
ZDF ertappt: KI-generierte Fake-Videos im „Heute-Journal" – eine Entschuldigung, die niemand glaubt
Es ist ein Skandal, der das ohnehin ramponierte Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiter erschüttert. Die Nachrichtenchefin des ZDF, Anne Gellinek, sah sich gezwungen, sich live im „Heute-Journal" für die Ausstrahlung gefälschter Videoclips zu entschuldigen. Was war geschehen? Am vergangenen Sonntag hatte das ZDF in seiner Flaggschiff-Nachrichtensendung zwei Videos im Zusammenhang mit Abschiebungen in den USA gezeigt. Das Problem: Eine der Aufnahmen war vollständig mit künstlicher Intelligenz generiert worden, die andere stammte aus einem vier Jahre alten Clip, der die Festnahme eines Jungen nach einer Amokdrohung zeigte – und eben nicht, wie suggeriert, eine Abschiebungsszene.
Der „Doppelfehler" – oder doch System?
Gellinek sprach von einem „Doppelfehler", der besonders schmerze, weil man beim ZDF „sehr viel Kraft investiere", um geprüfte Informationen zu liefern. Man möchte fast lachen, wäre die Sache nicht so ernst. Denn wer im Nachrichtengeschäft arbeitet, weiß: Bildmaterial wird immer vorab auf Herkunft und Echtheit geprüft. Zumindest sollte es das. Dass ausgerechnet beim zwangsfinanzierten Zweiten Deutschen Fernsehen, das jährlich Milliarden an Gebührengeldern verschlingt, KI-generierte Fälschungen durch sämtliche Kontrollinstanzen rutschen, wirft fundamentale Fragen auf.
Moderatorin Dunja Hayali hatte die fraglichen Bilder zuvor mit den bemerkenswerten Worten angekündigt: „Nicht alle sind echt, aber doch sehr viele." Ein Satz, der in seiner Dreistigkeit kaum zu überbieten ist. Denn was bedeutet das im Klartext? Dass man beim ZDF offenbar sehenden Auges Material ausstrahlt, von dem man weiß, dass es teilweise gefälscht ist – und hofft, dass es schon niemand merken wird?
Schadensbegrenzung im Schnelldurchlauf
Nach massiver Kritik entfernte das ZDF die betreffende Sendung zunächst aus der Mediathek. Zwischenzeitlich ersetzte man die manipulierten Sequenzen durch Standbilder, bevor der gesamte Beitrag schließlich von allen Plattformen gelöscht wurde. Man werde „korrigierend berichten", hieß es kleinlaut. Doch reicht das? Eine bloße Entschuldigung, nachdem man erwischt wurde – ist das wirklich die angemessene Reaktion einer Institution, die sich selbst als Bollwerk der Demokratie und als Garant für seriöse Berichterstattung inszeniert?
Der entscheidende Punkt ist folgender: Ohne die kritische Berichterstattung unabhängiger Medien und aufmerksamer Zuschauer hätte das ZDF diese Fälschung vermutlich niemals eingeräumt. Es waren nicht die internen Qualitätskontrollen des Senders, die den Betrug aufdeckten. Es war die Öffentlichkeit. Und genau das macht diesen Vorfall so brisant.
Zwangsgebühren für Desinformation?
Jeder deutsche Haushalt ist verpflichtet, monatlich 18,36 Euro an den Rundfunkbeitrag abzuführen – ob er die Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nutzt oder nicht. Dafür dürfen die Bürger dann erwarten, dass ihnen KI-generierte Fake-Videos als Nachrichten verkauft werden? Die Frage, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk in seiner jetzigen Form noch zeitgemäß und vor allem noch vertrauenswürdig ist, stellt sich mit jedem solchen Vorfall drängender.
Es ist ja nicht so, als wäre dies ein isolierter Einzelfall. Manipulierte Balkendiagramme bei Wahlumfragen, schwarz eingefärbter Wasserdampf an Kühltürmen, tendenziöse Berichterstattung, die systematisch in eine politische Richtung kippt – die Liste der dokumentierten Verfehlungen wird immer länger. Und jedes Mal heißt es: Bedauerlicher Fehler, wird aufgearbeitet, kommt nicht wieder vor. Bis zum nächsten Mal.
Die eigentliche Frage bleibt unbeantwortet
Was besonders nachdenklich stimmt: Diese „Fehler" gehen auffällig häufig in dieselbe politische Richtung. In diesem Fall wurde mit gefälschtem Material Stimmung gegen die Abschiebungspolitik der US-Regierung unter Präsident Trump gemacht. Wann hat man zuletzt einen vergleichbaren „Fehler" gesehen, der etwa die Migrationspolitik der Bundesregierung in ein schlechtes Licht rückte? Die Antwort kennt jeder, der die Berichterstattung des ZDF auch nur gelegentlich verfolgt.
Deutschland braucht einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der seinen Informationsauftrag ernst nimmt – und nicht einen, der mit Milliarden an Zwangsgebühren Haltungsjournalismus betreibt und dabei offenbar auch vor dem Einsatz gefälschten Materials nicht zurückschreckt. Solange sich an den Strukturen nichts Grundlegendes ändert, wird eine Entschuldigung im Abendprogramm kaum mehr sein als ein Pflaster auf einer klaffenden Glaubwürdigkeitswunde. Die Bürger dieses Landes haben Besseres verdient – und sie haben ein Recht darauf, für ihr Geld wenigstens echte Nachrichten zu bekommen.
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