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29.06.2026
12:25 Uhr

Acht Jahre Antisemitismusbeauftragter – und das bittere Eingeständnis: Für Juden ist Deutschland gefährlicher geworden

Acht Jahre Antisemitismusbeauftragter – und das bittere Eingeständnis: Für Juden ist Deutschland gefährlicher geworden

Wenn ein Mann, der acht Jahre lang im Auftrag der Bundesregierung gegen den Judenhass kämpfen sollte, am Ende seiner Amtszeit eingestehen muss, dass es für Juden in Deutschland heute schlimmer steht als zu Beginn – dann ist das kein Detail am Rande. Es ist ein Offenbarungseid. Felix Klein, seit 2018 erster Beauftragter der Bundesregierung gegen Antisemitismus, zieht eine Bilanz, die man nur als verheerend bezeichnen kann.

Die unbequeme Wahrheit, die viel zu lange verschwiegen wurde

Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst sprach Klein aus, was viele längst ahnten, aber kaum jemand offen zu sagen wagte. Es habe, so der scheidende Beauftragte, gerade von politisch linker Seite eine regelrechte „Hemmung“ gegeben, den Antisemitismus aus muslimischen Milieus überhaupt anzusprechen. Der Grund? Man habe sich nicht dem Vorwurf aussetzen wollen, „muslimfeindlich oder rassistisch“ zu sein.

„Dass die Lebensqualität für jüdische Menschen im Vergleich zu vor acht Jahren abgenommen hat, betrübt mich.“

Man lasse sich diesen Satz auf der Zunge zergehen. Acht Jahre staatlich finanziertes Engagement, ein eigens geschaffenes Amt, unzählige Reden, Programme und Symposien – und das Ergebnis ist, dass jüdische Familien sich heute genauer überlegen, ob sie ihren neugeborenen Kindern überhaupt noch hebräische Namen geben. Aus Furcht. In Deutschland. Im Jahr 2026.

Wenn politische Korrektheit gefährlicher ist als der Hass selbst

Was Klein hier beschreibt, ist nichts anderes als das Versagen einer ganzen politischen Strömung, die lieber die Augen verschloss, als sich mit der unbequemen Realität auseinanderzusetzen. Der islamistische Antisemitismus sei „hochgefährlich“, mahnte Klein – und besonders vor dem 7. Oktober 2023, dem Tag des barbarischen Hamas-Überfalls auf Israel, sei dieser Judenhass „zu lange ignoriert“ worden.

Hier zeigt sich die ganze Verlogenheit einer Politik, die ihre eigenen ideologischen Empfindlichkeiten über den Schutz einer bedrohten Minderheit stellt. Wer aus Angst vor dem Rassismus-Vorwurf den real existierenden Judenhass verschweigt, der opfert die Sicherheit jüdischer Mitbürger auf dem Altar der politischen Korrektheit. Ist das nicht der eigentliche Skandal?

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Klein bemühte sich zwar um die übliche Beschwichtigung – die große Mehrheit der in Deutschland lebenden Muslime sei nicht antisemitisch eingestellt. Doch er musste zugleich einräumen, was Umfragen und Studien seit Jahren unmissverständlich belegen: Antisemitische Einstellungen sind unter Muslimen in Deutschland deutlich weiter verbreitet als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Eine Tatsache, die man in den deutschen Amtsstuben offenbar lieber unter den Teppich kehrte.

Ein Symptom einer verfehlten Politik

Der israelbezogene Antisemitismus, so Klein, schlage sich hierzulande „mannigfaltig“ nieder. Juden würden kollektiv für die Politik der israelischen Regierung haftbar gemacht – ein Mechanismus, der zeigt, wie tief der Hass mittlerweile in Teilen der Gesellschaft verwurzelt ist. Dass dieser Zustand das direkte Resultat einer jahrelangen, unkontrollierten Migrationspolitik ist, die ganze Milieus importierte, ohne nach deren Wertvorstellungen zu fragen, will man im politischen Berlin freilich nicht hören.

Im August wechselt Klein zur OECD nach Paris. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Was bleibt, ist ein ernüchterndes Fazit: Wer Probleme aus ideologischer Feigheit verschweigt, der löst sie nicht – er lässt sie wachsen. Und am Ende zahlen ausgerechnet jene den Preis, die der Staat eigentlich schützen wollte.

Es braucht endlich eine Politik, die Probleme beim Namen nennt, statt sie aus falsch verstandener Rücksichtnahme zu vertuschen. Eine Politik, die wieder für die Sicherheit aller Bürger einsteht – und nicht für die Schonung ideologischer Befindlichkeiten. Dass dies nicht nur die Meinung unserer Redaktion ist, sondern die eines großen Teils der Bevölkerung, zeigt sich an der wachsenden Unzufriedenheit mit den Verantwortlichen.

In stürmischen Zeiten zählt Beständigkeit

Wenn das Vertrauen in staatliche Institutionen und in die Handlungsfähigkeit der Politik schwindet, suchen kluge Bürger nach Beständigkeit. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie auch in unsicheren Zeiten ihren Wert bewahren. Als krisenfeste Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie eine Sicherheit, die kein politisches Versprechen je garantieren kann.

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