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Kettner Edelmetalle
29.04.2026
04:15 Uhr

Airbus stürzt ab: Gewinneinbruch von 52 Prozent – Während Boeing zurückkehrt

Der europäische Luftfahrtriese Airbus muss eine bittere Pille schlucken: Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ist der bereinigte operative Gewinn auf nur noch 300 Millionen Euro eingebrochen – ein dramatischer Rückgang um satte 52 Prozent gegenüber den 624 Millionen Euro aus dem Vorjahreszeitraum. Damit liegt der Konzern auch deutlich unter den Erwartungen der von FactSet befragten Analysten, die immerhin mit 378 Millionen Euro gerechnet hatten. Ein Schlag ins Kontor für das einstige Vorzeigeunternehmen europäischer Industriepolitik.

Zulieferer-Chaos und schwache Auslieferungszahlen

Die Quartalszahlen offenbaren ein Dilemma, das die europäische Industrie zunehmend lähmt: Lediglich 114 kommerzielle Flugzeuge konnte Airbus im ersten Quartal ausliefern, im Vorjahreszeitraum waren es noch 136 Maschinen. Das entspricht einem Minus von beinahe 16 Prozent. Konzernchef Guillaume Faury verwies auf den anhaltenden Mangel an Pratt-&-Whitney-Triebwerken, der die Produktion bremse. Der Umsatz lag bei 12,65 Milliarden Euro – knapp über den Analystenschätzungen, aber dennoch ein Gesamtrückgang von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Besonders bitter: Der Verkauf kommerzieller Flugzeuge brach um elf Prozent ein, während die Helikoptersparte stagnierte. Lediglich der Bereich Verteidigung und Raumfahrt konnte um sieben Prozent zulegen – wenig überraschend in Zeiten, in denen Europas Politik Milliarden in die Aufrüstung pumpt.

Boeing kehrt mit Macht zurück

Während Airbus strauchelt, bahnt sich beim US-Konkurrenten Boeing eine bemerkenswerte Wende an. Nach Jahren der Krise rund um den Skandal um die 737 Max und den spektakulären Türverlust einer Maschine im Januar 2024 vermeldete Boeing jüngst einen geringeren Verlust als erwartet. Vorstandschef Kelly Ortberg gab sich überdies kämpferisch und betonte, man sehe trotz der Konflikte im Nahen Osten keinen Auftragsrückgang. Die Stimmung der Investoren in Bezug auf Airbus, so Analysten, habe sich seit Jahresbeginn merklich eingetrübt.

Prognose mit Fragezeichen

Airbus hält an seiner Prognose vom Februar fest: 870 Verkehrsflugzeuge sollen im Jahr 2026 ausgeliefert werden – allerdings rechnen Analysten eigentlich mit rund 880 Maschinen. Ein weiteres Indiz dafür, dass das Unternehmen die hochgesteckten Erwartungen kaum einlösen kann. Diese Prognose berücksichtigt zudem keinerlei zusätzliche Störungen des globalen Handels, des Flugverkehrs oder der Lieferketten. Angesichts der eskalierenden Lage im Nahen Osten – Israel hat im Juni 2025 iranische Atomanlagen angegriffen, Iran konterte mit Raketenangriffen – dürfte diese Annahme bestenfalls als optimistisch gelten.

Faury kündigte an, mögliche Auswirkungen des Konflikts genau zu beobachten, blieb aber konkrete Aussagen schuldig. UBS-Analysten verwiesen darauf, dass anhaltend hohe Treibstoffpreise im dritten Quartal eine Neubewertung erforderlich machen könnten. Auf der Nachfrageseite zeigt man sich indes zuversichtlich: Der Ersatzbedarf sei groß genug, um selbst eine längere Phase erhöhter Treibstoffpreise zu verkraften.

Was bedeutet das für deutsche Steuerzahler und Anleger?

Airbus ist nicht irgendein Unternehmen, sondern ein industrielles Schlüsselunternehmen Europas mit zehntausenden Arbeitsplätzen in Deutschland. Die schwachen Quartalszahlen werfen ein Schlaglicht auf die strukturellen Probleme der europäischen Industrie: Lieferketten, die seit der Corona-Pandemie nicht wieder ins Lot gekommen sind, eine zunehmend fragile geopolitische Lage und eine Politik, die mit Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro die Inflation weiter anheizt, statt die Wirtschaft strukturell zu entlasten. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat trotz gegenteiliger Wahlversprechen die Schuldenbremse de facto aufgegeben – mit absehbaren Folgen für Generationen von Steuerzahlern.

Gerade in solchen Zeiten zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine durchdachte Vermögensstruktur ist. Aktien selbst global aufgestellter Industriekonzerne wie Airbus sind, wie der jüngste Gewinneinbruch beweist, alles andere als ein sicherer Hafen. Sie unterliegen den Launen von Lieferanten, geopolitischen Verwerfungen und politischen Fehlentscheidungen. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, sollte über eine solide Beimischung physischer Edelmetalle nachdenken. Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie Krisen überstehen – egal, ob Triebwerke fehlen, Konflikte eskalieren oder Politiker ihre Versprechen brechen.

Haftungsausschluss

Die in diesem Artikel dargestellten Informationen und Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar. Sie geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung sollte auf einer eigenen, sorgfältigen Recherche basieren. Für Verluste, die aus auf diesem Artikel basierenden Investitionsentscheidungen entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung. Leser sind angehalten, sich vor jeder Anlageentscheidung umfassend zu informieren und gegebenenfalls einen unabhängigen Finanzberater zu konsultieren.

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