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Kettner Edelmetalle
27.03.2026
16:54 Uhr

AfD erreicht historischen Höchstwert – SPD stürzt in den Abgrund

Die politische Landschaft in Deutschland verschiebt sich mit tektonischer Wucht. Die jüngste Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen, die regelmäßig im Auftrag des ZDF durchgeführt wird, offenbart ein Bild, das den etablierten Parteien den Schweiß auf die Stirn treiben dürfte: Die AfD hat in der sogenannten politischen Stimmung – also den ungewichteten Rohdaten der Befragung – mit 22 Prozent einen nie dagewesenen Höchstwert erreicht. Die SPD hingegen sackt auf klägliche 13 Prozent ab. Ein historisches Tief. Schlechter standen die Sozialdemokraten in dieser Zeitreihe noch nie da.

Die wahre Stärke der AfD liegt noch höher

Wer nun glaubt, 22 Prozent seien der tatsächliche Rückhalt der AfD in der Bevölkerung, der irrt gewaltig. Denn was viele nicht wissen: Die Forschungsgruppe Wahlen unterscheidet zwischen der „politischen Stimmung" – den rohen, lediglich demographisch gewichteten Befragungsergebnissen – und der „Projektion", die das tatsächlich zu erwartende Wahlergebnis abbilden soll. Und genau hier wird es spannend. AfD-Wähler sind nachweislich weniger bereit, ihre politische Präferenz gegenüber Meinungsforschern offen auszusprechen. Man könnte es die stille Mehrheit nennen, die sich im Verborgenen formiert. In der realistischeren Projektion kommt die AfD daher auf satte 26 Prozent – und liegt damit gleichauf mit der Union, obwohl diese in der ungewichteten Stimmung noch deutlich besser abschneidet.

Dieses Phänomen der sozialen Erwünschtheit ist kein Zufall. Jahrelange Stigmatisierung, mediale Dauerberieselung und die gebetsmühlenartig wiederholte Brandmauer-Rhetorik haben dafür gesorgt, dass viele Bürger ihre wahre politische Überzeugung lieber für sich behalten. Dass sie es dennoch an der Wahlurne zum Ausdruck bringen, zeigen die Ergebnisse der vergangenen Landtagswahlen eindrucksvoll.

Die SPD im freien Fall – und kein Boden in Sicht

Für die Sozialdemokraten hingegen zeichnet sich ein Desaster ab, das in der Geschichte der Bundesrepublik seinesgleichen sucht. Mit 13 Prozent in der Projektion würde die einstige Volkspartei ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl einfahren. Wohlgemerkt: Die SPD, jene Partei, die einst die Arbeiterschaft vertrat, die Willy Brandt und Helmut Schmidt hervorbrachte, dümpelt nun auf einem Niveau, das man früher allenfalls Splitterparteien zugetraut hätte.

Und woran liegt das? Die Antwort ist so simpel wie schmerzhaft: Die SPD hat ihre Kernklientel verraten. Statt sich um die Sorgen der arbeitenden Bevölkerung zu kümmern – steigende Lebenshaltungskosten, explodierende Energiepreise, eine marode Infrastruktur –, hat man sich in identitätspolitischen Nebenschauplätzen verloren. Als Juniorpartner in der Großen Koalition unter Friedrich Merz scheint Vizekanzler Lars Klingbeil mehr damit beschäftigt zu sein, die eigene Partei am Leben zu halten, als tatsächlich Politik für den kleinen Mann zu machen. Die kolportierte Mehrwertsteuererhöhung dürfte das Vertrauen der ohnehin gebeutelten Bürger kaum zurückgewinnen – im Gegenteil.

Grüne profitieren – ein Rätsel der besonderen Art

Geradezu absurd mutet der Umstand an, dass ausgerechnet die Grünen von der Schwäche der SPD profitieren. In der politischen Stimmung klettern sie um sieben Prozentpunkte auf 23 Prozent – ihr höchster Wert in dieser Legislaturperiode. In der gewichteten Projektion kommen sie immerhin auf 15 Prozent. Wie eine Partei, die maßgeblich für die Deindustrialisierung Deutschlands, den Energiepreisschock und eine ideologiegetriebene Klimapolitik mitverantwortlich ist, derart zulegen kann, bleibt eines der großen Mysterien der deutschen Demoskopie. Man darf allerdings nicht vergessen, dass das ZDF – der Auftraggeber dieser Umfrage – nicht gerade als Bastion konservativer Berichterstattung bekannt ist. Die mediale Dauerpräsenz grüner Politiker in den öffentlich-rechtlichen Talkshows und Nachrichtensendungen dürfte ihren Teil zu diesem erstaunlichen Ergebnis beitragen.

Die Union: Stärkste Kraft mit bröckelndem Fundament

Die CDU/CSU bleibt mit 26 Prozent in der Projektion zwar stärkste Kraft, doch der Vorsprung zur AfD ist auf null geschmolzen. Beide Parteien liegen gleichauf. Für Bundeskanzler Friedrich Merz, der einst mit dem Versprechen angetreten war, keine neuen Schulden zu machen, und nun ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durch den Bundestag gepeitscht hat, ist das ein denkbar schlechtes Zeugnis. Die Bürger spüren offenbar, dass zwischen Wahlkampfrhetorik und Regierungsrealität eine Kluft klafft, die breiter ist als der Rhein bei Hochwasser.

Auch die Linkspartei kommt unter die Räder. Mit nur noch neun Prozent in der Stimmung und zehn Prozent in der Projektion erreicht sie ihren schwächsten Wert seit der Bundestagswahl. Das linke Lager insgesamt scheint in einer existenziellen Krise zu stecken – während die Bürger zunehmend nach rechts blicken, weil sie dort die Antworten auf ihre drängendsten Fragen vermuten.

Ein Land im Umbruch

Was diese Zahlen in ihrer Gesamtheit zeigen, ist nichts weniger als ein fundamentaler Vertrauensverlust in die etablierte Politik. Die Menschen in Deutschland sind es leid, dass ihre Sorgen – ob Sicherheit, Migration, wirtschaftlicher Niedergang oder die schleichende Enteignung durch Inflation – von der politischen Klasse ignoriert oder als populistisch abgetan werden. Die AfD füllt ein Vakuum, das die Altparteien selbst geschaffen haben. Und je länger CDU und SPD an ihrer sogenannten Brandmauer festhalten, desto höher werden die Umfragewerte der Alternative für Deutschland klettern.

Die Befragung wurde von Dienstag bis Donnerstag dieser Woche durchgeführt, wobei die Forschungsgruppe Wahlen einen Mix aus telefonischer Befragung und Online-Erhebung per SMS-Einladung nutzt. Ob diese Methodik die stille Zustimmung zur AfD vollständig erfasst, darf bezweifelt werden. Die nächsten Wahlen werden zeigen, ob die Demoskopen den Puls der Nation wirklich fühlen – oder ob die blaue Welle noch gewaltiger ausfällt, als es selbst die kühnsten Projektionen vermuten lassen.

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