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03.06.2026
02:22 Uhr

Christenverfolgung in Leipzig: Linksextreme Schläger zwingen Café „Stay“ nach 26 Anschlägen in die Knie

Christenverfolgung in Leipzig: Linksextreme Schläger zwingen Café „Stay“ nach 26 Anschlägen in die Knie

Sie nennen sich „antifaschistisch“ und hinterlassen doch eine Spur der Verwüstung, wie man sie sonst nur aus den finstersten Kapiteln deutscher Geschichte kennt. In Leipzig hat ein christliches Café nach sechsundzwanzig mutmaßlich linksextremistischen Attacken aufgegeben. Der finanzielle Schaden sei nicht mehr zu schultern, teilte der Pastor seiner Gemeinde am Sonntag im Gottesdienst mit. Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis: In einer deutschen Großstadt können fanatisierte Schlägertrupps eine christliche Einrichtung über zwei Jahre hinweg attackieren – und der Staat schaut tatenlos zu.

Buttersäure, eingeworfene Scheiben und ein zerstörter Fußboden

Das Café „Stay“ der freikirchlichen Zeal Church ist Geschichte. Allein bei einem Buttersäureanschlag im Januar entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Im Dezember musste der gesamte Fußboden ausgetauscht werden, weil sich der beißende Gestank nicht mehr entfernen ließ. Drei Angriffe in einem einzigen Monat – das klingt nicht nach spontanem Protest, sondern nach einer systematisch geführten Vernichtungskampagne.

Der leitende Pastor René Wagner machte deutlich, wie schwer ihm die Entscheidung gefallen sei. Hinter dem Café stünden schließlich Arbeitsplätze, Menschen mit Herzblut, Gebete und, wie er es formulierte, „viele schlaflose Nächte, viel Geld“. Und doch verweigerte er den Tätern den Triumph:

„Die Linksextremen in Leipzig haben nicht gewonnen. Sie haben keine Kirche geschlossen. Sie haben keine Gemeinde gestoppt. Sie haben keine einzige Seele davon abgehalten, Jesus zu begegnen.“

Der eigentliche Skandal: Das eisige Schweigen der Lokalpolitik

Was diesen Fall von einer bloßen Kriminalstatistik unterscheidet, ist die Reaktion – oder besser: die Nicht-Reaktion – der Verantwortlichen vor Ort. Pastor Wagner berichtete, es sei „sehr schmerzhaft“, dass es bis heute keinerlei Anerkennung aus der Lokalpolitik gebe, dass es sich hier um Angriffe auf die Religionsfreiheit handele. Man habe mit Vertretern von AfD über CDU und Grüne bis hin zum BSW gesprochen. Nur eine Partei verweigerte das Gespräch konsequent: ausgerechnet die Linkspartei, die in Leipzig den zuständigen Ordnungsbürgermeister stellt.

Eine Anfrage des Leipziger BSW im Stadtrat förderte eine geradezu entlarvende Haltung zutage. Die Angriffe würden dort nicht als Angriff auf die Religionsfreiheit gewertet. Es handele sich angeblich lediglich um „ein kommerziell betriebenes Café, das der Finanzierung einer Religionsgemeinschaft dient“. Man muss sich diese juristische Spitzfindigkeit auf der Zunge zergehen lassen: Wer eine christliche Gemeinde mit Buttersäure überzieht, der greife also gar nicht den Glauben an – sondern nur einen Gewerbebetrieb. Eine perfidere Rechtfertigung für die Duldung von Gewalt ist kaum vorstellbar.

„Don't stay, be gay“ – wenn Hass zum politischen Programm wird

Die Bekennerschreiben sprechen eine deutliche Sprache. Bereits im Oktober 2023 beschmierten die Täter die Fassade mit dem Spruch „Don't stay, be gay“ und zertrümmerten Fensterscheiben. Auf der linksradikalen Plattform Indymedia rühmten sich die mutmaßlichen Täter ihrer Tat mit den Worten, sie hätten „voller Hass und Genugtuung“ ihre Meinung hinterlassen. Der Grund für diesen entfesselten Furor? Die Gemeinde lehnt die Trauung homosexueller Paare ab, befürwortet die klassische Familie und Enthaltsamkeit bis zur Ehe.

Es ist genau dieses traditionelle Wertebild, das den selbsternannten Toleranzaposteln offenbar derart die Galle hochsteigen lässt, dass sie zu Gewalt greifen. Die Gemeinde selbst widerspricht der zynischen Lesart des Stadtrats unmissverständlich: Die Angriffe richteten sich „eindeutig gegen unsere religiöse Identität, unsere Theologie und unsere Glaubenspraxis und sind daher religiös motiviert“. Wer könnte ihnen widersprechen?

Wo bleibt der vielbeschworene Kampf gegen Extremismus?

Man stelle sich für einen Moment vor, eine andere religiöse Einrichtung wäre sechsundzwanzig Mal Ziel von Anschlägen geworden. Der Aufschrei in den Talkshows, die Lichterketten, die Solidaritätsbekundungen der gesamten politischen Klasse – sie wären garantiert gewesen. Doch wenn es Christen trifft, die für ihre konservativen Überzeugungen einstehen, herrscht betretenes Schweigen. Diese Ungleichbehandlung ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sie wird von einem großen Teil der Bürger längst als unerträgliche Doppelmoral empfunden.

Pastor Wagner zeigte sich überzeugt, dass Angriffe auf christliche Einrichtungen in Europa zunehmen würden. Man müsse auf seine Rechte pochen, ohne zurückzuschlagen. Diese Haltung verdient Respekt. Doch sie entbindet den Rechtsstaat nicht von seiner ureigensten Pflicht: dem Schutz seiner Bürger und ihrer Grundrechte. Wenn linksextreme Gewalt in Deutschland zur folgenlosen Routine verkommt, während die Täter in einschlägigen Foren ungestört ihre Hasstiraden veröffentlichen, dann hat der Staat eine seiner Kernaufgaben aufgegeben. Es braucht endlich eine Politik, die linken Terror genauso konsequent verfolgt wie jede andere Form des Extremismus – ohne ideologische Scheuklappen und ohne falsche Rücksichtnahme.

Das Café „Stay“ schließt. Doch die Gemeinde bleibt. Und mit ihr die Frage, wie lange wir in diesem Land noch zusehen wollen, wie Andersdenkende mit Gewalt aus dem öffentlichen Raum vertrieben werden.

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