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03.02.2026
05:53 Uhr

Belgiens Regierungschef rechnet mit Europas Energie-Irrweg ab: „Dummheit des Jahrhunderts"

Belgiens Regierungschef rechnet mit Europas Energie-Irrweg ab: „Dummheit des Jahrhunderts"

Was passiert, wenn ein europäischer Premierminister endlich ausspricht, was Millionen Bürger längst denken? Bart De Wever, der belgische Regierungschef, hat bei einer hochkarätigen Veranstaltung in Brüssel die grüne Energiepolitik der EU in Grund und Boden geredet – und dabei Wahrheiten ausgesprochen, die in deutschen Regierungskreisen wohl als Ketzerei gelten würden.

Die Kutsche vor dem Pferd: Europas fataler Irrweg

Bei der Veranstaltung „The Future of Europe" der belgischen Wirtschaftszeitungen „De Tijd" und „L'Echo" nahm De Wever kein Blatt vor den Mund. Seine Diagnose ist vernichtend: Die grüne Wende sei gescheitert, während China über billige Energie verfüge, bleibe Europa mit „verrückten Rechnungen" zurück. In einer bemerkenswert bildlichen Sprache beschrieb er das Grundproblem: Die EU habe „Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und Innovation" als die drei Zugpferde und „Nachhaltigkeit und den Europäischen Grünen Deal" als Kutsche – und dann das Pferd hinter den Karren gespannt.

Besonders hart ging der belgische Premier mit der Entscheidung gegen die Kernenergie ins Gericht. Er bezeichnete sie schlicht als „die Dummheit des Jahrhunderts". Eine Einschätzung, die angesichts der explodierenden Energiepreise und der schleichenden Deindustrialisierung Europas kaum von der Hand zu weisen ist.

Offshore-Windparks: Teure Tagträumerei ohne Substanz

De Wever berichtete von seinen Erfahrungen beim Nordsee-Gipfel in Hamburg, wo er hinter die Kulissen der vermeintlich strahlenden Energiewende blicken konnte. Was die Staats- und Regierungschefs öffentlich mit ernstem Gesicht als ehrgeizige Pläne für Offshore-Energie präsentierten, entpuppte sich in den Hinterzimmergesprächen als weit weniger rosig.

Die Führungskräfte der Windenergiebranche gaben offen zu, dass die Offshore-Produktion unvorhersehbar sei und eine gefährliche Lücke zwischen Angebot und Nachfrage schaffe. Ihre Lösung? Überschüssige Energie zur Produktion von grünem Wasserstoff nutzen. De Wevers trockener Kommentar: „Das klingt brillant, aber auch extrem teuer."

„Da kam mir das Ganze plötzlich wie in der Sowjetunion vor. Wenn Politiker Märkte schaffen müssen, bedeutet das in der Regel endlose Subventionen."

Als er Alternativen wie blauen oder violetten Wasserstoff ansprach, wurde er behandelt wie ein Ketzer. Diese ideologische Verbohrtheit, diese Weigerung, technologieneutral zu denken, ist symptomatisch für den gesamten europäischen Energiediskurs.

Die bittere Wahrheit: Dekarbonisierung gleich Deindustrialisierung

De Wever sprach aus, was viele Wirtschaftsexperten seit Jahren warnen: „Die Dekarbonisierung Europas läuft Gefahr, zum Synonym für die Deindustrialisierung Europas zu werden." Dieser Prozess sei bereits im Gange – Industrien wandern ins Ausland ab, Teile der petrochemischen Industrie verlassen den Kontinent.

Die energieintensiven Industrien, darunter der Stahlsektor, haben längst die Konsequenzen gezogen. Angesichts der hohen Energiepreise warnten Unternehmen, dass sie nicht mehr in Europa investieren würden, wenn die Regierungen die Kosten nicht übernehmen. Das Ergebnis: Staatliche Beihilfen werden zur Norm, die viel beschworene Chancengleichheit wird zur Farce.

Europa als Subventionswirtschaft

„In einer subventionierten Wirtschaft kann man nicht wettbewerbsfähig sein", stellte De Wever nüchtern fest. Die kostspieligen Pläne zur Schaffung von Energieinseln auf See bezeichnete er als „Tagträumerei", die unweigerlich zu Energieengpässen führen werde. Wenn die Lebensader der Wirtschaft – die Energie – vollständig von Subventionen abhänge, sei man auf dem falschen Weg.

Das Dilemma ist offensichtlich: Wenn Europa nicht bereit ist, die CO2-Preise drastisch zu erhöhen, werden viele Projekte im Bereich der grünen Energie niemals rentabel sein. Erhöht man sie jedoch, beschleunigt dies die Deindustrialisierung. Ein klassisches Eigentor der ideologiegetriebenen Politik.

Von glücklichen Vasallen zu unglücklichen Sklaven

De Wever weitete seine Kritik auch auf die geopolitische Dimension aus. Europa habe sich übermäßig abhängig von russischem Gas gemacht und gleichzeitig auf den amerikanischen Schutzschirm verlassen. Nun stelle sich heraus, dass die USA ihren „großen Stock" auch gegen Europa einsetzen könnten.

Die Umweltvorschriften machten es unmöglich, den eigenen Energiebedarf zu decken oder in Europa seltene Mineralien abzubauen. Gleichzeitig fehle es an militärischen Kapazitäten, während China in Afrika und Südamerika expandiere, wo Europa kaum präsent sei. „Wir haben uns das Leben extrem schwer gemacht", resümierte der belgische Premier.

Ein Weckruf, der in Deutschland verhallen wird

De Wevers Rede ist ein Weckruf für ganz Europa – doch man darf bezweifeln, dass er in Berlin gehört wird. Während der belgische Regierungschef die Rückkehr zur Kernenergie anstrebt und Frankreich für seine „intelligenten Energieentscheidungen" lobt, hat Deutschland seine letzten Kernkraftwerke abgeschaltet und setzt weiter auf den teuren Irrweg der sogenannten Energiewende.

Die Worte De Wevers sollten jedem europäischen Bürger zu denken geben: Wenn selbst ein amtierender Premierminister die grüne Politik als „Dummheit des Jahrhunderts" bezeichnet und vor sowjetischen Zuständen warnt, dann ist es höchste Zeit, die ideologischen Scheuklappen abzulegen. Die Frage ist nur, ob die politischen Eliten in Brüssel und Berlin dazu noch in der Lage sind – oder ob sie Europa sehenden Auges in den wirtschaftlichen Abgrund führen.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Fehlentscheidungen erweisen sich übrigens physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio bieten sie Schutz vor den Folgen einer verfehlten Wirtschafts- und Energiepolitik.

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