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03.03.2026
10:08 Uhr

Zurück auf die Bäume: Freiburger OB-Kandidatin will Bürger in Baumhäuser verfrachten

Zurück auf die Bäume: Freiburger OB-Kandidatin will Bürger in Baumhäuser verfrachten

Man reibt sich die Augen und fragt sich unwillkürlich, ob man versehentlich in einer Satirezeitschrift gelandet ist. Doch nein – es ist bitterer Ernst. In Freiburg im Breisgau, jener Stadt, die seit Jahrzehnten als Hochburg grün-alternativer Lebensentwürfe gilt, bewirbt sich eine Kandidatin um das Amt der Oberbürgermeisterin, deren zentrale Wahlkampfidee geradewegs aus einem Kinderbuch zu stammen scheint: Valerie Tabea Schult will Baumhäuser bauen. Nicht als Spielplatzattraktion für den Nachwuchs, wohlgemerkt, sondern als ernsthaftes Wohnkonzept für Tausende Freiburger Bürger.

Feminismus trifft Baumkrone

Die sich selbst als „parteilose Feministin" bezeichnende Kandidatin tritt mit dem Wahlkampfslogan „Mit Innovation und Feminismus für ein gesundes Freiburg" an. Was genau Feminismus mit Baumhäusern zu tun haben soll, bleibt dabei ebenso nebulös wie die statische Tragfähigkeit einer durchschnittlichen Freiburger Eiche für eine Mehrpersonenbehausung. Doch solche profanen Details scheinen Schult nicht weiter zu bekümmern.

Konkret schlägt die Kandidatin vor, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben – selbstverständlich auf Kosten der Steuerzahler –, die untersuchen soll, ob sich die städtischen Waldflächen für die Errichtung von Baumhäusern eignen. Auf lediglich zehn Prozent der Stadtwaldfläche könnten ihrer Rechnung nach sage und schreibe 26.400 Einwohner in luftiger Höhe untergebracht werden. Pro Hektar Wald sieht ihr Konzept Platz für bis zu 40 Personen vor. Damit, so die kühne Behauptung, ließe sich nicht nur der Wohnungsmangel bekämpfen, sondern gleichzeitig auch „ökologisch bauen".

Gemeinschaftsduschen statt Eigenheim

Besonders aufschlussreich ist die Vorstellung des Zusammenlebens, die Schult für ihre Baumhaus-Kommunen entwirft. Das Areal solle „wie ein Campingplatz" funktionieren: Gemeinschaftsduschen, Gemeinschaftstoiletten, ein zentraler Aufenthaltsraum mit Küche – und zum Schlafen ziehe man sich dann „hoch im Baum" zurück. Ruhe und Natur inklusive, wie die Kandidatin auf Instagram verheißt. Man könnte auch sagen: Privatsphäre und Komfort exklusive.

Es ist bezeichnend für den Zustand der politischen Debatte in Deutschland, dass solche Vorschläge überhaupt ernsthaft in einem Wahlkampf präsentiert werden können. Während Millionen Deutsche unter explodierenden Mieten, steigenden Energiekosten und einer galoppierenden Inflation ächzen, während Familien verzweifelt nach bezahlbarem Wohnraum suchen, präsentiert eine Oberbürgermeisterkandidatin allen Ernstes Gemeinschaftsduschen im Wald als Lösung. Das ist keine Innovation – das ist eine Bankrotterklärung.

Klimaneutralität als Fetisch

Der eigentliche Antrieb hinter dem skurrilen Projekt ist – wie könnte es anders sein – das Klima. Freiburg habe sich das Ziel gesetzt, bis 2035 „klimaneutral" zu werden, und Schult sei es ein Herzensanliegen, dieses Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Dass die Erreichung solcher utopischen Klimaziele regelmäßig auf Kosten der Lebensqualität und des Wohlstands der Bürger geht, scheint in gewissen politischen Kreisen niemanden zu stören. Stattdessen wird der Bevölkerung suggeriert, der Rückschritt in vorindustrielle Wohnformen sei ein Fortschritt.

Neben den Baumhäusern möchte sich Schult übrigens auch für autofreie Stadtviertel einsetzen. Ein Schelm, wer dabei an die berüchtigten Verkehrsexperimente denkt, mit denen grüne Kommunalpolitiker in ganz Deutschland bereits ganze Innenstädte in wirtschaftliche Geisterstädte verwandelt haben.

Symptom einer tieferen Krise

Die Oberbürgermeisterwahl in Freiburg findet am 26. April statt. Schult ist eine von elf Kandidaten, und man darf inständig hoffen, dass die Freiburger Wähler genug gesunden Menschenverstand besitzen, um dieses Experiment nicht Realität werden zu lassen. Doch allein die Tatsache, dass solche Vorschläge in einer deutschen Großstadt ernsthaft zur Debatte stehen, offenbart ein tiefgreifendes Problem.

Deutschland war einst das Land der Ingenieure, der Tüftler, der großen Infrastrukturprojekte. Ein Land, das Autobahnen baute, Industriestandorte schuf und Wohlstand für breite Bevölkerungsschichten ermöglichte. Heute diskutieren wir über Baumhäuser mit Gemeinschaftstoiletten als Antwort auf die Wohnungskrise. Der zivilisatorische Rückschritt, den gewisse ideologisch verblendete Kreise als „ökologischen Fortschritt" verkaufen wollen, ist atemberaubend. Statt massiv in den Wohnungsbau zu investieren, Bürokratie abzubauen und Bauvorschriften zu entschlacken, sollen die Bürger auf die Bäume klettern. Willkommen im Deutschland des Jahres 2026.

Es bleibt zu hoffen, dass die Wähler in Freiburg – und anderswo – erkennen, wohin die Reise geht, wenn man solchen realitätsfernen Ideologen das Ruder überlässt. Die Antwort auf Deutschlands Probleme liegt nicht in Baumkronen, sondern in einer Rückkehr zu pragmatischer, bürgernaher Politik, die den Wohlstand der Menschen mehrt, statt ihn auf dem Altar einer Klimareligion zu opfern.

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