Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
14.07.2026
05:38 Uhr

Argumente? Fehlanzeige! SPD-Mann Stegner verhöhnt Weidel und trommelt für AfD-Verbot

Wer wissen möchte, wie es um die politische Streitkultur in Deutschland bestellt ist, der musste nur die Sendung „Klartext Deutschland“ bei ServusTV einschalten. Dort lieferte der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner eine Vorstellung ab, die weniger an einen seriösen Volksvertreter als an einen Stammtischprovokateur erinnerte. Sein rhetorisches Meisterstück: AfD-Bundessprecherin Alice Weidel könne „auf jeder Geisterbahn arbeiten“. Ein Satz, der tiefer blicken lässt, als es Herrn Stegner vermutlich lieb ist.

Beleidigungen statt Substanz

Man reibt sich die Augen. Da sitzt ein gewählter Abgeordneter im Fernsehen und ergeht sich in persönlichen Herabsetzungen, statt die eigenen politischen Konzepte zu verteidigen. Über den erfolgreichen sachsen-anhaltinischen AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund befand Stegner immerhin, dieser sei „ein Verkäufer“ – nur verkaufe er eben „großer Mist“. Björn Höcke wurde kurzerhand zum „ausgemachten Nazi“ erklärt, und Tino Chrupalla sei „nicht sehr helle in der Birne“.

Es ist bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit hier ausgeteilt wird. Wäre eine solche Wortwahl aus dem Mund eines AfD-Politikers gefallen, hätte der mediale Aufschrei wohl tagelang gehallt. Doch bei einem SPD-Mann gilt offenbar anderes Maß.

„Und Frau Weidel, mit Verlaub, wenn ich die im Fernsehen sehe, also die kann auf jeder Geisterbahn arbeiten.“

Wenn Umfragen zur Bedrohung werden

Der Zusammenhang ist kaum zu übersehen. Während SPD und Grüne in aktuellen INSA-Erhebungen bei mageren zwölf Prozent dümpeln – historische Tiefstwerte für beide Parteien –, thront die AfD mit deutlichem Vorsprung an der Spitze. Wer keine Antworten mehr auf die Sorgen der Bürger findet, der greift eben zur Beleidigung. Und zum altbekannten Ruf nach dem Verbotshammer.

Genau diesen forderte Stegner erneut. Ein Verbotsverfahren gegen die AfD werde „sicher bald“ kommen, gab er sich siegesgewiss. Auf die Frage, ob die SPD ein solches Verfahren anstrebe, antwortete er schlicht mit „Ja“. Die Partei sei „durchsetzt von Kriminellen“ und bestehe aus „Demokratiefeinden“.

Die Gretchenfrage der Demokratie

Man muss sich vor Augen führen, was hier eigentlich verlangt wird: Die zweitstärkste, in Umfragen sogar stärkste politische Kraft des Landes soll verboten werden. Millionen Wähler sollen für unmündig erklärt und ihre Stimme aus dem demokratischen Wettbewerb entfernt werden. Ist das die Demokratie, die uns die etablierten Parteien so gerne predigen? Oder ist es der verzweifelte Versuch, den unliebsamen Konkurrenten aus dem Ring zu tragen, weil man ihn im fairen Kampf der Argumente nicht mehr besiegen kann?

Pikant: Ausgerechnet Stegner räumte selbst ein, es gehöre zu den Fehlern im Umgang mit der AfD, dass man sie „zu leicht davonkommen lässt“. Man müsse ihr „stärker mit Argumenten entgegentreten“. Doch statt Argumente lieferte er im Fernsehen nur Häme. Ein Widerspruch, der sinnbildlich für die Ratlosigkeit einer Partei steht, die den Kontakt zu weiten Teilen der Bevölkerung verloren hat.

Attacken auf Journalisten – ein Randthema?

Erwähnenswert bleibt, dass in der Sendung auch die gewalttätigen Angriffe auf Reporter beim AfD-Parteitag in Erfurt thematisiert wurden. Stegner verurteilte diese immerhin mit den Worten „Gewalt geht nicht. Punkt.“ – ein seltener Moment der Klarheit in einer ansonsten von Polemik durchzogenen Darbietung.

Ein Sittenbild

Die Episode ist mehr als eine Randnotiz. Sie ist ein Sittenbild jener politischen Klasse, die sich lieber in persönlichen Angriffen ergeht, als die brennenden Fragen des Landes anzupacken – die ausufernde Kriminalität, die galoppierende Staatsverschuldung, die schwindende Wettbewerbsfähigkeit einer einst stolzen Wirtschaftsnation. Viele Bürger dürften sich fragen, ob solche Töne die Republik voranbringen oder sie weiter spalten.

In turbulenten Zeiten, in denen das Vertrauen in Politik und Papiergeld gleichermaßen erodiert, suchen kluge Sparer nach Beständigem. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie sich weder von markigen Sprüchen noch von politischen Grabenkämpfen beeindrucken lassen. Als bewährte Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie eine krisenfeste Konstante – gerade dann, wenn die politische Landschaft ins Wanken gerät.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Er erhebt keinen Anspruch auf eine rechtliche oder politische Bewertung im juristischen Sinne. Jeder Leser ist aufgefordert, sich eigenständig zu informieren und seine Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen