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Kettner Edelmetalle
16.03.2026
15:37 Uhr

Belgiens Premier entlarvt den Atomausstieg als Jahrhundertfehler – und Deutschland schweigt

Während sich Deutschland weiterhin in ideologischer Selbstgefälligkeit sonnt und den vollzogenen Atomausstieg als zivilisatorische Errungenschaft feiert, bricht in Belgien ein Regierungschef mit der Lebenslüge der Energiewende-Romantiker. Premierminister Bart De Wever hat in einer bemerkenswerten Parlamentsdebatte die Energiepolitik seiner Vorgängerregierungen regelrecht seziert – und das Ergebnis ist verheerend.

Ein Skelett in jedem Schrank

De Wever wählte drastische Worte, um das Ausmaß des Desasters zu beschreiben. Die Entscheidungen rund um den belgischen Atomausstieg würden das Land noch „für ein ganzes Jahrhundert" finanziell belasten. Man muss sich diese Zeitspanne auf der Zunge zergehen lassen: Hundert Jahre. Generationen von Belgiern werden für die ideologische Verblendung einiger weniger Politiker bezahlen müssen.

Besonders brisant sind die Vereinbarungen mit dem französischen Energiekonzern Engie, der die belgischen Kernkraftwerke betreibt. De Wever sprach von „hunderten Seiten" an Dokumenten aus dem sogenannten „Phoenix-Deal", der die Verlängerung einzelner Reaktoren regelt. Seine Regierung müsse heute mit Verträgen arbeiten, die von Vorgängerkabinetten ausgehandelt worden seien und den politischen Handlungsspielraum erheblich einschränkten. „In jedem Schrank, den man in Regierungsgebäuden öffnet, fällt ein Skelett heraus – und nicht immer ein angenehmes", so der Premier.

Die Kehrtwende: Kernenergie hat Zukunft

Belgien hatte bereits Anfang der 2000er-Jahre beschlossen, schrittweise aus der Kernenergie auszusteigen – getrieben von jenem grünen Zeitgeist, der auch in Deutschland ganze Industriezweige in die Knie gezwungen hat. Doch die Energiekrise infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine zwang das Land zum Umdenken. Die Laufzeiten der Reaktoren Doel 4 und Tihange 3 wurden um zehn Jahre verlängert. Die Europäische Kommission genehmigte die staatliche Unterstützung für diese Verlängerung Anfang 2025.

Doch De Wever geht deutlich weiter als eine bloße Schadensbegrenzung. Seine Regierung verfolgt inzwischen eine offensiv atomfreundliche Linie. Der Koalitionsvertrag sieht vor, die Rolle der Kernenergie im belgischen Strommix langfristig zu sichern und auch neue Reaktortechnologien zu prüfen – darunter kleine modulare Reaktoren, die als Zukunftstechnologie gelten.

Ein Satz, der in Berlin wie eine Ohrfeige klingen muss

Die vielleicht entscheidendste Aussage De Wevers dürfte jene sein, die den gesamten Irrsinn der europäischen Energiepolitik in einem einzigen Satz zusammenfasst: „Die Illusion, wir könnten mit einer Mischung aus erneuerbaren Energien und gelegentlichen Gaskraftwerken auskommen, ist ein Märchen für Kinder." Dem ist, bei nüchterner Betrachtung, tatsächlich nichts hinzuzufügen. Und doch wird genau dieses Märchen in Deutschland nach wie vor als Staatsräson behandelt.

De Wever erklärte unmissverständlich: „Zum ersten Mal in diesem Jahrhundert sagt diese Regierung sehr klar, dass Kernenergie hier eine Zukunft hat – eine Zukunft mit bezahlbarer, verlässlicher und nachhaltiger Energie." Er habe das Thema bereits mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Rande eines internationalen Treffens zur Kernenergie in Paris besprochen. Brüssel prüfe zudem eine engere Zusammenarbeit mit anderen europäischen Staaten beim Ausbau der Kernenergie.

Deutschland: Lichtjahre entfernt von der Vernunft

Was in Belgien geschieht, ist nichts weniger als eine energiepolitische Zeitenwende. Ein Regierungschef, der offen einräumt, dass seine Vorgänger katastrophale Fehler begangen haben. Der die Konsequenzen benennt, statt sie zu beschönigen. Der den Mut hat, eine Kurskorrektur einzuleiten, obwohl die Altlasten erdrückend sind.

Und Deutschland? Hier wurden im April 2023 die letzten drei Kernkraftwerke vom Netz genommen – funktionstüchtige, sichere Anlagen, die zuverlässig Strom lieferten. Die Grünen feierten es als historischen Triumph. Die Realität sieht anders aus: explodierende Energiepreise, eine Chemieindustrie am Abgrund, Unternehmen, die in Scharen abwandern. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar manches versprochen, doch eine Rückkehr zur Kernenergie steht nicht auf der Agenda. Stattdessen wird ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen aufgelegt, das kommende Generationen mit Schulden belastet – ironischerweise genau jene Art von Jahrhundertbürde, vor der De Wever sein eigenes Land warnt.

Die belgische Lektion ist glasklar: Wer aus ideologischen Gründen eine bewährte, verlässliche Energiequelle aufgibt, zahlt dafür einen Preis, der weit über das hinausgeht, was sich die Architekten des Ausstiegs jemals vorgestellt haben. Belgien hat wenigstens den Anstand, seine Fehler einzugestehen. In Deutschland hingegen herrscht weiterhin die Omertà der Energiewende-Gläubigen. Niemand übernimmt Verantwortung. Niemand entschuldigt sich. Und niemand wird zur Rechenschaft gezogen.

Man darf gespannt sein, wie lange sich die deutsche Politik noch an ihr grünes Märchen klammern wird, während ringsum die Nachbarn zur Vernunft zurückkehren. Frankreich baut neue Reaktoren, Polen plant seinen Einstieg in die Kernenergie, Schweden hat die Weichen längst gestellt – und nun auch Belgien. Deutschland steht zunehmend allein da mit seiner energiepolitischen Geisterfahrt. Aber Geisterfahrer merken bekanntlich als Letzte, dass sie in die falsche Richtung unterwegs sind.

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