
Der Mord an Louis: Wenn Bestien lachen, während sie ein Kind totprügeln

Es gibt Nachrichten, die einem den Atem nehmen. Und es gibt Nachrichten, die einem den letzten Rest Glauben an einen funktionierenden Rechtsstaat rauben. Der Fall des 17-jährigen Louis aus dem französischen Narbonne gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Ein junger Mensch, der Schutz suchte und den Behörden vertraute, wurde brutal zu Tode geprügelt – und seine Mörder sollen dabei gelacht haben.
Ein Verbrechen, das die Grenzen des Fassbaren sprengt
Nach Angaben der Tante des Getöteten, die sich in einem Video der französischen Zeitung Le Figaro äußerte, hätten die Täter ihre Tat gefilmt. Auf diesen Aufnahmen könne man die Angreifer lachen hören. Später sollen sie im Zug sogar mit der Mütze ihres Opfers posiert haben – als wäre der Tod eines Kindes eine Trophäe, ein Anlass zur Belustigung.
Doch es kommt noch abscheulicher: In einem der Videos hätten die Täter davon gesprochen, dass dies Louis „eine Lehre“ sein werde, künftig nicht mehr zur Polizei zu gehen – und dass er dazu ohnehin keine Gelegenheit mehr haben werde. Eine Aussage von einer Kaltblütigkeit, die selbst hartgesottene Beobachter erschaudern lässt.
Der tödliche Fehler: Vertrauen in den Rechtsstaat
Was hatte Louis getan, um ein solches Schicksal zu verdienen? Nichts, außer sich richtig zu verhalten. Am 11. Mai hatte der Jugendliche auf einer Polizeiwache in Narbonne Anzeige wegen einer Körperverletzung erstattet. Er tat also genau das, was ein Rechtsstaat von seinen Bürgern erwartet. Und genau das wurde ihm zum Verhängnis.
Am 19. Juni lockten ihn fünf Jugendliche – vier davon mit Migrationshintergrund – auf eine Baustelle und schlugen ihn zusammen. Tagelang lag Louis im Koma, ehe er seinen Verletzungen erlag. Weil die Verdächtigen noch vor seinem Tod angeklagt wurden, lautete die Einstufung zunächst „versuchter Mord“. Es wird erwartet, dass die Anklage bis zum Prozessbeginn auf „Mord“ verschärft wird.
„Die Schläge, die auf Louis’ Kopf niederprasselten, kamen weder von links noch von rechts. Und wenn Politiker das nicht verstehen können, ist das verachtenswert“, so die Tante des Getöteten.
Eine Mutter, die nicht mehr schweigen will
Louis’ Mutter fordert für die Täter öffentlich lebenslange Haft. Doch die bittere Realität sieht anders aus: Da drei der Beschuldigten noch minderjährig seien, drohten ihnen maximal 30 Jahre. Ein Menschenleben, ausgelöscht durch lachende Schläger – und der Staat feilscht bereits über Strafmilderungen.
Bemerkenswert ist die Haltung der Familie. Bewusst verzichte man auf die in Frankreich üblichen „Weißen Märsche“, jene stillen Schweigedemonstrationen in weißer Kleidung. Man habe, so die Tante, „die Nase voll davon“. Stattdessen wurde für den kommenden Sonntag zu einer Großdemonstration in Narbonne aufgerufen. Die Franzosen seien der ewigen Schweigemärsche überdrüssig.
Ein Weckruf, der auch uns treffen sollte
Wer nun glaubt, dies sei ein rein französisches Problem, der irrt gewaltig. Die Muster ähneln sich frappierend: Auch in Deutschland häufen sich Fälle brutaler Gewalt, oft mit einem migrantischen Täterhintergrund, oft an wehrlosen jungen Menschen verübt. Die Kriminalität hierzulande hat ein Rekordniveau erreicht, und dennoch tut sich die Politik schwer, das Offensichtliche beim Namen zu nennen.
Die Zivilcourage der französischen Mutter, die sich weigert zu schweigen, verdient höchsten Respekt. Man wünschte sich, mehr Angehörige von Opfern importierter Gewalt in Deutschland würden ihrem Beispiel folgen, statt sich mit hilflosen Betroffenheitsritualen abspeisen zu lassen. Denn eines ist gewiss: Solange Politiker die Realität leugnen, statt sie zu bekämpfen, werden weitere Familien einen unwiederbringlichen Verlust erleiden. Und das ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion – es ist die stille Überzeugung eines Großteils der Bevölkerung, der schlicht nicht mehr weggesehen werden kann.
Sicherheit, die man nicht kaufen kann – Werte, die bleiben
In einer Zeit, in der der Staat noch nicht einmal die körperliche Unversehrtheit seiner Jugend zu garantieren vermag, wird deutlich, wie brüchig das Fundament unserer vermeintlichen Sicherheit geworden ist. Wer sich in solchen Zeiten wenigstens finanziell unabhängig aufstellen möchte, tut gut daran, auf krisenfeste Werte zu setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie auch dann Bestand haben, wenn staatliche Institutionen versagen – als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt für seine Entscheidungen die volle Verantwortung selbst. Bei rechtlichen oder steuerlichen Fragen konsultieren Sie bitte einen entsprechend qualifizierten Fachberater.
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