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Kettner Edelmetalle
22.01.2026
16:34 Uhr

BRICS-Staaten schmieden Finanzallianz gegen den Dollar: Das Ende der westlichen Währungsdominanz?

BRICS-Staaten schmieden Finanzallianz gegen den Dollar: Das Ende der westlichen Währungsdominanz?

Die geopolitischen Karten werden neu gemischt, und diesmal geht es ans Eingemachte: das globale Finanzsystem. Während der Westen noch immer glaubt, mit Sanktionen und wirtschaftlichem Druck die Weltordnung nach eigenem Gutdünken gestalten zu können, formiert sich im Osten und Süden eine mächtige Gegenbewegung. Die BRICS-Staaten haben ihre Strategie grundlegend überarbeitet und setzen nun auf ein gemeinsames Zahlungssystem namens BRICS Pay – ein Projekt, das die Abhängigkeit vom US-Dollar und dem westlich dominierten SWIFT-System drastisch reduzieren soll.

Von der Währungsunion zum pragmatischen Zahlungsnetzwerk

Die einst ambitionierten Pläne einer gemeinsamen BRICS-Währung sind vorerst vom Tisch. Der russische Senator Wladimir Dschabarow brachte es auf den Punkt: Bei BRICS werde es keine einheitliche Währung geben, wohl aber eine einheitliche Zahlungsplattform. Diese nüchterne Erkenntnis zeugt von bemerkenswertem Realismus. Statt sich in endlosen Debatten über Währungssouveränität zu verlieren, konzentrieren sich Moskau, Peking und ihre Partner auf das Machbare – eine grenzüberschreitende digitale Zahlungsarchitektur, die direkte Abrechnungen in nationalen Währungen ermöglicht.

Was auf den ersten Blick wie ein technisches Detail wirkt, ist in Wahrheit ein strategischer Schachzug von erheblicher Tragweite. BRICS Pay soll nationale Zahlungssysteme und perspektivisch auch digitale Zentralbankwährungen miteinander verknüpfen. Transaktionen könnten künftig in Rubel, Yuan, Rupie, Real oder Rand abgewickelt werden – ohne den Umweg über Dollar-Clearing oder westliche Finanzinfrastrukturen.

Indien als überraschender Treiber der Dedollarisierung

Besonders bemerkenswert ist die Rolle Indiens in diesem Prozess. Das Land, das traditionell zwischen den Blöcken laviert und enge wirtschaftliche Beziehungen sowohl zum Westen als auch zu Russland und China pflegt, hat sich unter dem Druck amerikanischer Zolldrohungen offenbar neu positioniert. Die indische Zentralbank empfahl, die Verknüpfung nationaler digitaler Zentralbankwährungen offiziell auf die Agenda des BRICS-Gipfels 2026 zu setzen.

Dies stellt den ersten formellen Versuch der BRICS-Länder dar, ein CBDC-Vernetzungssystem zu etablieren. Die Ironie der Geschichte: Ausgerechnet die aggressive Wirtschaftspolitik der USA unter Präsident Trump, mit seinen massiven Zollerhöhungen und Sanktionsdrohungen, treibt immer mehr Länder in die Arme alternativer Finanzsysteme. Man könnte fast meinen, Washington arbeite unfreiwillig als bester Werbeträger für die Dedollarisierung.

Ein Block mit wachsender Schlagkraft

Mit der Aufnahme von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Iran, Ägypten und Äthiopien hat der BRICS-Block erheblich an Gewicht gewonnen. Die erweiterte Allianz vereint nicht nur große Schwellenländer, sondern auch zentrale Energieexporteure. Wenn künftig Öl- und Gasgeschäfte außerhalb des Dollars abgerechnet werden könnten, wäre dies ein fundamentaler Einschnitt in die seit Jahrzehnten bestehende Petrodollar-Ordnung.

Das brasilianische Pix-System, eines der weltweit erfolgreichsten Echtzeit-Zahlungssysteme, dient als Blaupause für BRICS Pay. Brasiliens Präsident Lula da Silva wirbt seit Jahren für eine multipolare Finanzordnung und sieht in der technischen Erfahrung seines Landes einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Die Achillesferse des Westens

Für den Westen, insbesondere für die USA und ihre europäischen Verbündeten, birgt diese Entwicklung erhebliche Risiken. Die Sanktionsmacht, die Washington jahrzehntelang als politisches Druckmittel einsetzte, basiert maßgeblich auf der Dominanz des Dollars im internationalen Zahlungsverkehr. Eine funktionierende Alternative würde diese Waffe stumpf machen. Länder wie Russland oder Iran, die bereits unter westlichen Sanktionen leiden, hätten plötzlich einen Ausweg aus der finanziellen Isolation.

Natürlich sind die Herausforderungen immens. Innerhalb der BRICS-Gruppe existieren erhebliche Spannungen, insbesondere zwischen China und Indien. Die Sorge vor einem strukturellen Übergewicht Pekings und einer dominierenden Rolle des Yuan ist in mehreren Mitgliedstaaten spürbar. Doch gerade diese Skepsis könnte paradoxerweise zu einem ausgewogeneren System führen, das keiner einzelnen Nation die Kontrolle überlässt.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

Für den aufmerksamen Beobachter dieser geopolitischen Verschiebungen stellt sich unweigerlich die Frage nach den Konsequenzen für das eigene Vermögen. Wenn das Dollar-System, das seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs die globale Finanzordnung dominiert, tatsächlich an Bedeutung verliert, welche Anlagen bieten dann noch Sicherheit?

Die Antwort liegt auf der Hand: Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg ihre Wertbeständigkeit bewiesen – unabhängig davon, welche Währung gerade dominierte oder welches Imperium aufstieg und fiel. In einer Welt, in der Währungssysteme zunehmend politisiert werden und digitale Zahlungsströme jederzeit kontrolliert oder abgeschaltet werden können, bieten Edelmetalle eine Form der finanziellen Souveränität, die kein Staat und kein Sanktionsregime nehmen kann.

Die BRICS-Staaten selbst haben dies längst erkannt. Russland testet bereits goldgedeckte Kryptowährungen, und die Zentralbanken der Schwellenländer kaufen seit Jahren in großem Stil physisches Gold. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, sollte diesem Beispiel folgen und Edelmetalle als unverzichtbaren Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios betrachten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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