Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
20.07.2026
17:19 Uhr

„1000 Milliarden für nichts“ – Ein Industrieboss zieht die Bilanz des deutschen Öko-Wahns

„1000 Milliarden für nichts“ – Ein Industrieboss zieht die Bilanz des deutschen Öko-Wahns

Es gibt Sätze, die sitzen wie ein Faustschlag. „1000 Milliarden für nichts“ – so lautet die vernichtende Abrechnung des Evonik-Chefs Christian Kullmann mit einer Energiepolitik, die Deutschland Jahr für Jahr tiefer in den Abgrund reißt. In einem Interview mit der Rheinischen Post nahm der Vorstandsvorsitzende des Essener Chemiekonzerns kein Blatt vor den Mund. Und wer die Zahlen kennt, dem bleibt das ideologische Lachen ohnehin im Halse stecken.

Eine Billion versenkt – und was kam dabei heraus?

Rund eine Billion Euro seien nach Kullmanns Worten inzwischen in das grüne Prestigeprojekt geflossen. Die Frage, die sich jeder Steuerzahler stellen muss, ist ebenso simpel wie schmerzhaft: Was hat es gebracht? Die Antwort des Industriemanagers fällt lakonisch aus – „Nichts.“ Ein einziges Wort, das die Bilanz von über einem Jahrzehnt planwirtschaftlicher Energiepolitik zusammenfasst.

Deutschlands Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen betrage gerade einmal 1,6 Prozent. Ein Wert, der die deutsche Selbstkasteiung endgültig als das entlarvt, was sie ist: ein teures moralisches Ablassgeschäft, während China und Indien munter neue Kohlekraftwerke ans Netz gehen lassen. Ob Deutschland nun 2045 oder 2050 klimaneutral werde, sei für das Weltklima unerheblich, so Kullmann. Für das Überleben der deutschen Chemieindustrie jedoch sei dieser Zeitpunkt entscheidend.

„Die Greta-Hörigkeit in Berlin und Brüssel war zu groß. Nun ist es Zeit, auf Wachstum umzusteuern.“

Wenn selbst die Konzernchefs die Reißleine ziehen

Genau deshalb fordert der Evonik-Chef, das nationale Klimaziel von 2045 auf das entspanntere EU-Niveau von 2050 zu verschieben. Eine weitere Verschärfung des Emissionshandels lehnt er entschieden ab. Und er hat recht: Europa leiste sich bereits das weltweit schärfste CO2-Gebührenregime. Wer diesem gebeutelten Industriestandort noch weitere Lasten aufbürde, der beschleunige lediglich die Flucht ganzer Branchen ins Ausland.

Stellenabbau trotz guter Zahlen – die bittere Wahrheit

Die Konsequenzen dieser verfehlten Politik zeigen sich mit brutaler Klarheit. Evonik baut 3200 Stellen ab, davon 2150 allein in Deutschland. Und das, obwohl das zweite Quartal überraschend gut lief. Für das Gesamtjahr erwarte man einen Gewinn von 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Doch der Stellenabbau bleibe unausweichlich, so Kullmann – er leite sich schlicht aus dem gnadenlosen Kostenvergleich mit Asien und Amerika ab. Ein Armutszeugnis für den Standort Deutschland.

Der Kohleausstieg 2030 – eine Fata Morgana

Beim Braunkohleausstieg in Nordrhein-Westfalen wird der Manager schonungslos deutlich. Das Jahr 2030 sei schlicht nicht machbar. Seine Begründung liest sich wie eine Bankrotterklärung der deutschen Infrastrukturpolitik: „Wir haben nicht genug Gaskraftwerke. Wir haben eine Netzinfrastruktur wie in Albanien und es gibt keinen bezahlbaren Wasserstoff.“ Die Kohle werde mindestens bis 2033 gebraucht, vermutlich sogar deutlich länger.

Man stelle sich das vor: Ein hochentwickeltes Industrieland, das jahrzehntelang Weltmarktführer war, muss sich von einem seiner erfolgreichsten Unternehmenslenker attestieren lassen, dass seine Stromnetze auf Balkan-Niveau verkommen sind. So sieht sie aus, die Hinterlassenschaft einer Politik, die ideologische Träumereien über wirtschaftliche Vernunft stellte.

Die Politik muss endlich liefern

Zur schwarz-roten Bundesregierung findet Kullmann mahnende Worte. Die bisherigen Reformen seien lediglich erste, zaghafte Schritte. Für Union und SPD gelte nun: Mit einer besseren Energiepolitik nach Jahren des Stillstands endlich wieder Wohlstand schaffen. Die eine Billion Euro dürfe sich nicht als reiner Verlust erweisen. Ob die neue Regierung unter Friedrich Merz dieser Aufgabe gewachsen ist? Man darf skeptisch bleiben – schließlich wurde die Klimaneutralität bis 2045 erst kürzlich sogar im Grundgesetz verankert, während gleichzeitig ein 500-Milliarden-Sondervermögen die kommenden Generationen mit Schulden belastet.

Was bleibt dem Bürger, wenn die Politik versagt?

Wenn Konzernlenker offen von einer verbrannten Billion sprechen, wenn Stromnetze mit Albanien verglichen werden und ganze Industriezweige abwandern, dann stellt sich für jeden Sparer die drängende Frage nach der Sicherheit des eigenen Vermögens. Papierwerte und politisch gesteuerte Anlageklassen sind so verwundbar wie das energiepolitische Kartenhaus, das hier gerade zusammenbricht. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber hingegen haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie unabhängig von ideologischen Experimenten Bestand haben. Als solide Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie einen greifbaren Schutz vor Inflation und politischer Fehlsteuerung.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Inhalte geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Wir empfehlen, im Zweifel einen unabhängigen Finanz-, Steuer- oder Rechtsberater hinzuzuziehen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen