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Kettner Edelmetalle
10.07.2026
08:27 Uhr

Absturz im Friedensranking: Deutschland fällt aus den Top 20 – ein Zeugnis politischen Versagens

Es ist ein Befund, der schmerzt, aber niemanden mehr wirklich überraschen dürfte: Die einst so stabile Bundesrepublik Deutschland hat es im jüngsten „Global Peace Index“ nicht einmal mehr in die Top 20 der friedlichsten Länder der Welt geschafft. Platz 28 – und das nach Rang 23 im Vorjahr. Ein Absturz um fünf Plätze, der die Frage aufwirft: Wie konnte es so weit kommen in einem Land, das sich einst zurecht als Hort von Sicherheit und Ordnung verstand?

Ein nordischer Zwerg lehrt uns das Fürchten

An der Spitze thront zum sage und schreibe 19. Mal in Folge Island – ein winziger Inselstaat, der schlichtweg über keine Armee verfügt und dennoch, oder gerade deshalb, als sicherste Nation der Welt gilt. Neuseeland, die Schweiz, Slowenien und Irland folgen auf den weiteren Plätzen. Sieben der zehn sichersten Länder liegen in Europa. Deutschland? Sucht man vergeblich unter den Vorzeigenationen.

Der jährlich vom australischen Institute for Economics & Peace erhobene Index bewertet 163 Staaten anhand dreier Kategorien: innerstaatliche und internationale Konflikte, gesellschaftliche Sicherheit sowie Militarisierung. Man mag über die Methodik streiten – gerade in Zeiten des Ukraine-Krieges wirkt die Gleichsetzung von niedrigen Militärausgaben mit Frieden reichlich naiv. Doch ein Indikator lässt sich nicht wegdiskutieren: die innere Sicherheit.

Die harten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Und genau hier offenbart sich das ganze Ausmaß der Misere. Deutschlands Friedensindex verschlechterte sich 2026 um satte 4,1 Prozent. In West- und Zentraleuropa rutschte die Bundesrepublik auf Rang 19 – noch hinter Spanien. Wer die Gründe sucht, muss nicht lange forschen:

  • Ein deutlicher Anstieg politisch motivierter Straftaten im Jahr 2024
  • Eine Verschlechterung beim Indikator „Gewalttätige Demonstrationen“ um 25 Prozent
  • Ein Anstieg bei der Gewaltkriminalität um 18,2 Prozent

Man reibt sich die Augen. Fast ein Fünftel mehr Gewaltkriminalität – das ist keine statistische Randnotiz, sondern das Protokoll eines gesellschaftlichen Kontrollverlusts. Wer heute abends durch deutsche Innenstädte, Bahnhöfe oder Parks geht, weiß längst, was diese Zahlen im Alltag bedeuten. Die gefühlte Unsicherheit ist eben keine Einbildung besorgter Bürger, wie uns manche Politiker glauben machen wollen. Sie ist statistisch belegte Realität.

Ein Land, das seine Bürger nicht mehr sicher durch die Straßen gehen lassen kann, hat sein elementarstes Versprechen gebrochen.

Wer trägt die Verantwortung?

Es ist bequem, den Absturz auf abstrakte „gesellschaftliche Entwicklungen“ zu schieben. Doch die Wahrheit ist unangenehmer: Diese Entwicklung ist das direkte Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen. Eine über Jahre ungesteuerte Zuwanderung, ein zunehmend zahnloser Rechtsstaat und eine Justiz, die vielerorts überfordert wirkt, haben ihren Preis – und dieser Preis wird nun sichtbar. Nicht nur unsere Redaktion ist dieser Auffassung, sondern ein Großteil der deutschen Bevölkerung, die den Verlust an Sicherheit tagtäglich am eigenen Leib erfährt.

Während Island auf sozialen Zusammenhalt, gemeinsame Werte und niedrige Kriminalitätsraten setzen kann, zerfasert die deutsche Gesellschaft zusehends. Das Vertrauen in Politik und Verwaltung – in Island traditionell hoch – befindet sich hierzulande im freien Fall. Kein Wunder, wenn Wahlversprechen im Wochentakt gebrochen werden und die Bürger sich von ihrer politischen Führung im Stich gelassen fühlen.

Auch die Reichen kehren Deutschland den Rücken

Bezeichnend passt in dieses Bild, dass Deutschland zunehmend auch als Standort für Vermögende unattraktiv wird. Wer es sich leisten kann, sucht sein Glück andernorts. Ein Alarmsignal, das die politische Klasse eigentlich aufrütteln müsste – doch stattdessen herrscht in Berlin weiterhin auffällige Betriebsamkeit bei den falschen Themen.

Was bleibt dem Bürger?

Wenn der Staat seine Kernaufgaben – Sicherheit und Stabilität – nicht mehr erfüllen kann, gewinnt die Eigenverantwortung des Einzelnen an Bedeutung. Das gilt für die persönliche Sicherheit ebenso wie für die finanzielle. In unruhigen, unsicheren Zeiten haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber seit Jahrtausenden als verlässlicher Anker bewährt – unabhängig von politischen Verwerfungen, staatlichem Versagen und wirtschaftlicher Instabilität. Als krisenfeste Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie das, was der deutsche Staat seinen Bürgern derzeit nicht mehr garantieren kann: echte Sicherheit.

Deutschland braucht endlich wieder eine Politik, die für dieses Land regiert und nicht gegen es. Eine Politik, die den Schutz der eigenen Bürger nicht als lästige Pflicht, sondern als oberste Priorität begreift. Der Absturz im Friedensranking sollte ein Weckruf sein. Man darf nur bezweifeln, ob er in Berlin auch gehört wird.


Haftungsausschluss: Die in diesem Beitrag dargestellten Inhalte geben die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellen keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich vor einer Investition eigenständig informieren oder fachkundigen Rat einholen.

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