
Das leise Grauen der Energiewende: Warum E-Autos zur Gefahr für Fußgänger werden
Die Politik träumt vom emissionsfreien Verkehrsparadies, doch die Realität auf deutschen Straßen zeichnet ein anderes Bild. Rund zwei Millionen Elektrofahrzeuge summen mittlerweile durch unsere Städte – etwa vier Prozent des gesamten Pkw-Bestands. Und mit ihnen kommt ein Problem, das in den Hochglanzbroschüren der Grünen niemand erwähnen wollte: Diese Fahrzeuge sind so leise, dass sie zur tödlichen Falle werden können.
Eine Studie, die den Öko-Traum entzaubert
Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Versicherungswirtschaft hat sich die Mühe gemacht, genauer hinzuschauen. Knapp 500 schwere Unfälle wurden ausgewertet, Elektroautos mit baugleichen Verbrenner-Modellen verglichen – vom bescheidenen Kleinwagen bis zur protzigen Oberklasse. Das Ergebnis dürfte den Verfechtern der Verkehrswende nicht schmecken.
Zwar verursachen Stromer nicht mehr Unfälle als klassische Verbrenner. Doch die Art der Unfälle unterscheidet sich dramatisch. Und genau hier wird es brisant.
Wenn Stille zur Bedrohung wird
Der auffälligste Befund: Bei niedrigen Geschwindigkeiten kommt es zu deutlich mehr Fußgängerunfällen. Besonders beim Rückwärtsfahren, beim Abbiegen und beim Überqueren von Gehwegen werden die leisen Elektroflitzer schlicht überhört. Wer am Straßenrand steht, verlässt sich instinktiv auf sein Gehör – doch das versagt bei einem Fahrzeug, das sich nahezu geräuschlos anschleicht.
Die künstlichen Fahrgeräusche seien womöglich nicht hörbar genug oder ließen sich noch nicht eindeutig einem Pkw zuordnen, erklärte ein Sprecher der Unfallforscher.
Seit 2021 müssen Elektrofahrzeuge unterhalb von 20 Kilometern pro Stunde per Gesetz künstliche Fahrgeräusche erzeugen – über das sogenannte AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System). Doch offenbar reicht dieses gesetzliche Feigenblatt nicht aus. Die Studie liefere einen konkreten Hinweis darauf, dass die bestehenden Vorgaben nachgebessert werden müssten – etwa durch ein Klangmuster, das schon im Stand die Anfahrbereitschaft signalisiere. Man fragt sich unwillkürlich: Warum wurde diese Technik überhaupt mit der Brechstange auf den Markt gedrückt, bevor solche elementaren Sicherheitsfragen geklärt waren?
Wenn das falsche Pedal zum Verhängnis wird
Doch damit nicht genug. Ein zweiter Befund betrifft die Bedienung der Fahrzeuge selbst. Die Analyse deutet auf eine erhöhte Zahl von Unfällen durch Fehlbedienung der Pedale hin – etwa bei unkontrollierter Beschleunigung aus dem Stand oder bei der fatalen Verwechslung von Gas- und Bremspedal.
Besonders häufig betroffen waren Fahrzeuge mit dem sogenannten One-Pedal-Drive, bei dem sich Beschleunigen und Abbremsen über ein einziges Pedal steuern lassen. Die Gewöhnung an diese Fahrweise könnte in Stresssituationen das Risiko einer Pedalverwechslung erhöhen, vermuten die Studienautoren. Mit anderen Worten: Was als technische Innovation verkauft wird, könnte in der Panik zum tödlichen Reflex führen.
Politik verordnet, der Bürger trägt das Risiko
Hier zeigt sich einmal mehr das Grundmuster deutscher Verkehrspolitik. Ideologisch getriebene Vorgaben werden über die Köpfe der Menschen hinweg beschlossen, während die praktischen Folgen erst hinterher mühsam nachjustiert werden müssen. Der Verbrenner wird verteufelt, das E-Auto zum Heilsbringer erklärt – und die Sicherheit von Fußgängern? Die kommt offenbar erst dann auf den Tisch, wenn die Unfallstatistiken bereits sprechen.
Die Unfallforscher fordern nun technische Schutzmaßnahmen, die ein abruptes Anfahren verhindern, sobald sich Personen oder Hindernisse im Weg befinden. Vernünftig – aber warum erst jetzt?
Fazit: Fortschritt mit Nebenwirkungen
E-Autos mögen leise sein, doch leise bedeutet nicht automatisch sicher. Die vermeintlich saubere Mobilität der Zukunft bringt ganz eigene, handfeste Gefahren mit sich. Und während man über künstliche Fahrgeräusche und Pedallogik debattiert, bleibt eine simple Wahrheit bestehen: Wer bremsen will, sollte den Fuß vom Gaspedal nehmen. Manchmal sind es eben die einfachen Dinge, die im Rausch der grünen Zukunftsversprechen vergessen werden.
In einer Zeit, in der politische Entscheidungen zunehmend von Ideologie statt von Vernunft geleitet werden, tut es gut, sich auf Beständigkeit zu besinnen. Wer sein Vermögen krisenfest aufstellen möchte, sollte über eine gesunde Beimischung physischer Edelmetalle wie Gold und Silber nachdenken. Sie summen nicht, sie blinken nicht – sie bewahren einfach ihren Wert, seit Jahrtausenden, unabhängig von jeder politischen Modeerscheinung.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, sich umfassend zu informieren und seine Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der dargestellten Sachverhalte übernehmen wir keine Gewähr.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











