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28.08.2025
09:53 Uhr

Deutsches Kulturgut vor dem Kollaps: Brauereien kämpfen ums nackte Überleben

Die deutsche Bierlandschaft steht vor einer historischen Zäsur. Was jahrhundertelang als unerschütterlicher Bestandteil deutscher Kultur galt, droht nun unter dem Druck wirtschaftlicher Zwänge und ideologischer Klimapolitik zu zerbrechen. Stefan Blaschak, Geschäftsführer der Traditionsbrauerei Oettinger, findet drastische Worte für das, was der Branche bevorsteht: Die Betriebe würden "wie Fliegen von der Wand fallen". Eine Warnung, die aufhorchen lassen sollte – denn hier geht es um weit mehr als nur um Bier.

Der schleichende Tod einer Tradition

Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In nur fünf Jahren mussten 93 deutsche Brauereien ihre Pforten für immer schließen. Von einst 1.552 Betrieben sind nur noch 1.459 übrig – ein Rückgang von sechs Prozent. Besonders hart trifft es das Bierland Bayern, wo allein 50 Traditionsunternehmen aufgeben mussten. Doch das sei erst der Anfang, warnt Blaschak. Die wahre Katastrophe stehe noch bevor, und sie werde nicht nur die kleinen Familienbetriebe treffen, sondern auch die Großen der Branche.

Was sich hier abspielt, ist nichts weniger als die systematische Zerstörung eines Wirtschaftszweigs, der seit dem Mittelalter zur DNA Deutschlands gehört. Das Reinheitsgebot von 1516 machte deutsches Bier weltberühmt – nun könnte ausgerechnet die deutsche Politik dem Kulturgut den Todesstoß versetzen.

Wenn der Durst versiegt

Der Bierabsatz bricht dramatisch ein. Während die Branche jahrelang mit einem moderaten Rückgang von zwei bis drei Prozent leben konnte, erlebt sie 2025 einen regelrechten "Erdrutsch", wie Blaschak es nennt. Sieben bis siebeneinhalb Prozent Minus – das entspricht täglich drei Millionen Bierdosen weniger. In den ersten sechs Monaten des Jahres verschwanden 2,6 Millionen Hektoliter vom Markt.

Die Gründe dafür sind vielschichtig, aber hausgemacht. Eine Dauerrezession, die Deutschland nun schon das dritte Jahr in Folge im Würgegriff hält, lässt den Bürgern kaum noch Spielraum für Genuss. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte 2023 um 0,3 Prozent, 2024 um weitere 0,2 Prozent – und für 2025 sehen die Prognosen nicht besser aus. Gleichzeitig frisst die Inflation die Kaufkraft auf. Wer jeden Euro zweimal umdrehen muss, verzichtet eben auf das Feierabendbier.

Die grüne Guillotine

Als wäre die wirtschaftliche Misere nicht genug, kommt nun auch noch der ideologische Todesstoß aus Berlin. Die sogenannte "Klimaneutralität bis 2045" – von der neuen Großen Koalition sogar im Grundgesetz verankert – entpuppt sich für die Brauereien als Existenzbedrohung. Christian Weber, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, bringt es auf den Punkt: Wer seine Brauerei von Gas auf Strom umstellen wolle, müsse 80 Prozent der Anlagen neu bauen. Technologien, die dafür nötig wären, existierten teilweise noch gar nicht.

Die Bierherstellung ist nun einmal energieintensiv. Gas wird für die Sudpfannen benötigt, für das Darren des Getreides, und bei der Gärung entstehen große Mengen CO2. All das soll nun plötzlich "klimaneutral" werden – eine Mammutaufgabe, die vor allem kleine und mittelständische Betriebe finanziell überfordert. Hier zeigt sich die ganze Absurdität grüner Transformationsfantasien: Man zerstört funktionierende Strukturen für eine Ideologie, deren praktische Umsetzung niemand durchdacht hat.

Das große Sterben hat begonnen

Selbst Marktführer wie Oettinger ziehen bereits Konsequenzen. Im Frühjahr 2026 wird die Braustätte in Braunschweig geschlossen – 150 Arbeitsplätze verschwinden. Blaschak bedauert den Schritt, sieht aber keine Alternative: "Ich weiß, was kommen wird und muss das Unternehmen langfristig ausrichten." Eine nüchterne Einschätzung, die zeigt, wie ernst die Lage ist.

Was hier geschieht, ist symptomatisch für den Niedergang des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Eine Branche nach der anderen wird auf dem Altar der Klimaideologie geopfert. Erst die Automobilindustrie, dann die Chemieindustrie, nun die Brauereien. Man fragt sich unwillkürlich: Was bleibt am Ende noch übrig von der einst stolzen deutschen Wirtschaft?

Ein Volk ohne Bier ist ein Volk ohne Seele

Die Ironie der Geschichte: Während Deutschland seine Brautradition aufgibt, boomt der Biermarkt weltweit. Craft-Beer-Bewegungen in den USA, neue Brauereien in Asien – überall entdeckt man die Kunst des Bierbrauens neu. Nur in Deutschland, dem Mutterland des Reinheitsgebots, stirbt die Tradition einen langsamen Tod.

Vielleicht ist das auch gewollt. Ein Volk, dem man seine Traditionen nimmt, ist leichter zu lenken. Wer kein Bier mehr trinkt, protestiert auch nicht mehr am Stammtisch. Wer keine Brauereifeste mehr feiert, verliert den Bezug zu seiner Heimat. Die schöne neue Welt der Klimaneutralität kennt keine gewachsenen Strukturen, keine Traditionen, keine Identität.

Doch noch ist nicht alles verloren. Noch gibt es sie, die mittelständischen Brauer, die sich gegen den Untergang stemmen. Noch schmeckt das deutsche Bier nach Tradition und Handwerk. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Wenn die Politik nicht endlich umsteuert, wenn der ideologische Wahnsinn nicht gestoppt wird, dann war's das bald mit der deutschen Bierkultur. Prost Mahlzeit!

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