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15.03.2026
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Bundespräsidentenwahl 2027: AfD fordert das Establishment heraus und stellt eigenen Kandidaten auf

Bundespräsidentenwahl 2027: AfD fordert das Establishment heraus und stellt eigenen Kandidaten auf

Die politische Landschaft in Deutschland steht vor einer weiteren Zerreißprobe. Während sich die etablierten Parteien offenbar bereits darauf geeinigt haben, dass das höchste Amt im Staate künftig von einer Frau besetzt werden soll, schert die AfD aus diesem bequemen Konsens aus. Alice Weidel verkündete, dass ihre Partei bei der Bundespräsidentenwahl im Januar 2027 einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken werde – ein Schritt, der die ohnehin angespannte politische Debatte weiter befeuern dürfte.

Weidels Kampfansage an den „Spalter" im Schloss Bellevue

Die AfD-Vorsitzende ließ keinen Zweifel daran, welche Qualitäten der künftige Bundespräsident mitbringen müsse. Es brauche eine „Respektsperson", die das Land „zusammenführen kann, statt es zu spalten". Jemanden, der das höchste Staatsamt nicht „missbrauche", um „weiterhin Parteipolitik zu betreiben". Man muss kein politischer Analytiker sein, um zu erkennen, gegen wen sich diese Worte richten. Frank-Walter Steinmeier, der amtierende Bundespräsident, hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder als scharfer Kritiker der AfD positioniert – und dabei nach Ansicht vieler Beobachter die gebotene Neutralität seines Amtes weit hinter sich gelassen.

Steinmeier selbst hatte in einem Interview mit der Zeit historische Parallelen zur Weimarer Republik gezogen und erklärt: „Der Versuch, Extremisten zu zähmen, indem man ihnen Macht gewährt, ist nicht nur in der Weimarer Republik gescheitert." Solche Äußerungen mögen in den Redaktionsstuben der öffentlich-rechtlichen Medien Beifall finden. Doch sie offenbaren ein fundamentales Problem: Ein Bundespräsident, der ein Fünftel der Wählerschaft pauschal als Extremisten abstempelt, hat sein Amt als überparteilicher Repräsentant aller Deutschen längst aufgegeben.

Die AfD als zweitstärkste Kraft in der Bundesversammlung

Besonders brisant wird die Angelegenheit durch die veränderten Kräfteverhältnisse in der Bundesversammlung. Das Gremium, das den Bundespräsidenten wählt, setzt sich aus den 630 Bundestagsabgeordneten und ebenso vielen Delegierten aus den Landesparlamenten zusammen. Nach aktuellen Berechnungen könnte die AfD dort erstmals zur zweitstärksten Kraft aufsteigen – mit rund 258 der insgesamt 1.260 Sitze, also mehr als 20 Prozent. Die SPD käme demnach nur noch auf 252 oder 253 Sitze und würde damit hinter die AfD zurückfallen.

Die Union dominiert die Bundesversammlung zwar mit geschätzten 435 Sitzen, doch die symbolische Bedeutung dieser Verschiebung ist kaum zu überschätzen. Dass eine Partei, die von den übrigen Fraktionen systematisch ausgegrenzt wird, in dem Gremium, das den Bundespräsidenten kürt, zur zweitstärksten Kraft avanciert – das ist ein demokratisches Signal, das man nicht einfach wegwischen kann. Oder doch?

Die „Brandmauer" als demokratisches Feigenblatt

Natürlich ist absehbar, was geschehen wird. Die sogenannte „Brandmauer" gegen die AfD wird auch bei der Bundespräsidentenwahl stehen. Egal, wen die Partei aufstellt – ob einen integren Intellektuellen, einen angesehenen Wirtschaftsführer oder eine überparteiliche Persönlichkeit von Format –, die übrigen Parteien werden geschlossen dagegen stimmen. Nicht weil der Kandidat ungeeignet wäre, sondern weil er von der „falschen" Partei nominiert wurde. So funktioniert die deutsche Demokratie im Jahr 2026: Nicht das Argument zählt, sondern der Absender.

Dennoch ist es strategisch klug, einen eigenen Kandidaten aufzustellen. Es zwingt die anderen Parteien, Farbe zu bekennen. Es zeigt dem Wähler, dass die AfD bereit ist, Verantwortung zu übernehmen – auch für das höchste Amt im Staat. Und es entlarvt die Heuchelei jener, die ständig von Demokratie reden, aber ein Fünftel der Bevölkerung konsequent von jeder Mitgestaltung ausschließen.

Die Volkswahl als eigentliche Lösung

Weidel brachte in diesem Zusammenhang einen Gedanken ins Spiel, der in vielen westlichen Demokratien längst Realität ist: die Direktwahl des Staatsoberhaupts durch das Volk. In Frankreich, Österreich, Finnland und zahlreichen anderen Ländern entscheiden die Bürger selbst, wer sie repräsentiert. In Deutschland hingegen wird der Bundespräsident in einer Bundesversammlung gewählt, deren Zusammensetzung den meisten Bürgern nicht einmal bekannt sein dürfte. Weidel räumte ein, dass eine entsprechende Grundgesetzänderung derzeit nicht mehrheitsfähig sei – und genau das sagt viel über den Zustand unserer Demokratie aus.

Denn wer hätte etwas dagegen, wenn das Volk seinen Präsidenten selbst wählen dürfte? Offenbar jene, die fürchten, dass das Ergebnis nicht ihren Vorstellungen entsprechen könnte. Die Angst vor dem Souverän – sie ist das eigentliche Armutszeugnis der deutschen Politik.

Steinmeiers Erbe: Spaltung statt Einigung

Frank-Walter Steinmeier wird als einer der umstrittensten Bundespräsidenten in die Geschichte eingehen. Statt als überparteilicher Moderator zu wirken, hat er sich zum verlängerten Arm der SPD-Politik gemacht. Seine wiederholten Ausfälle gegen die AfD, seine kaum verhohlene Sympathie für linke Positionen und seine demonstrative Nähe zu bestimmten gesellschaftlichen Strömungen haben das Amt beschädigt. Ein Bundespräsident, der spaltet statt eint, der ausgrenzt statt integriert, hat seinen Auftrag verfehlt.

Die Wahl am 30. Januar 2027 bietet die Chance für einen Neuanfang. Ob dieser gelingt, hängt nicht zuletzt davon ab, ob die etablierten Parteien bereit sind, über ihren ideologischen Schatten zu springen. Die Erfahrung lehrt: Die Hoffnung darauf ist gering. Doch allein die Tatsache, dass die AfD mit über 20 Prozent der Stimmen in der Bundesversammlung sitzt, ist ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass sich die politischen Gewichte in diesem Land verschoben haben. Unwiderruflich.

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