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Kettner Edelmetalle
29.01.2026
09:12 Uhr

Chinas stiller Eroberungsfeldzug: Anta-Konzern übernimmt Puma und setzt deutschen Ausverkauf fort

Was sich derzeit in der deutschen Wirtschaftslandschaft abspielt, gleicht einem schleichenden Ausverkauf nationaler Substanz. Der chinesische Sportartikelgigant Anta sichert sich für stolze 1,51 Milliarden Euro eine Beteiligung am traditionsreichen Herzogenauracher Unternehmen Puma und steigt damit zum größten Aktionär auf. Ein weiteres deutsches Traditionsunternehmen fällt in fernöstliche Hände – und die Politik schaut tatenlos zu.

Ein Schnäppchen für Peking

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Anta übernimmt 29,06 Prozent der Anteile von der französischen Investmentgesellschaft Artémis der Familie Pinault. Der Preis von 35 Euro je Aktie entspricht einem satten Aufschlag von 62 Prozent auf den Schlusskurs vom Montag. Was auf den ersten Blick wie ein großzügiges Angebot erscheint, offenbart bei näherer Betrachtung das ganze Ausmaß des deutschen Niedergangs: Noch im November 2021 notierte die Puma-Aktie bei 114 Euro – heute wird sie zu Ramschpreisen verscherbelt.

Der chinesische Konzern hat bereits angekündigt, eine Vertretung im Aufsichtsrat anzustreben. Damit wird Peking künftig in Herzogenaurach mitmischen – ein Szenario, das vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre.

Pumas Abstieg in die Bedeutungslosigkeit

Die Übernahme kommt nicht von ungefähr. Puma steckt seit Jahren in einer veritablen Dauerkrise. Im dritten Quartal 2025 musste das Unternehmen einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 10,4 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro hinnehmen. Nach den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres belief sich der Umsatzrückgang insgesamt auf 8,5 Prozent.

Unter dem Strich standen sogar rote Zahlen: ein Verlust von 257 Millionen Euro von Januar bis September 2025. Die Hauptursache? Florian Riedmüller, Marketingprofessor an der TH Nürnberg, diagnostiziert bei Puma eine fehlende Begehrlichkeit – ein vernichtendes Urteil in einem Markt, der von Emotionen und Markenimage lebt.

Produktkategorien im freien Fall

Ein Blick auf die einzelnen Sparten untermauert diese Einschätzung. Der Absatz von Schuhen ging im dritten Quartal 2025 währungsbereinigt um 9,9 Prozent zurück, bei Bekleidung fiel das Minus mit 12,8 Prozent sogar noch stärker aus. Auch Accessoires entwickelten sich rückläufig und verzeichneten einen Umsatzrückgang von 6,1 Prozent. Lediglich im Running-Geschäft gelang ein bescheidenes Plus – ein Tropfen auf den heißen Stein.

Stellenabbau als Symptombekämpfung

Um der finanziellen Schieflage entgegenzuwirken, leitete CEO Arthur Hoeld Ende Oktober ein umfassendes Restrukturierungsprogramm ein. Bis Ende 2026 sollen rund 900 Stellen in der Verwaltung abgebaut werden. Zudem ist eine Straffung des Produktportfolios vorgesehen. Doch diese Maßnahmen wirken wie der verzweifelte Versuch, ein sinkendes Schiff mit einem Teelöffel auszuschöpfen.

Chinas systematische Expansion

Puma ist bei weitem nicht das einzige deutsche Unternehmen, das in chinesische Hände fällt. Der Anta-Konzern hat bereits im April des vergangenen Jahres die Outdoor-Marke Jack Wolfskin für 290 Millionen US-Dollar vollständig übernommen. Darüber hinaus ist Anta der größte Anteilseigner von Amer Sports, zu dessen Portfolio Marken wie Atomic, Salomon und Wilson gehören. Zusätzlich hält der Konzern in mehreren Ländern die Markenrechte an Fila.

Was sich in der deutschen Modebranche abzeichnet, steht sinnbildlich für eine Entwicklung, die derzeit in weiten Teilen der deutschen Wirtschaft zu beobachten ist: Der heimische Markt wird zunehmend von chinesischen Unternehmen durchdrungen.

Der schwache Euro als Brandbeschleuniger

Die Währungsschwäche des Euro begünstigt diese Entwicklung noch zusätzlich. Für chinesische Investoren sind deutsche Unternehmen derzeit so günstig wie selten zuvor. Während Puma vielleicht nicht von strategischer Relevanz sein mag, wiegt ein Ausverkauf in kritischen Technologiebereichen wie der Robotik oder dem Maschinenbau ungleich schwerer.

Dennoch sendet auch diese Übernahme ein problematisches Signal: Außereuropäische Investoren haben leichtes Spiel, wenn Traditionsunternehmen zu Ramschpreisen verkauft werden – und die Politik schaut tatenlos zu. Wo bleibt der Aufschrei? Wo bleiben die Schutzmaßnahmen für deutsche Wirtschaftsinteressen?

Ein Versagen mit Ansage

Die Gründerväter dieser Traditionsunternehmen würden sich im Grabe umdrehen, könnten sie sehen, was aus ihrem Lebenswerk geworden ist. Jahrzehntelang haben deutsche Unternehmer Marken aufgebaut, die weltweit für Qualität und Innovation standen. Nun werden sie zu Schnäppchenpreisen an ausländische Investoren verscherbelt – oft genug an Staaten, die keineswegs als Freunde des Westens gelten können.

Die Reaktion der Börse auf die Anta-Beteiligung spricht Bände: Nach einem anfänglichen Kurssprung von gut 21 Prozent brachen die Gewinne im weiteren Handelsverlauf wieder spürbar ein. Analyst Jie Zhang von Baader Europe zufolge reagierten Investoren „mit gewisser Ernüchterung" darauf, dass Anta eine vollständige Übernahme zum jetzigen Zeitpunkt ausdrücklich ausgeschlossen hatte. Die Hoffnung auf einen noch höheren Verkaufspreis wurde enttäuscht – ein bezeichnendes Bild für die Mentalität, die Deutschland in diese Lage gebracht hat.

Die bittere Wahrheit

Deutschland zahlt übrigens immer noch Entwicklungshilfe an China – rund 500 Millionen Euro jährlich. An jenes Land, das uns systematisch aufkauft und dessen Unternehmen mittlerweile ganze Branchen der deutschen Wirtschaft kontrollieren. Absurder könnte die Situation kaum sein.

Während sich die politische Klasse mit Gendersternchen und Klimazielen beschäftigt, vollzieht sich der größte Ausverkauf deutscher Wirtschaftssubstanz seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Frage ist nicht mehr, ob dieser Trend gestoppt werden kann, sondern ob überhaupt noch etwas zu retten ist.

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