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Kettner Edelmetalle
17.03.2026
15:43 Uhr

Berliner Stromterror: Wegners Krisenmanagement entpuppt sich als Luftnummer

Berliner Stromterror: Wegners Krisenmanagement entpuppt sich als Luftnummer

Was macht ein Regierender Bürgermeister, wenn seine Hauptstadt von einem linksextremistischen Anschlag auf das Stromnetz erschüttert wird? Wenn man Kai Wegner heißt, offenbar erstaunlich wenig – und erzählt anschließend umso mehr darüber, wie hart man gearbeitet habe. Doch die Fassade bröckelt. Und zwar gewaltig.

Die Mär vom rastlosen Krisenmanager

Berlins CDU-Bürgermeister hatte nach dem verheerenden Stromausfall am 3. Januar, der durch einen Anschlag der linksextremen „Vulkangruppe" ausgelöst worden war, ein eindrucksvolles Bild seiner Krisenbewältigung gezeichnet. Er habe sich in sein Homeoffice in Kladow „eingeschlossen", sei „den ganzen Tag am Telefon" gewesen und habe höchstpersönlich Krisenmaßnahmen mit der Bundesregierung koordiniert. Klingt nach einem Mann, der die Zügel fest in der Hand hält. Klingt nach Führungsstärke in der Stunde der Not.

Nur: Es stimmt offenbar nicht. Oder zumindest bei weitem nicht so, wie Wegner es dargestellt hat.

Zwischen SMS und Tennisplatz

Nach neuesten Recherchen sieht die Realität des 3. Januar deutlich ernüchternder aus. Zwischen 8 Uhr morgens und 13 Uhr – also in den kritischsten Stunden der Krise – beschränkte sich Wegners vielgepriesenes Arbeitspensum offenbar auf kurze Textnachrichten mit Innensenatorin Iris Spranger sowie ein einzelnes Gespräch mit der Senatskanzlei, dessen Dauer die Behörde wohlweislich nicht preisgeben wollte. Den von ihm behaupteten Kontakt zur Bundesregierung oder zum Innenministerium? Den gab es in diesen Stunden schlicht nicht.

Besonders pikant: Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey soll bereits am Vormittag versucht haben, den Regierenden Bürgermeister telefonisch zu erreichen – vergeblich. Wegners Rückruf erfolgte erst gegen 12:45 Uhr, also knapp fünf Stunden nach Beginn der Krise. Man fragt sich unwillkürlich: Was hat der Mann in dieser Zeit eigentlich getrieben?

Tennis statt Terrorabwehr

Die Antwort kennen wir bereits seit dem ersten Skandal um diesen Tag: Wegner spielte von 13 bis 14 Uhr Tennis – ausgerechnet mit Schulsenatorin Katharina Günther-Wünsch, die zugleich seine Lebensgefährtin ist. Zunächst hatte er dieses Detail wohlweislich verschwiegen. Als es dann doch ans Licht kam, rechtfertigte er die Sportstunde mit seinem angeblich enormen vorherigen Arbeitspensum. Er habe sich schlicht „den Kopf frei kriegen" wollen.

Nun, da sich herausstellt, dass dieses Arbeitspensum offenbar aus einer Handvoll Kurznachrichten und einem einzigen Telefonat bestand, wirkt diese Rechtfertigung geradezu grotesk. Von welcher Erschöpfung musste sich Wegner erholen? Vom Tippen auf dem Smartphone?

Ein Symptom des politischen Verfalls

Der Fall Wegner ist mehr als eine Berliner Posse. Er ist symptomatisch für eine politische Klasse, die sich längst von den Bürgern entkoppelt hat. Während Hunderttausende Berliner am 3. Januar ohne Strom dasaßen – in einer Januarkälte, die für Alte und Kranke lebensbedrohlich werden kann –, fand der oberste Krisenmanager der Stadt offenbar genügend Muße für eine Partie Tennis. Und log anschließend über sein Engagement.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein linksextremistischer Anschlag legt die Stromversorgung der deutschen Hauptstadt lahm, und der Regierende Bürgermeister ist stundenlang nicht erreichbar. Die „Vulkangruppe", die sich später zu dem Angriff bekannte, dürfte sich ins Fäustchen gelacht haben. Während Extremisten die Infrastruktur einer Millionenmetropole sabotieren, schwingt der Verantwortliche den Tennisschläger.

Dass ausgerechnet ein CDU-Politiker derart versagt, ist besonders bitter. Die Union, die sich stets als Partei der inneren Sicherheit und der Verlässlichkeit inszeniert, wird durch solche Vorfälle in ihrem Kern beschädigt. Wie will man glaubwürdig für Recht und Ordnung eintreten, wenn der eigene Spitzenmann in Berlin bei der ersten echten Bewährungsprobe kläglich scheitert – und dann auch noch die Öffentlichkeit belügt?

Vertrauen verspielt

Die Berliner haben es verdient, von einem Regierenden Bürgermeister geführt zu werden, der in Krisenzeiten präsent ist – nicht auf dem Tennisplatz. Sie haben es verdient, die Wahrheit zu erfahren, statt mit aufgeblähten Darstellungen abgespeist zu werden. Kai Wegner hat dieses Vertrauen offensichtlich verspielt. Ob er daraus Konsequenzen zieht, darf bezweifelt werden. In der deutschen Politik scheint Verantwortungslosigkeit längst zur Kernkompetenz geworden zu sein.

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