
Bosch-Kahlschlag: Deutschlands Industriesterben geht in die nächste Runde
Wieder einmal erreicht uns eine Hiobsbotschaft aus der deutschen Industrie, die symptomatisch für den schleichenden Niedergang unseres Wirtschaftsstandorts steht. Der Autozulieferer Bosch verkündete gestern den Abbau von bis zu 1100 Arbeitsplätzen im traditionsreichen Werk Reutlingen. Bis Ende 2029 sollen die Stellen wegfallen – ein weiterer Sargnagel für den einst stolzen Industriestandort Deutschland.
Die bittere Wahrheit hinter den Schönfärbereien
Bereichsvorstand Dirk Kress bemühte sich redlich, den massiven Stellenabbau als "notwendigen Schritt" zur "nachhaltigen Stärkung" des Standorts zu verkaufen. Doch hinter dieser Managementprosa verbirgt sich eine knallharte Realität: Die bisherige Fertigung von Steuergeräten sei "nicht mehr wettbewerbsfähig", heißt es lapidar. Was Kress verschweigt: Diese Wettbewerbsunfähigkeit ist hausgemacht – ein Resultat jahrelanger politischer Fehlentscheidungen, explodierender Energiekosten und einer Überregulierung, die deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich systematisch ins Hintertreffen geraten lässt.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit Ende 2023 hat Bosch weltweit über 14.000 Stellen gestrichen – ein erheblicher Teil davon ausgerechnet in Deutschland. Während unsere Politiker von der "Transformation" schwadronieren und Milliardensummen in fragwürdige Klimaprojekte pumpen, wandern die Arbeitsplätze ins Ausland ab.
Halbleiter statt Arbeitsplätze
Natürlich versucht Bosch, die bittere Pille zu versüßen. Man wolle in Reutlingen künftig auf Halbleiterproduktion setzen, die Reinraumfläche um 5000 Quadratmeter erweitern und Siliziumkarbid-Chips für E-Autos produzieren. Doch seien wir ehrlich: Diese hochautomatisierte Produktion wird nur einen Bruchteil der wegfallenden Arbeitsplätze kompensieren können. Was nützen dem entlassenen Facharbeiter die schicken neuen Reinräume, wenn er selbst auf der Straße steht?
Das Versagen der Politik
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