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Kettner Edelmetalle
09.03.2026
20:23 Uhr

Bauernpräsident schlägt Alarm: CO2-Abgabe treibt Höfe in den Ruin

Während die politische Klasse in Berlin weiterhin an ihrem grünen Umbau der Wirtschaft festhält, schlagen die Praktiker auf dem Land längst Alarm. Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, hat nun eine Forderung erhoben, die eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte: Die CO2-Bepreisung beim Diesel müsse grundsätzlich ausgesetzt werden. Nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für alle Wirtschaftsbereiche.

17 bis 18 Cent pro Liter – der stille Würgegriff

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Rund 17 bis 18 Cent pro Liter beträgt die CO2-Abgabe derzeit beim Diesel. Was sich auf den ersten Blick nach einem überschaubaren Betrag anhört, summiert sich für einen landwirtschaftlichen Betrieb, der täglich schwere Maschinen über die Felder bewegt, zu einer erdrückenden Last. Rukwied machte gegenüber RTL und ntv unmissverständlich klar, dass deutsche Landwirte und Spediteure im europäischen Vergleich massiv benachteiligt seien. In der Spitze zahle man hierzulande bis zu 20 Cent pro Liter mehr als in vielen Nachbarländern.

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Während deutsche Bauern um ihre Existenz kämpfen, tanken ihre Kollegen jenseits der Grenze deutlich günstiger. Das ist kein Naturgesetz – das ist politisches Versagen.

Explodierende Betriebsmittelkosten als Brandbeschleuniger

Doch der teure Diesel ist nur die Spitze des Eisbergs. Rukwied verwies auf eine geradezu dramatische Entwicklung bei den Betriebsmittelpreisen. Besonders bei Stickstoffdüngern seien die Kosten innerhalb von nur zehn Tagen um rund 30 Prozent in die Höhe geschossen. Dreißig Prozent! Für viele Betriebe, die ohnehin mit hauchdünnen Margen wirtschaften, ist das der Unterschied zwischen Überleben und Aufgeben.

Der Bauernpräsident zeichnete ein düsteres Bild für die Zukunft der deutschen Agrarwirtschaft. Sollte die wirtschaftliche Belastung über ein bis zwei Jahre anhalten, sei das Risiko, dass noch mehr Höfe aufgeben müssten, „sehr groß". Es ist eine Warnung, die man in Berlin offenbar nicht hören will – oder nicht hören kann, weil man zu sehr damit beschäftigt ist, ideologische Luftschlösser zu bauen.

Die CO2-Bepreisung: Klimapolitik auf Kosten der Substanz

Was Rukwied fordert, ist im Grunde nichts anderes als ökonomischer Realismus. Die CO2-Bepreisung mag in den Seminarräumen grüner Denkfabriken als elegantes Steuerungsinstrument gelten. In der Praxis jedoch erwürgt sie eine Branche, die das Land buchstäblich ernährt. Und nicht nur die Landwirtschaft leidet: Auch das Transportgewerbe, das Rückgrat jeder funktionierenden Volkswirtschaft, ächzt unter den künstlich verteuerten Kraftstoffpreisen.

Auf den Einwand, die Landwirtschaft profitiere bereits von der Agrardieselsubvention und eine weitere Entlastung könnte gegenüber anderen Branchen ungerecht sein, reagierte Rukwied souverän. Er fordere die Aussetzung ausdrücklich für alle Wirtschaftsbereiche – eine Position, die man sich von der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz eigentlich hätte erwarten dürfen. Doch statt die Wirtschaft konsequent zu entlasten, hat man in Berlin lieber ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf den Weg gebracht, das kommende Generationen mit Schulden belastet.

Höfesterben als Symptom einer verfehlten Politik

Das Höfesterben in Deutschland ist kein neues Phänomen. Seit Jahrzehnten schrumpft die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe – ein schleichender Prozess, der durch immer neue Regulierungen, Auflagen und eben auch durch die CO2-Bepreisung massiv beschleunigt wird. Jeder Hof, der aufgibt, bedeutet nicht nur den Verlust eines Arbeitsplatzes, sondern auch den Verlust von Tradition, regionaler Identität und – ganz praktisch – von Ernährungssouveränität.

Es ist eine bittere Ironie: Dieselbe politische Klasse, die bei jeder Gelegenheit „Nachhaltigkeit" predigt, zerstört systematisch die nachhaltigste Wirtschaftsform, die es gibt – die bäuerliche Landwirtschaft. Wer Bauern in den Ruin treibt, wird am Ende Lebensmittel aus Ländern importieren müssen, in denen Umweltstandards ein Fremdwort sind. Ob das dem Klima hilft, darf bezweifelt werden.

Die Forderung Rukwieds ist ein Weckruf. Die Frage ist nur, ob in Berlin jemand aufwacht – oder ob man dort weiter schläft, während draußen auf dem Land die Lichter ausgehen.

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