
Deutsche Wunderwaffe versagt: Ukraine stoppt Bestellungen der Helsing-Kampfdrohne

Was als technologischer Durchbruch der europäischen Rüstungsindustrie gefeiert wurde, entpuppt sich nun als peinliches Debakel. Die Ukraine hat weitere Bestellungen der hochgelobten Kampfdrohne HX-2 des deutschen Start-ups Helsing vorerst auf Eis gelegt. Der Grund: Das vermeintliche Vorzeigeprodukt versagt ausgerechnet dort, wo es am dringendsten gebraucht wird – an der Front.
Startprobleme statt künstlicher Intelligenz
Aus einer internen Präsentation des Bundesverteidigungsministeriums vom 20. November geht hervor, dass die HX-2-Drohne bei Tests durch das 14. Regiment der ukrainischen Streitkräfte erhebliche Probleme beim Start aufwies. Besonders brisant: Das Waffensystem, das eigentlich mit künstlicher Intelligenz für autonomes Navigieren ausgestattet sein sollte, verfügte demnach nicht einmal über alle vorgesehenen Komponenten. Ein Armutszeugnis für das wertvollste europäische Rüstungs-Start-up, das mit vollmundigen Versprechen angetreten war.
Während deutsche Politiker und Medien die Helsing-Drohne noch als technologischen Hoffnungsträger priesen, zeigt sich in der harten Realität des Krieges ein völlig anderes Bild. Die Ukraine, die dringend auf funktionierende Waffensysteme angewiesen ist, kann sich solche Experimente schlichtweg nicht leisten.
Russland rüstet massiv auf
Unterdessen zeichnet der ukrainische Armeechef Olexandr Syrskyj ein düsteres Bild der Lage. Russland zeige keinerlei Interesse an Friedensgesprächen, im Gegenteil: Die Kampfhandlungen nähmen zu, die Produktion von Angriffswaffen werde massiv gesteigert. Moskau plane, den Ausstoß auf bis zu 1000 Drohnen pro Tag zu erhöhen – eine erschreckende Zahl, die verdeutlicht, mit welcher Entschlossenheit der Kreml diesen Krieg führt.
„Wir beobachten, dass die Kampfhandlungen zunehmen und die Produktion von Angriffswaffen, Raketen und Drohnen gesteigert wird."
Syrskyj betonte jedoch auch positive Entwicklungen: Die ukrainischen Verluste seien 2025 um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Durch Angriffe weit hinter der Front seien 719 Ziele getroffen und Schäden in Höhe von 15 Milliarden Dollar verursacht worden, vornehmlich in der russischen Ölindustrie.
Härtester Winter seit Kriegsbeginn
Die Zivilbevölkerung leidet derweil unter den schwersten Bedingungen seit Beginn der russischen Invasion. Zweistellige Minusgrade, systematische Angriffe auf die Energieinfrastruktur und daraus resultierende Stromausfälle machen den Menschen das Leben zur Hölle. Allein in der Region Butscha sind 56.000 Familien ohne Strom – bei klirrender Kälte eine lebensbedrohliche Situation.
Präsident Selenskyj bezifferte die russischen Angriffe der vergangenen Woche auf mehr als 1300 Drohnen, rund 1050 Gleitbomben und 29 Raketen verschiedener Typen. Bei einem Angriff auf Charkiw starb eine 20-jährige Frau, in der Region Odessa wurden erneut Energie- und Gasanlagen getroffen.
Diplomatische Bemühungen gehen weiter
Trotz der angespannten Lage setzen beide Seiten auf diplomatische Kanäle. Die Ukraine und die USA wollen ihre Gespräche auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos fortsetzen. Bei den jüngsten Treffen in Florida ging es um Sicherheitsgarantien und einen Plan für den Wiederaufbau nach dem Krieg. Ein kleiner Lichtblick: Russland und die Ukraine einigten sich auf eine örtlich begrenzte Waffenruhe für Reparaturen an der letzten Reservestromleitung des Atomkraftwerks Saporischschja.
Die Frage bleibt: Wie lange kann die Ukraine diesem Abnutzungskrieg noch standhalten – insbesondere wenn selbst die vermeintlichen Wunderwaffen aus dem Westen nicht das halten, was sie versprechen?
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