
Basis-Revolte in der CDU: Merz verliert rapide an Rückhalt
Die Stimmung in der CDU kippt dramatisch. An der Parteibasis macht sich zunehmend Ernüchterung über den Kurs von Friedrich Merz breit. Was einst als konservative Hoffnung begann, entwickelt sich für viele Christdemokraten zur bitteren Enttäuschung. Die Unzufriedenheit mit dem CDU-Vorsitzenden erreicht inzwischen besorgniserregende Ausmaße.
Konservative Wende ausgeblieben
Besonders bitter ist die Ernüchterung für jene Parteimitglieder, die sich von Merz eine Rückbesinnung auf konservative Werte erhofft hatten. Stattdessen erleben sie einen Parteichef, der in ihren Augen vor allem durch Anpassung und Beliebigkeit auffällt. "Ich habe keine Hoffnung mehr", berichtet etwa der Bankangestellte Simon Sopp aus Schwäbisch Gmünd. Wie viele andere CDU-Mitglieder hatte er auf eine echte konservative Erneuerung gesetzt. Nun sieht er nur ein "Weiter-so" ohne grundlegende Reformen.
Austrittswelle rollt an
Die Frustration manifestiert sich bereits in steigenden Austrittszahlen. In Kühlungsborn etwa haben 18 Mitglieder, darunter fast der komplette Vorstand, der Partei geschlossen den Rücken gekehrt. Sie werfen der CDU-Führung vor, sich von den ursprünglichen Werten der Partei verabschiedet zu haben. "Die größten Merz-Unterstützer sind besonders ernüchtert", berichtet die Bundestagsabgeordnete Inge Gräßle. Viele würden ihr "bittere Briefe" schreiben.
Letzte Chance Koalitionsvertrag
Noch halten viele Mitglieder still und warten die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen ab. Doch die Stimmung ist angespannt. Der Bundestagsabgeordnete Georg Günther warnt eindringlich: Sollte der Koalitionsvertrag keine starke CDU-Handschrift tragen, "wird es mehr als unruhig". Sein Kollege Tilman Kuban fordert, dass sich das Wahlergebnis auch in den Verhandlungen widerspiegeln müsse - mit einem Verhältnis von zwei Dritteln Unions- zu einem Drittel SPD-Forderungen.
Fundamentale Vertrauenskrise
Was sich hier abzeichnet, ist mehr als nur gewöhnlicher Unmut. Es ist eine fundamentale Vertrauenskrise zwischen Basis und Führung. Der Stuttgarter CDU-Kreisvorsitzende Max Mörseburg bringt die Stimmung auf den Punkt: "Die persönliche Enttäuschung mancher Mitglieder über Friedrich Merz ist wirklich brutal." Die einst so hoffnungsvolle Wahl von Merz zum Parteivorsitzenden scheint sich für viele Konservative als Pyrrhussieg zu entpuppen.
Diese Entwicklung zeigt einmal mehr die tiefe Kluft zwischen den Erwartungen der konservativen Basis und dem real praktizierten Politikstil der Parteiführung. Während die Mitglieder sich eine klare Rückbesinnung auf traditionelle Werte und eine echte Alternative zur links-grünen Politik wünschen, scheint die Parteiführung weiter im Fahrwasser des Merkel'schen "Weiter-so" zu schwimmen. Eine gefährliche Entwicklung, die der CDU noch teuer zu stehen kommen könnte.

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