nur noch hinter vorgehaltener Hand zu sagen wagen.

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