Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
06.09.2026
07:01 Uhr
KI-generiert

China überrollt Europas Autobauer: Werden wir nur noch Schrauber?

China überrollt Europas Autobauer: Werden wir nur noch Schrauber?
Symbolbild: KI-generiert

Ein früherer Spitzenmanager und ein britischer Tory-Abgeordneter schlagen gemeinsam Alarm. In einem Gastbeitrag für den britischen "Telegraph" warnen Veit Dengler, einst Chef der NZZ-Mediengruppe und Mitgründer der österreichischen NEOS, und der konservative Unterhaus-Abgeordnete Tom Tugendhat vor einer "Kolonisierung" der europäischen Autoindustrie durch chinesische Konzerne. Ihr Befund: Ohne raschen Kurswechsel bleibt Europa nur die Rolle der Montagehalle.

Die menschenleere Fabrik von Hefei

Als Beleg führen die beiden Autoren ein Werk im chinesischen Hefei an. Dort laufen Elektroautos bei einer Automatisierungsrate von über 90 Prozent nahezu ohne Personal vom Band. Das Ergebnis laut dem Beitrag: Produktionskosten, die bis zu ein Drittel unter denen vergleichbarer europäischer Familienautos liegen.

Und damit fällt das bequemste Argument der letzten zwei Jahrzehnte in sich zusammen. Der Wettbewerb laufe längst nicht mehr über billige Arbeitskräfte, betonen Dengler und Tugendhat. Chinas moderne Fabriken setzten inzwischen genauso viel Robotik ein wie europäische – teils mehr. Der Produktivitätsvorsprung, mit dem hierzulande höhere Löhne gerechtfertigt wurden? Weitgehend dahin.

BYD baut alles selbst – vom Chip bis zur Zelle

Besonders brisant ist die Kontrolle über die Lieferkette. Chinesische Batteriehersteller beherrschen dem Beitrag zufolge die gesamte Wertschöpfungskette – von der Lithium-Aufbereitung bis zur fertigen Zelle. BYD gehe noch weiter und fertige als "hyper-integrierter" Konzern Halbleiter, Batteriezellen, Elektromotoren und Software selbst.

Warum das so wehtut? Batteriesysteme machen laut dem Beitrag rund ein Drittel der Gesamtkosten eines Elektroautos aus. Wer die Zelle kontrolliert, kontrolliert das Auto.

19 Prozent Marktanteil – und der Trend zeigt steil nach oben

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In Großbritannien kamen chinesische Automarken Anfang 2026 bereits auf einen Marktanteil von 19 Prozent. Auch in Südostasien und Lateinamerika verlieren europäische Traditionshersteller Boden. Medienberichten zufolge haben chinesische Konzerne zuletzt auch in der EU die Marke von rund zehn Prozent Marktanteil erreicht und ihren Absatz im ersten Halbjahr 2026 verdoppelt.

Für Europa steht dabei mehr auf dem Spiel als ein paar Modellreihen. Die Autoindustrie steht für mehr als 6 Prozent der EU-Beschäftigung und rund 7 Prozent der Wirtschaftsleistung. Es ist der Motor des Kontinents – und er stottert.

200 Tage Genehmigung in Deutschland, 40 in China

Die Forderungen der beiden Autoren klingen unspektakulär und sind doch politischer Sprengstoff: niedrigere und planbare Energiepreise für die Industrie inklusive neuer Kernkraft, drastisch verkürzte Genehmigungsverfahren sowie gezielte Investitionen in Feststoffbatterien, Natrium-Ionen-Speicher, Wasserstoff für den Schwerlastverkehr und spezialisierte KI-Software.

Ihr Beispiel für die deutsche Bürokratie-Bremse sitzt: Eine Baugenehmigung für Gewerbebauten dauere hierzulande im Schnitt rund 200 Tage – in China 40. Aus Sicht unserer Redaktion beschreibt das präzise, woran Deutschland krankt: nicht an fehlenden Ingenieuren, sondern an einem Staat, der jede Investition erst einmal aktenkundig macht.

Ohne echten Kurswechsel drohe Europa, zum Juniorpartner in einer Weltwirtschaft zu werden, die andere gestalten.

So lautet das düstere Fazit der beiden Autoren. Wer in solchen Umbruchphasen sein Vermögen absichern will, denkt traditionell auch an physische Edelmetalle – Gold und Silber sind seit Jahrhunderten die stille Reserve, wenn Industrien und Währungen ins Wanken geraten.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Wir geben ausschließlich unsere Einschätzung auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren, und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen